Das Buch Alice

Wie die Nazis das Kochbuch meiner Großmutter raubten
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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

Einst erfolgreiche Kochbuch-Autorin, verliert die Wiener Jüdin Alice Urbach unter den Nationalsozialisten Heimat, Familie und Karriere. Sie flieht nach England, wo sie sich als Dienstbotin durchschlägt und später ein Flüchtlingsheim für jüdische Mädchen leitet. Mit Kochunterricht versucht sie ihre Schützlinge von den Kriegswirren abzulenken. Nach dem Krieg geht Alice nach New York, gibt Kochkurse in San Francisco und stellt im amerikanischen Fernsehen ihre besten Rezepte für Mehlspeisen und Tafelspitz vor. In einer Wiener Buchhandlung findet sie sogar ihr Buch wieder. Doch wer ist der Mann, dessen Name auf dem Umschlag prangt? Hat es den „Küchenmeister“ Rudolf Rösch je gegeben? Recherchen führen Alice’ Enkelin Karina Urbach in Wiener, Londoner und Washingtoner Archive, in denen sie längst verloren geglaubte Briefe, Tonband- und Filmdokumente findet. Sie eröffnen ein bislang unbekanntes Kapitel in der Geschichte deutscher NS-Verbrechen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 18.10.2021
  • Autor/Autorin: Karina Urbach
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 3. Auflage
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 185/120/29 mm
  • Seitenanzahl: 464
  • ISBN: 9783548065168
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Die Historikerin Karina Urbach kommt einem perfiden Verbrechen auf die Spur
  • Mit neuen Erkenntnissen: Was geschah wirklich mit Alice Urbach und ihrem Buch?
  • Komplett überarbeitete und ergänzte Neuausgabe jetzt im Taschenbuch
Pressestimmen
»Was die Historikerin zutage gefördert hat, ist praller Filmstoff – Verfolgung, Mord, Betrug, Inhaftierung, Flucht, Rettung, Freundschaft, Geheimdiensttätigkeiten, Aufstieg, Fall und Neuanfang ... Urbach erzählt spannend, ja, filmisch.«
Susanne Kippenberger, Der Tagesspiegel, 28. Oktober 2020
»Das Buch Alice" liest sich großartig, streckenweise wie ein Thriller«
Wolfram Goertz, Rheinische Post, 26. Oktober 2020
»Ein bemerkenswertes Buch...(Die Autorin) schildert darin die langsame Enteignung der Alice Urbach - ein Schicksal, das diese mit vielen jüdischen Autorinnen und Autoren teilte.«
Martin Doerry, Der Spiegel, 24. Oktober 2020
»Karina Urbach rekonstruiert die individuellen Schicksale nicht allein aus Familienkorrespondenz und Tonband-Interviews aus dem Nachlass ihrer Großmutter, sie schöpft auch aus einer Unzahl an Archivbeständen. [...] Dass sie – Enkelin Alice Urbachs, aber auch zünftige Historikerin, der die Gefahren fehlender emotionaler Distanz bewusst sind –, wie im Vorwort verheißen, ohne Rührseligkeit auskommt, ist eine Leistung für sich.«
Walter Schübler, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Oktober 2020
»Spannend, berührend und erkenntnisreich: Karina Urbach hat ein großartiges Buch über eine starke Frau geschrieben, die durch nichts zu erschüttern war und ihr bisschen Glück zum Glück für andere machte.«
Heribert Prantl, Stuttgarter Zeitung, 11. Oktober 2020
»Karina Urbach hat eine ungewöhnliche Familien- und Kriminalgeschichte geschrieben: ein Lehrstück in Sachen Niedertracht, Antisemitismus, Habgier und Gewissenlosigkeit bis in unsere heutige Zeit – aber auch ein Dokument des Widerstands und der beharrlichen Verweigerung, sich dem Unrecht zu beugen. Eine wahnsinnig spannende Lektüre.«
Andreas Fanizadeh, taz, 10. Oktober 2020
»Spannend, berührend und informativ – diese Familiengeschichte gehört ganz oben auf die Bestsellerliste. Einfach großartig!«
Mike Altwicker, WDR Hier und Heute, 9. Oktober 2020
Herstellerinformationen
Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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