Anti Opfer

Warum wir Verletzlichkeit verachten | »Das richtige Buch zur richtigen Zeit.« Missy Magazine I Die fundierte Analyse eines kulturellen Wandels von der Bestsellerautorin
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Inhaltsangabe

Warum wir Opfer hassen

In Talkshows, in Bundestagsdebatten, am Abendbrottisch – überall wird über »Opfer« gesprochen. Doch zunehmend sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, als verweichlicht gelten, andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. »Opfer« – das ist längst ein Vorwurf geworden. Wenn Menschen nicht so viel jammern würden, heißt es, hätten wir nicht so viele Probleme. Was passiert in unserer Gesellschaft, wenn Sensibilität als elitär gilt, das »Recht des Stärkeren« dagegen als egalitär und authentisch?

In ihrem neuen Buch beschreibt Alice Hasters einen medial verstärkten kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Doch auch diese Systeme brauchen »Opfer«: vermeintlich fragile, verwundbare Figuren, die es zu schützen gilt, um die Politik der Härte zu rechtfertigen – Frauen und Kinder, die »europäische Kultur« oder den »Wohlstand«. Mit intellektueller Unruhe und unbeirrter Klarheit benennt Hasters die verheerenden Folgen dieser Politik und stellt ihnen die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber. 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 30.04.2026
  • Autor/Autorin: Alice Hasters
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Ullstein Buchverlage
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/128/28 mm
  • Seitenanzahl: 288
  • ISBN: 9783550204067
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Die fundierte Analyse eines kulturellen Wandels: Härte gilt zunehmend als authentisch und gesund, das »Recht des Stärkeren« als Leitfaden für Politik
  • Ein Plädoyer für die politische Kraft der Verbundenheit
  • Bestseller-Autorin Alice Hasters ist aktuell eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen des Landes
Pressestimmen
»Überzeugend schält Hasters die zentralen Spannungen des modernen Opferverständnisses heraus… Der Autorin gelingt es, den komplizierten gegenwärtigen Opferdiskurs aus einer neuen Perspektive zu beleuchten und mit soziologischen, historischen und psychologischen Theorien zu verknüpfen.«
Theresa Hannig, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Juli 2026
»Alice Hasters findet eine Form des autobiografischen Erzählens, die keine Zerrbilder, sondern Ambivalenzen produziert … Ein sehr lesenswertes Buch.«
Gerrit ter Horst, Der Tagesspiegel, 5. Juni 2026
»Eine kluge Zeitdiagnose«
Brigitte, 3. Juni 2026
»Man kann sich keine bessere Begleitlektüre wünschen als Alice Hasters' neues Buch, um über den Umgang mit Collien Fernandes und anderen Gewalt-Betroffenen zu reflektieren… Mit ihrer besonnenen, zielsicheren Analyse der Hauptfigur unserer intensivsten Diskurse liefert Hasters das richtige Buch zur richtigen Zeit.«
Eva Szulkowski, Missy Magazine, 1. Juni 2026
»Ihre genauen Beobachtungen und scharfsinnigen Analysen reiht Hasters locker aneinander, fügt persönliche Impressionen und selbstreflexive Überlegungen ein.«
Renate Kraft, taz, 16. Mai 2026
»Auch wenn sie selbst von Anfeindungen betroffen ist, sucht Alice Hasters nach einem objektiven Blick. Sie geht selbst auf die Suche und nimmt ihre Leser mit… Klug analysiert Hasters, wie die neue Härte zum politischen Rechtsruck geführt hat. Ihr Ziel ist eine gerechtere Gesellschaft, in der Opfern geholfen wird, statt sie als Versager beiseitezuschieben.«
Vera Drude, RBB Kultur, 2. Mai 2026
Herstellerinformationen
Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Identitätskrise

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Wer Bestsellerautorin Alice Hasters in ihrem neuen Buch in den Kaninchenbau der Identitätskrise folgt, wird die Welt mit anderen Augen sehen – und sich selbst auch Wir sind klimabewusst. Wir haben eine Erinnerungskultur. Freiheit und Frieden sind westliche Tugenden. Das erzählen wir uns über uns selbst und über die Gesellschaft, in der wir leben. Doch diese Geschichte stimmt nicht ganz, oder? Wir kaufen in Sweatshops hergestellte Kleidung, schrecken vor unserer Familiengeschichte zurück, und in unserer Gesellschaft grassieren Rechtsradikalismus und Polizeigewalt. Unsere Selbsterzählung stimmt nicht mit der Realität überein. Kein Wunder also, dass wir in einer Identitätskrise stecken. Es ist Zeit, sich dieser Identitätskrise zu stellen und herauszufinden, wer wir wirklich sind, sagt Alice Hasters – denn nur so können sich Menschen und Gesellschaften verändern.
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