Das Heilige

Was uns hält, was uns fordert
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Inhaltsangabe

Was ist uns heilig? Eine Erkundung

Ein Mammutbaum in Kalifornien in den stillsten Wochen der Pandemie. Ein Mann hält inne und erkennt darin seinen »brennenden Dornbusch«. Aus dieser wie beiläufigen Beobachtung ist dieses Buch entstanden. Keine Lehre vom Heiligen, sondern eine Erkundung der Erfahrung selbst. Das Heilige nicht als Besitz der Religionen, sondern als das, was uns hält, wenn Gewissheiten zerbrechen, was uns gerade dann fordert.

Zwischen Israel, Deutschland und Kalifornien verwebt Amir Eshel eigene Erinnerungen und Erfahrungen mit der jüdischen Tradition, in der er aufwuchs, mit der Kunst und den drei Sprachen seines Lebens: dem Hebräischen, dem Deutschen und dem Englischen. Er schreibt über den Schabbat, das Gebet, das Staunen, die Kriege Israels, seinen Militärdienst in den besetzten Gebieten, den Krieg in Gaza, den Tod des Vaters und das Kaddisch. Aufmerksam entdeckt er Spuren des Heiligen in Bildern, in der Dichtung wie in den kleinen Dingen des Alltags: einem Fenster, einem Baum, einem Tisch am Freitagabend.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 19.05.2027
  • Autor/Autorin: Amir Eshel
  • Übersetzung: Ursula Kömen
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Jüdischer Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 200
  • ISBN: 9783633543502
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
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DE

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Tel: +49 30 740 744 0

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Im Jahr 2016 trafen sich der Künstler Gerhard Richter und der Literaturwissenschaftler und Dichter Amir Eshel zu einem Gespräch im Atelier des Künstlers. Im Zentrum ihres Dialogs stand die Frage, ob und wie man den Holocaust mit den Mitteln der Kunst darstellen könne.

Der hier vorliegende Band entspringt diesem Gespräch: Amir Eshel schrieb Gedichte zu Motiven des Malers aus dessen Werk 40 Tage, der sie daraufhin für diesen Band noch einmal veränderte. Die Gedichte werden in deutscher und hebräischer Sprache wiedergegeben – zusammen mit den »Zeichnungen« Gerhard Richters.

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