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Taschenbuch
Inhaltsangabe
Das Mitleid hebt die Mauer zwischen Du und Ich auf
Mitleid ist nach Schopenhauer das Fundament der Menschenliebe, der Gerechtigkeit und aller Tugend. Es schließt die Liebe zu den Tieren ein und ist die natürliche, uneigennützige und einzig wirkliche moralische Triebfeder in unserem Handeln.
Die
Kleine Bibliothek der Weltweisheit versammelt berühmte Werke zur klugen und richtigen Lebensführung. Sie befassen sich mit den zeitlos gültigen Fragen: Was überhaupt ist Glück? Was müssen wir tun, wie sollen wir handeln? Wie können wir mit den Rückschlägen des Lebens am besten umgehen? Was sind wir unseren Mitmenschen schuldig? Was ist ein richtiges, ein gerechtes Leben? Jeder dieser Texte ist als Meisterwerk der Weltweisheit und Lebenskunst in das Gedächtnis der Menschheit eingegangen.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 24.09.2026
Autor/Autorin: Arthur Schopenhauer
Reihe: Beck Paperback, Teil 4210
Einband: Taschenbuch
Auflage: 6
Verlag: C.H.Beck
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 160
ISBN: 9783406852145
Herstellerinformationen
Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG Wilhelmstraße 9 80801 München DE
Die Mechanik manipulativer Argumentation durchschauen
Recht behalten, wer möchte das nicht? Arthur Schopenhauers 38 »Kunstgriffe« sind eine ebenso scharfsinnige wie unterhaltsame Analyse der rhetorischen Finessen des Streitgesprächs. In kurzen, pointierten Kapiteln zeigt der Philosoph, warum Debatten oft weniger mit Wahrheit und Vernunft als mit Taktik und Strategie zu tun haben. Die Kunst, Recht zu behalten ist ein zeitloser Klassiker über Argumentation, Macht und die Psychologie des Rechthabens.
Wenn einem die Argumente ausgehen, sollte man zur Beleidigung greifen - empfiehlt Arthur Schopenhauer, denn: "Eine Grobheit besiegt jedes Argument". Das Buch enthält eine Kurztheorie und eine ausführliche Praxis der Sticheleien, Bosheiten und verbalen Breitseiten, die Schopenhauer mit kategorischer Impertinenz gegen alle möglichen Adressaten richtet: Philosophen, Schriftsteller, Frauen, gesellschaftliche Einrichtungen, das Menschengeschlecht, das Leben - kurzum: gegen die ganze Welt. Doch wie man sich erfolgreich zur Wehr setzt, verrät er auch.
Willig tun was man kann und willig leiden was man muß. "Was einer für sich selbst hat, was ihn in die Einsamkeit begleitet, und keiner ihm geben und nehmen kann: dies ist viel wesentlicher als alles, was er besitzt, oder was er in den Augen andrer ist." Arthur Schopenhauers kleines Handbüchlein mit seinen fünfzig Lebensregeln zur Kunst des Glücklichseins ist ein echtes Kleinod, das über 150 Jahre lang unveröffentlicht blieb. ARTHUR SCHOPENHAUERS Handbüchlein Die Kunst, glücklich zu sein, ein echtes Kleinod, ist bislang in seinem Nachlass verborgen und unbeachtet verblieben. Die fünfzig Lebensregeln, aus denen es besteht, finden sich in den Bänden und Konvoluten des Nachlasses zerstreut. Franco Volpi hat die Lebensregeln nun zum ersten Mal nach Schopenhauers eigenem Plan rekonstruiert und herausgegeben. Schopenhauers "Anleitung zum Glücklichsein" liegt damit erstmals als zusammenhängendes Werk vor.
