Wie meine Familie das Sprechen lernte

Roman | Debüt | Ein Familienepos mit literarischer Strahlkraft
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Inhaltsangabe

»Behalte für dich, was du gesehen hast, und sprich nicht über Dinge, die du nicht gesehen hast«, besagt ein alevitisches Sprichwort. Als der 29-jährigen Alev klar wird, dass auch ihre Familie, Angehörige der unterdrückten religiösen Minderheit der Aleviten in der Türkei, lange nach diesem Sprichwort gelebt hat, möchte sie das Schweigen brechen – und beginnt zu fragen. Warum migrierte ihr Vater als linksaktivistischer Student in den Siebzigerjahren nach Köln? Was zerschlug das erfolgreiche Textilunternehmen ihres Onkels Cem in Istanbul? Alev, die in Köln wohnt und bisher jeden Sommer beim türkischen Teil ihrer Familie verbracht hat, fragt und sammelt die O-Töne ihrer Verwandten, während sich gleichzeitig die politische Lage in der Türkei nach dem gescheiterten Putschversuch 2016 zuspitzt.  

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 25.11.2025
  • Autor/Autorin: Leyla Bektaş
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Nagel & Kimche
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 184/116/27 mm
  • Seitenanzahl: 320
  • ISBN: 9783312013449
Darum lohnt sich dieses Buch

Ein eindrucksvoller Roman, der durch die alevitische Geschichte führt

Herstellerinformationen
Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: info@harpercollins.de

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Alvas Mütter

€24,00

»Wie die Marsch nie ganz preisgibt, ob sie eher dem Wasser oder dem Land zugeneigt ist, so bewegt sich dieses feine Erzählen auf behutsame Weise zwischen dem Mutterwerden und dem Tochterbleiben. Ein sehr berührender Roman über die Kunst, füreinander Sorge zu tragen und voneinander zu lassen, ohne einander zu verlieren.« Svenja Leiber, Autorin von Nelka

Nach der Geburt ihres ersten Kindes flüchtet sich Alva ins Haus ihrer Großeltern in der Marsch. Hier trifft sie auf ihre Mutter Martha und ihre Großmutter Ella, die nach dem Tod ihres Mannes nahezu verstummt ist. Während sich Martha bei der Pflege ihrer eigenen Mutter verausgabt, zieht es Alva bei langen Spaziergängen in die weite Marschlandschaft. Dieser Ort verbindet sie auf besondere Weise mit der bewegten Geschichte ihrer Mütter: von der Flucht der Urgroßmutter im Zweiten Weltkrieg, über den Versuch der Großmutter, die Einsamkeit abzuwenden, bis zum Kampf der Mutter für einen erhaltenswerten Planeten. Doch als Alva auf ein Tagebuch stößt, das ein ganz neues Licht auf das Leben ihrer Großmutter wirft, muss sie sich der Frage stellen, wie gut wir unsere Mütter überhaupt je kennen können.

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