Zwischen Bäumen und Nichtbäumen

Gedichte
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Inhaltsangabe
Das Leben in Israel – von den Achtzigerjahren bis zur Gegenwart. »Agi Mishols Gedichte sind federleicht und können das große Ganze fassen.« Franziska Hirsbrunner, SRF Eine einzigartige Auswahl aus Agi Mishols Werk, deren Stimme – »federleicht und voller doppelter Böden« (SRF Kultur) – zu den eindringlichsten der zeitgenössischen Poesie zählt. Von den Anfängen in den Siebzigerjahren bis zur Gegenwart in Israel, wo Agi Mishol unweit des Gazastreifens lebt, handeln ihre zutiefst persönlichen Gedichte von altem und neuem Leid. „Das Leben ist kurz/ auch wenn es lang ist“, schreibt sie – Verse über Schönheit und Schrecken, über Natur, Liebe, Alltag und Erinnerung, oft durchzogen vom Trauma der Shoah. Doch wird das Tragische stets vom Komischen, die Melancholie von ironischer Nonchalance gebrochen – etwa wenn Agi Mishol die Musen um Verzeihung bittet, »dass ich euch belästige mit der Geschichte, die sich bei uns wiederholt«.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 10.11.2026
  • Autor/Autorin: Agi Mishol
  • Übersetzung: Anne Birkenhauer-Molad (aus dem Hebräischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783446288201
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Werkschau einer der wichtigsten lebenden Dichterinnen
  • Das Leben in Israel – von den achtziger Jahren bis zur unmittelbaren Gegenwart
  • Humor als Waffe gegen den Schrecken
Herstellerinformationen
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Die erste deutsche Sammlung der populärsten israelischen Dichterin Agi Mishol. Hochaktuell, lebendig und zutiefst bewegend „Ein Palmenwischer streicht von der Himmelsscheibe / Wörter die blieben nachdem die Liebe ging.“ Agi Mishol ist die populärste Dichterin Israels, ihre Gedichte sind melancholisch, selbstironisch und berühren durch die Lebendigkeit ihrer erstaunlichen Bilder. Als Tochter von Holocaustüberlebenden geht die Lyrikerin auch den Spuren des heutigen Leids nach, ob sie über einen umgepflanzten Olivenbaum schreibt, der für die Entwurzelung der Palästinenser steht, oder von einer zwanzigjährigen Schahidin, die „unterm weiten Kleid schwanger mit Sprengstoff“ geht. Trotz aller Konflikte überwiegen in Mishols Gedichten die Lichtblicke, denn auch wenn es „unter der Sonne nichts Neues gibt / über ihr vielleicht schon“.
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