Bewerbungen um einen Job als Mensch

Ein Depressionstagebuch
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Inhaltsangabe

Benjamin Maack erzählt in Bewerbungen um einen Job als Mensch von seinem Alltag mit Depressionen, davon, wie verwirrend und schwer es ist, mit der Krankheit zu leben und zu lieben, die Kinder, seine Freundin, sich selbst. Und wie es trotzdem immer wieder gelingt. Ein entwaffnend ehrliches und direktes und manchmal auch lustiges Depressionstagebuch.

Als Benjamin Maack im Frühjahr 2025 wieder eine depressive Episode erlebt, führt er auf Instagram ein Tagebuch. Er tippt es in sein Telefon, auf dem Sofa, in Wartezimmern von Ärztinnen und Ärzten, bevor er seine Kinder von der Schule abholt. Er erzählt von sich, seinen Gedanken und Gefühlen, seiner Familie. Schreibend reflektiert er seinen Alltag, eröffnet einen Raum, in dem die Menschen nah an sein Leben herankommen und in dem auch er eine Verbindung zu anderen findet. In den Kommentaren und persönlichen Nachrichten schreiben ihm fast täglich Leserinnen und Leser: dass sie sich durch sein Tagebuch weniger allein fühlen, dass die Einträge ihnen Hoffnung und Trost schenken, sie zu Tränen rühren, aber auch lachen lassen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 20.04.2026
  • Autor/Autorin: Benjamin Maack
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 214/134/25 mm
  • Seitenanzahl: 432
  • ISBN: 9783518432983
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Nahbar, behutsam und radikal ehrlich
  • Über die großen und kleinen Gefühle und die Bedeutung tragender Beziehungen
Pressestimmen
»... Benjamin Maacks Notate [sind] von beinahe universalistischer Qualität ...«
Maximilian Mengeringhaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Juli 2026
»In seinem Tagebuch führt Benjamin Maack durch Höhen und Tiefen, schreibt düster und dabei erstaunlich erhellend, weil er benennt, was kaum jemand ausspricht.«
ZIMT Magazin, 19. Juni 2026
»Kurzweilig, mitreißend und voller Lebensnähe. Maack schafft es, das Schwere mit einer Prise Humpr zu erzählen, ohne die Ernsthaftigkeit der Depression zu verharmlosen. ... Ein Werk, das Mut macht, Verbindung schafft und zeigt, wie man trotz allem weitermachen kann. Absolut lesenswert!«
Deutsche Depressionsliga e.V., 12. Juni 2026
»Die beiden Gefahren, die sich bei [autobiographischen Büchern über psychische Erkrankungen] auftun, umschifft Maack geschickt: Kein pures Selbstmitleid oder die Erfolgsgeschichte seiner Heilung, wie sie die sogenannte ›positiven Psychologie‹ erzählt. ... Dem hält Maack eine Biografie entgegen, die von Brüchen gezeichnet ist.«
Teresa Heinrich, SWR, 28. April 2026
»Jedes Kapitel zeigt wie ein kleines Bullauge ein wenig mehr vom Erleben eines Betroffenen und beleuchtet damit ein gesellschaftliches Tabu, so stark, bis es irgend wann hoffentlich keines mehr ist.«
Patricia Kornfeld, Der Standard, 18. April 2026
»[Maack] schreibt darüber – schonungslos ehrlich – wie schwer es ist, Zuversicht zu finden und sich selbst und die Krankheit zu akzeptieren.«
Stefan Ruzas, FOCUS
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Benjamin Maack

Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein

€18,00

»Bin ich jetzt ein Leben müde?«, fragt Benjamin Maack, als er mit seinem großen, schwarzen Rollkoffer vor der Psychiatrie steht. Vier Jahre zuvor hatte er sich schon einmal eingewiesen, nach einem Nervenzusammenbruch – die Diagnose: Depression. Jetzt ist er wieder hier und berichtet von den letzten Nächten, die er nicht mehr im Ehebett, sondern auf dem Sofa verbringt, schlaflos, nervös, in Panik. Und dem Alltag in der Klinik, wie er mit den Mitpatienten »Alarm für Cobra 11« schaut oder im großen Aufenthaltsraum Delfine im Mondlicht puzzelt. Wie ihm statt Frau und Kindern die Pfleger zum 40. Geburtstag gratulieren und wie er in der Kreativwerkstatt lernt, zu sticken. Er erzählt von Medikamenten, ihren Nebenwirkungen, von Selbstmordgedanken und jenem Abend, an dem auch starke Beruhigungsmittel nicht mehr helfen und er auf »die Geschlossene hinter der Geschlossenen« verlegt wird – ständig schwankend zwischen Hoffnung und tiefer Verzweiflung.

Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein ist ein entwaffnend ehrliches Zeugnis vom Leben mit Depressionen. Benjamin Maack ringt der unbarmherzigen Krankheit tragikomische Momente ab und erzählt von ihr in so berührenden wie klaren Bildern. Seine Geschichte ist aber nicht nur Psychiatrie- und Krankenbericht, sondern auch Familiendrama und die Erzählung eines persönlichen Schicksals. Ein schonungsloses, literarisch kraftvolles Buch.

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