Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen

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Inhaltsangabe

»Denn heute ist der Tag, an dem das Zeitalter des reinen Pop begonnen hat. Das Zeitalter des reinen Kapitalismus. Der reinen Performance. Und Performance kennt keine Beißhemmung und keine Moral. Moral hat eine Erinnerung. Das hier aber ist die reine Zukunft. Und die Zukunft kennt keine Regeln, sie kennt nur Erfolg.«

PeterLicht stellt sich den Zumutungen des täglichen Lebens, der grundsätzlichen Un-/Okayheit der Welt, den Mini-Katastrophen und Mega-Details. Er entwirft Welterklärungsmodelle und produziert ein langanhaltendes Kopfkino der Realität. Poetisch, grotesk, tiefgründig und liebevoll. Was wir ja wissen: Wo die Realität regiert, hat
das Absurde Konjunktur.
Alles ist unsicher und ungewiss, nur das eine nicht: Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 18.10.2025
  • Autor/Autorin: PeterLicht
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 3. Druckaufl., 2026
  • Verlag: Tropen
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783608502947
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Neues vom »Problemlöser« PeterLicht
  • Große DACH-Tour im Herbst 2025
  • Mit zahlreichen Zeichnungen von PeterLicht
Pressestimmen
»PeterLichts Texte sind mal virtuos, mal abgedreht und oft genau auf den Punkt. Er schreibt über eine Gesellschaft, die saturiert erscheint, doch in vieler Hinsicht notleidend ist. Das heißt, er schreibt aus der Klemme unserer heutigen Zeitgenossenschaft heraus. Und das macht er auf seine gescheit-naive Art mit Witz, Scharfsinn und schrägen Einfällen, die es in sich haben.« Eberhard Falcke, SWR Kultur, 16. Dezember 2025«
Eberhard Falcke, SWR Kultur, 16. Dezember 2025
»Peter Licht ist der lustigste liebenswürdige Gesellschaftskritiker des Landes.« Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung, 28. November 2025«
Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung, 28. November 2025
»Und während man noch überlegt, ob die beiden letzten Konsumhandlungen nicht eigentlich dasselbe sind, fragt man sich: Wäre es nicht doch auch noch okay, wenn alle dieses kluge, lustige, wunderbare Buch kaufen und lesen? Ich habe reiflich nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen: Ja!« Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung, 28. November 2025«
Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung, 28. November 2025
»PeterLicht erzählt in ›Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen‹ klug und witzig vom Durchwurschteln – eine hehre Befreiungsflapsologie.« Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. November 2025«
Oliver Jungen, FAZ, 24. November 2025
»[Ein fantastischer Titel] […], es ist einfach ein tolles Buch.« Olli Schulz, Fest & Flauschig, 22. November 2025«
Jan Böhmermann, Fest & Flauschig, 22. November 2025
»Sein Leben folge schließlich auch keiner klaren Handlung, sondern strahle in alle Richtungen – wie seine Literatur.« Kerstin Meier, Kölner Stadt-Anzeiger, 17. November 2025«
Kerstin Meier, Kölner Stadt-Anzeiger, 17. November 2025
»Seine Geschichten, Träume, Reden, Dialoge, Beschimpfungen und Kommentare in diesem Band sind literarische Reaktionen auf die Zumutungen der Welt, die sich PeterLicht nicht etwa vom Leib hält, wie die meisten, sondern, so scheint es, denen er sich geradezu lustvoll aussetzt. Mal skurril, mal nachdenklich, mal lakonisch und eigentlich immer humorvoll.« Ralph Gerstenberg, Deutschlandfunk, 11. November 2025«
Ralph Gerstenberg, Deutschlandfunk, 11. November 2025
»PeterLicht […] hat unsere Wirklichkeit nicht nur als Musiker wie ein feinfühlig ironischer Seismograph beschrieben, sondern auch als Schriftsteller.«
Norbert Kron, Youtube, 19. Oktober 2025
Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

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Ein Mann mittleren Alters mietet sich in einem Co-Working-Space ein. Er will endlich vorankommen. Womit ist noch unklar, doch er spürt, es geht ums Ganze. So scheint es allen in diesem kargen wie fantastischen Co-Working-Space zu gehen. Flexible Selbstoptimierer*innen, erfahrene Förderantragsschreiber, sprachlose Call-Center-Agenten, wortgewandte Prokrastinierer und andere frei flottierende Büroexistenzen – sie alle haben viel vor und stehen doch die meiste Zeit im Pausenraum und trinken Kaffee, viel Kaffee. Denn es gilt: kein Kapitalismus ohne Kaffee.  

Der Space: Ein kleiner Raum, ein Tisch, ein Stuhl. Und im Pausenraum eine hochwertige Kaffeemaschine. Der Erzähler hat viel vor, doch dann kommt immer etwas dazwischen: Kaffeetrinken, Friseurtermin, Dokumentarfilm im Schwimmbad, Besuch von alten Bekannten, ein Konzert mit schrecklichem Ausgang, schlechte Träume von sich abschlachtenden Generälen, ein sich auftuendes Vakuum, das ihn zu verschlingen droht, solche Sachen, und immer wieder Kaffee. Doch auch die anderen kommen nicht voran. Und so stehen mit der Zeit immer mehr Leute vor der hochwertigen Kaffeemaschine herum, lauschen den Zisch- und Brumm-Geräuschen, bis sie unvermittelt beschließen, eine Party zu schmeißen. Danach wird nichts mehr so sein wie zuvor.

Poetisch, klug und witzig führt PeterLicht mitten hinein ins korrupte Herz unseres Selbst – ein Feuerwerk.

 

»PeterLicht schreibt so, wie ich gerne sprechen würde.« Sophie Passmann

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