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Das Kind, das ich war

Wie verdrängte Wut dich müde, angepasst und unsichtbar macht - und wie du sie dir zurückholst
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Inhaltsangabe
Stell dich nicht so an.” Ein Satz, den viele von uns als Kind gehört haben – und der sich tief eingegraben hat. Nicht als bewusste Erinnerung, sondern als leise innere Stimme, die bis heute mitentscheidet: bei jeder Grenze, die wir setzen oder eben nicht setzen, bei jedem Moment, in dem wir uns fragen, ob wir gerade zu viel sind. „Das Kind, das ich war” ist ein einfühlsames und zugleich klares Sachbuch über die Anpassungsmuster, die viele von uns schon als Kind gelernt haben, um geliebt, gesehen oder wenigstens in Ruhe gelassen zu werden – und die als Erwachsene oft unbemerkt weiterwirken. In vier Teilen begleitet dieses Buch dich durch einen Prozess des Wiedererkennens: Im ersten Teil, „Erkennen”, geht es um die leisen, klugen Überlebensstrategien, die ein Kind entwickelt, wenn es spürt, dass es „zu viel” oder “zu wenig” ist – das ruhige Kind, das lustige Kind, das starke Kind, das keine Rolle bewusst wählt, sondern einfach das wird, was gebraucht wird. Im zweiten Teil, „Verstehen”, geht es tiefer: um den inneren Kritiker als geliehene Stimme, um Verantwortung ohne Schuldzuweisung – auch gegenüber den eigenen Eltern – und um die Frage, warum alte Muster sich so hartnäckig halten, obwohl der Verstand längst weiß, dass sie nicht mehr passen. Im dritten Teil, „Begegnen”, wird es persönlich: Hier lernst du, dem Kind, das du warst, tatsächlich zu begegnen – mit Mitgefühl statt mit Urteil, und mit der Fähigkeit, ein altes Muster in dem Moment zu erkennen, in dem es gerade wieder übernimmt. Der letzte Teil, „Werden”, öffnet den Blick nach vorn: Wie fühlt sich ein Leben an, das nicht mehr aus alten Anpassungen heraus geführt wird, sondern aus dir selbst? Katharina May schreibt warm, direkt und ohne erhobenen Zeigefinger – als Stimme, die begleitet statt belehrt. Dieses Buch verspricht keine schnelle Heilung. Es lädt dazu ein, dem Kind, das du warst, von heute an ein kleines bisschen öfter zuzuhören – und dir selbst dabei ein kleines bisschen freundlicher zu begegnen.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.09.2026
  • Autor/Autorin: Katharina May
  • Format: E-Book
  • Dateiformat: EPUB
  • Kopierschutz: DRM-frei
  • Dateigröße: 819 KB
  • Verlag: VIA TOLINO MEDIA
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 9783695684700
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Herstellerinformationen
VIA TOLINO MEDIA

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Mutig ich selbst

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Wenn die Angst lauter wird als die eigene Stimme Es beginnt selten mit einem großen Ereignis. Meistens ist es ein kleiner Moment: Die Hand zögert über der Sendetaste einer Nachricht. Das Herz schlägt schneller vor einem Gespräch, das eigentlich harmlos sein sollte. Eine Idee wird zurückgehalten, weil die innere Stimme flüstert, sie sei vielleicht doch nicht gut genug. Für viele Frauen ist Angst kein dramatisches, sondern ein leises, alltägliches Hintergrundrauschen – so vertraut, dass sie kaum noch bemerkt wird. Und genau hier setzt Katharina May mit „Mutig ich selbst” an: nicht bei der großen, sichtbaren Angst, sondern bei diesem stillen, ständigen Zweifel, der sich in jede Entscheidung einschleicht. Das Buch beginnt mit einer einfachen, aber weitreichenden Beobachtung: Angst ist selten nur Angst vor einer konkreten Sache. Sie ist fast immer Angst vor dem, was diese Sache über die eigene Person aussagen könnte. Die Angst vor dem Vorstellungsgespräch ist selten die Angst vor dem Gespräch selbst – sie ist die Angst, als „nicht gut genug” entlarvt zu werden. Die Angst vor der Sprachnachricht ist selten die Angst vor der Nachricht – sie ist die Angst, sich rechtfertigen zu müssen. Diese Unterscheidung ist der rote Faden, der sich durch das gesamte Buch zieht: Um Angst wirklich zu verstehen, muss man hinter sie schauen, zu dem, was sie eigentlich schützen will. Teil I: Wenn Angst mein Leben bestimmt Der erste Teil des Buches widmet sich der Angst selbst – ihren Erscheinungsformen, ihrer Herkunft, und dem Kreislauf, den sie mit Selbstzweifel bildet. Kapitel 1, „Die Angst, die mehr ist als Angst”, legt das Fundament: Angst hat viele Gesichter, vom Herzklopfen vor einem wichtigen Gespräch bis zur nächtlichen Stimme, die vor dem Scheitern warnt. Doch hinter all diesen Gesichtern liegt oft dieselbe Frage: Was sagt das über meinen Wert als Mensch aus? Kapitel 2 fragt nach der Herkunft dieser Angst – nicht um Schuld zuzuweisen, sondern um zu verstehen, wie sich über Jahre ein Muster entwickeln konnte, das heute automatisch abläuft. Kapitel 3 beschreibt den Kreislauf aus Angst und Selbstzweifel, der sich oft selbst verstärkt: Die Angst vor dem Scheitern führt zu übermäßiger Kontrolle, die Kontrolle führt zu Erschöpfung, die Erschöpfung nährt neue Selbstzweifel. Ein Kreislauf, der sich unbemerkt über Jahre festsetzen kann. Besonders eindrücklich ist Kapitel 4, „Mein Körper kennt die Wahrheit zuerst” – hier lenkt Katharina May den Blick auf die körperlichen Signale,
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