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Teil der Reihe: Die Andere Bibliothek (Band 493)

Wir lebten in Deutschland

Erinnerungen einer deutschen Jüdin
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Wir lebten in Deutschland - Die Andere Bibliothek (Band 493) €28,00 Aktuell Wir lebten in Deutschland - Die Andere Bibliothek (Band 493) €48,00
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Inhaltsangabe

Rahel Straus: Jüdin und Deutsche, Ärztin, Mutter, Frau und Mensch.

Sie trat auf Gebieten in Erscheinung, die bis dahin Männern vorbehalten waren: 1899 hielt sie als erste junge Frau in Deutschland die Abiturrede, in der sie auch die Bildungschancen für Mädchen thematisierte; sie war die erste weibliche Medizinstudentin in Heidelberg und 1908 in München die erste niedergelassene Ärztin mit eigener gynäkologischer Praxis. Rahel Straus’ Erinnerungen sind der Bericht einer jüdischen Pionierin, für die Gleichberechtigung und soziales Engagement so selbstverständlich waren wie ihre Verbundenheit mit allem Deutschen. Sie ging unerschrocken ihren Weg, auch als es hieß, der Heimat den Rücken zu kehren und im Exil noch einmal von vorn anzufangen. Direkt und unmittelbar erzählt die Autorin ihr Leben, um der nächsten Generation die Hoffnungen aus einer Zeit des Aufbruchs weiterzugeben.

Sie hatte einen Traum: ein Lebensweg, der bis heute beeindruckt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.08.2026
  • Autor/Autorin: Rahel Straus
  • Reihe: Die Andere Bibliothek, Teil 493
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: AB - Die Andere Bibliothek
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 213/121/32 mm
  • Seitenanzahl: 444
  • ISBN: 9783847720751
Pressestimmen
»Bei jedem Wort ist die empathische Kraft zu spüren, die in dieser Frau steckte.«
Konrad Holzer, Buchkultur, 21. August 2026
»Anlass, eine besondere Lebensgeschichte wieder zu entdecken.«
Niels Beintker, Bayern 2, 12. August 2026
»Mit großer Klarheit und persönlicher Nähe hat Rahel Straus ihre Autobiografie geschrieben, die somit eine untergegangene Welt für die heutige, zerstrittene Gesellschaft erfahrbar macht«
Heike Linde-Lembke, CHAVERIM, 1. August 2026

CineBuch-Redaktion

Unsere Einschätzung

Rahel Straus blickt auf ein Leben zwischen Zugehörigkeit und Ausschluss zurück: als jüdische Deutsche, Medizinstudentin in Heidelberg, niedergelassene Gynäkologin in München, Mutter und engagierte Bürgerin. Ihr Bericht führt von selbst erkämpften Bildungswegen und Gleichberechtigung bis zu dem Moment, in dem sie Deutschland verlassen und in der Emigration neu beginnen muss.

Der 444-seitige Extradruck macht denselben Erinnerungsband außerhalb der nummerierten Schuberausgabe zugänglich und enthält Heike Spechts einordnendes Nachwort. Inhaltlich empfiehlt er sich Lesern, die Frauen-, Medizin- und deutsch-jüdische Geschichte aus einer persönlichen Stimme verfolgen möchten. Straus schreibt für die nächste Generation; ihre Erfahrung beleuchtet Fortschritt und Verlust, ohne den Anspruch eines neutralen historischen Handbuchs.

ReiheDie Andere Bibliothek · Band 493

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