Wo geht das Licht hin, wenn der Tag vergangen ist

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Inhaltsangabe

Nadine Olonetzky wurde hineingeboren in eine gutbürgerliche Familie mit Kunstsinn, in die vom Krieg verschonte Schweiz. Noch heute trägt sie den Schmuck ihrer Vorfahren mütterlicherseits, liegt auf dem von ihnen geerbten Sofa und weiß so, woher sie kommt. Doch was blieb von der Familie ihres Vaters? Wo ist jenes Sofa heute, wo der Schmuck? 

Nur ein einziges Mal erzählt ihr der Vater von dem, was ihm und seiner Familie während der Shoah widerfahren war – auf einer Parkbank in Zürich, da ist sie 15. Nur eine kleine Fotografie konnte er aus Stuttgart retten. Doch davon, dass er mehr als zwanzig Jahre lang um Entschädigung kämpfte, sagt er nichts. Als sie auf einen Berg von Akten stößt, entsteht ein neues Bild, lernt sie ihren Vater neu kennen. Und Nadine Olonetzky beginnt zu schreiben. 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.04.2024
  • Autor/Autorin: Nadine Olonetzky
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: S. FISCHER
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/138/36 mm
  • Seitenanzahl: 448
  • ISBN: 9783103975901
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Dieser Blick zurück in die Vergangenheit verändert die Wahrnehmung unserer Gegenwart
  • Eine poetische und unsentimentale Rekonstruktion einer verloren geglaubten Familiengeschichte
Pressestimmen
»Mit ihrer feinfühligen, fast detektivischen Recherche zeigt Nadine Olonetzky, dass die Wunden der Vergangenheit weiterhin in die Gegenwart hineinragen.«
Seraina Rohrer, Die Weltwoche, 5. Dezember 2024
»Ein bewegendes Buch, das fassungslos macht.«
Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 3. Dezember 2024
»Aus ihren Recherchen ist ein eindrucksvolles, sehr persönliches Buch entstanden«
Petra Pluwatsch, Frankfurter Rundschau, 8. August 2024
»Eine vielstimmige Zeitgeschichte und eine ergreifende Reflexion über Verschweigen und Erinnern«
Martina Läubli, NZZ Geschichte, 1. Juli 2024
»Nadine Olonetzky erzählt die Geschichte ihrer Familie auf sehr persönliche, gar intime Weise.«
Tim Felchlin, SRF, 27. Juni 2024
»Es ist eine vielstimmige Zeitgeschichte und eine ergreifende Reflexion über Verschweigen und Erinnern.«
Martina Läubli, NZZ am Sonntag, 16. Juni 2024
»[...] eine interessante, wichtige Lektüre [...].«
Gisa Funck, Deutschlandfunk – Büchermarkt, 12. Juni 2024
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

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