Teil der Reihe: edition suhrkamp

Antifaschistische Wirtschaftspolitik

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Paperback
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Inhaltsangabe

Kurz nachdem feststand, dass Donald Trump erneut zum US-Präsidenten gewählt worden war, fragte Isabella Weber auf X: »Können wir jetzt endlich eine ernsthafte Diskussion über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik führen?« Die Demokraten hätten die Auswirkungen der dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten verkannt und so Trump mit seiner Ressentiment-Politik das Feld überlassen. Ihr Tweet ging viral und setzte eine weltweite Debatte in Gang.

In ihrem neuen Buch legt Isabella Weber dar, wie die Grundzüge eines solchen Programms aussehen könnten: bezahlbare Güter des alltäglichen Bedarfs, demokratische Kontrolle der Konzernmacht, Kooperation statt Nationalismus. Wenn wir den weiteren Aufstieg der extremen Rechten verhindern wollen, so Weber, brauchen wir eine Wirtschaftspolitik, bei der die Bedürfnisse und die Würde der Menschen im Mittelpunkt stehen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.10.2026
  • Autor/Autorin: Isabella M. Weber
  • Reihe: edition suhrkamp
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 1. Deutsche Erstausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 399
  • ISBN: 9783518047460
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Wichtige Intervention einer der weltweit bekanntesten Ökonominnen
  • Für die Leser:innen von Martyna Linartas und Thomas Piketty
  • Große mediale Präsenz der Autorin
  • Buchpräsentationen in Berlin, Wien und weiteren großen Städten
Pressestimmen
»Isabella Weber stellt die Rolle der Wirtschaftswissenschaften bei der Förderung von Würde wieder her, indem sie argumentiert, dass Märkte den Menschen dienen sollten, anstatt über sie zu herrschen.«
Lea Ypi, 21. August 2026
»Auf soliden historischen und theoretischen Grundlagen entwirft Isabella Weber eine kühne Vision, die einen radikalen Bruch darstellt und einen dringenden Appell zur Neugestaltung der Wirtschaftspolitik enthält, um unsere Demokratien zu retten.«
Dani Rodrik, 20. August 2026
»Antifaschistische Wirtschaftspolitik ist ein beeindruckendes Buch – Pflichtlektüre in einer Zeit, in der das Scheitern des Neoliberalismus den Weg für den Aufstieg von Neonationalismus und Autoritarismus ebnet.«
Thomas Piketty, 19. August 2026
»Isabella Weber skizziert ihre Vision für ein neues Wirtschaftsmodell, bei dem die Voraussetzungen für ein Leben in Würde im Mittelpunkt stehen.«
Gabriel Zucman, 18. August 2026
»Ein wunderbar geschriebenes und unverzichtbares Buch für alle, die der Überzeugung sind, dass die Wirtschaft zum Wohle aller funktionieren muss.«
Mariana Mazzucato, 17. August 2026
»In diesem außerordentlich aktuellen und brillanten Buch warnt Isabella Weber davor, sich in der Politik blind anderen Menschen oder in der Wirtschaft den Märkten unterzuordnen.«
Branko Milanović, 16. August 2026
»Isabella Webers Weckruf ist der Auftakt zu einer dringend notwendigen Debatte: Wie lässt sich auf den Trümmern des neoliberalen Gebäudes eine Zukunft voller Freiheit, Wohlstand und Demokratie aufbauen?«
Sven Beckert, 15. August 2026
»Ein Programm, das einen Wandel bewirkt und sich nicht am Gewinn der Unternehmen, sondern an den alltäglichen Bedürfnissen der Menschen orientiert.«
Quinn Slobodian, 14. August 2026
»Dieses großartige Buch der außergewöhnlichen Isabella Weber weist den Weg zu einem positiven wirtschaftlichen Wandel und wird dies noch viele Jahre lang tun. Seit mindestens einer Generation gab es nichts Vergleichbares, das so klar, treffend und eindringlich ist.«
James K. Galbraith, 13. August 2026
»Eine schonungslose Darstellung dessen, was für die Menschheit und die Demokratie auf dem Spiel steht, wenn wir es versäumen, aus der Vergangenheit zu lernen. Anhand historischer Fakten und Belege zeigt Weber, warum der Kampf gegen die Inflation und der Kampf gegen den Faschismus letztlich ein und derselbe Kampf sind.«
Stephanie Kelton, 12. August 2026
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Isabella M. Weber

Das Gespenst der Inflation

€32,00

Ein Lehrstück über den Umgang mit Preissteigerungen

Nach dem Ende von Maos Herrschaft stand die politische Führung in China Ende der siebziger Jahre vor gewaltigen Problemen: Wie sollte sie das bankrotte Wirtschaftssystem neu erfinden? Wie eine galoppierende Inflation vermeiden, die als Schreckgespenst durch das Land spukte? Durch Schocktherapie oder schrittweise Reformen? Letztendlich obsiegten die Kräfte, die für einen staatlich gelenkten Wandel plädierten. Anders als Russland, das nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in einen katastrophalen Abwärtsstrudel geriet, erlebte China einen beispiellosen Aufstieg.

Isabella M. Weber, eine der bedeutendsten Ökonominnen ihrer Generation, zeichnet in ihrem hoch gelobten Buch die damaligen Debatten um die Neugestaltung des chinesischen Wirtschaftssystems minutiös nach und ordnet diese Diskussionen in die langen Traditionen des ökonomischen Denkens im Reich der Mitte und des Westens ein. Insbesondere zeigt sie, wie es gelang, die Inflation zu begrenzen. Chinas Weg zurück in die Weltwirtschaft, so Weber, ist nicht nur die Geschichte einer einzigartigen Transformation. Angesichts der Verwerfungen auf den Energiemärkten und der dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten sind die Auseinandersetzungen um Preiskontrollen und andere staatliche Eingriffe zudem lehrreich für aktuelle Debatten.

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