Die Kleine Bibliothek der Weltweisheit versammelt berühmte Werke zur klugen und gelungenen Lebensführung. Sie befassen sich mit den zeitlos gültigen Fragen: Was überhaupt ist Glück? Was müssen wir tun, wie sollen wir Handeln? Wie können wir mit Rückschlägen des Lebens am besten umgehen? Was sind wir unseren Mitmenschen schuldig? Und worin besteht ein richtiges, ein gerechtes Leben? Die hier versammelten Texte sind als Meisterwerke der Weltweisheit und Lebenskunst in das Gedächtnis der Menschheit eingegangen.
Arthur Schopenhauer: Frauenhasser, Menschenfeind, Pessimist. Harmlose Alltagsweisheiten wird man bei dem für seine beißenden Kommentare berüchtigten Philosophen vergeblich suchen. Wer aber nur düstere Weltsicht, kritische Zeitdiagnose und in letzter Konsequenz gar eine Empfehlung zum Selbstmord erwartet, liegt vollkommen falsch: Was sich aus Schopenhauers Nachdenken ergibt, ist die Einsicht, wie wenig selbstverständlich es ist, jeden Tag aufs Neue zu beginnen: Es ist eine Kunst, am Leben zu bleiben!
Arthur Schopenhauer litt bekanntermaßen nicht an mangelndem Selbstbewußtsein. Sein Leben und seine Beziehungen zu anderen Menschen, insbesondere zu Frauen, war oft nicht unproblematisch. Er galt als Misanthrop, konnte aber auch freundlich sein, war einigen sympathisch und wurde selbst durchaus verehrt und geliebt. Die vorliegende Sammlung war unter seinen postumen Schriften verborgen. Der Philosoph gibt in vierzehn Maximen scharfsinnige Ratschläge über die Ehre als das „Mittel zu dem, was das Leben angenehm oder erträglich macht“. Letztlich geht es in der vergnüglichen Lektüre um den für viele wichtigsten Lebenszweck, die Anerkennung des Einzelnen im persönlichen Umgang und in der Gesellschaft.
Im Gegensatz zum Tier, das den Tod erst im Sterben kennenlernt, trägt der Mensch die Gewissheit seines Todes stets mit sich herum. Der Tod steht unausweichlich im Hintergrund und kann jeden Augenblick herantreten. Arthur Schopenhauer, der Meisterdenker des Pessimismus, ist gleichwohl der Überzeugung, dass der „Kern unseres Wesens“ im Tod unversehrt bleibt. Vom Tod betroffen ist das individuelle Bewusstsein. Doch dieses ist ohnehin nur Schein. „Wir werden im Augenblicke des Sterbens inne, dass eine bloße Täuschung unser Dasein auf unsere Person beschränkt hatte.“
Schopenhauers Die Kunst, alt zu werden reiht sich ein in eine lange Tradition philosophischen Nachdenkens über das Alter. In den hier versammelten Aphorismen und Miniaturen begegnet uns Schopenhauer nicht als der notorische Misanthrop und Pessimist. Ihm gelingt vielmehr eine Hommage an das Altern und die Vergänglichkeit, die zugleich sein Testament und eine Anleitung zum Glücklichsein ist. Am Ende entläßt uns Schopenhauer mit der tröstlichen Gewißheit, daß das Alter zumindest jene Gelassenheit und Geistesruhe gewährt, die Glück überhaupt erst ermöglicht.
Engen Freunden war nicht verborgen geblieben, daß Schopenhauer ein persönliches "Journal intime" führte, das er sorgfältig unter Verschluß hielt. Nach seinem Tod hat man vergeblich danach gesucht. Der Testamentsvollstrecker Wilhelm von Gwinner ließ durchblicken, er habe das Journal auf Wunsch des Verstorbenen vernichtet. In Wahrheit wurden die Texte im Blick auf eine künftige Biographie des verblichenen Philosophen umfänglich durchforstet. Aufgrund dieser Notizen und der wörtlichen Abschriften ganzer Seiten war es möglich, Schopenhauers Originaltext zu rekonstruieren. Die autobiographischen Notizen, Erinnerungen, Gedankensplitter, Lebensmaximen, Zitate und Sinnsprüche bilden geradezu ein Nachschlagewerk zu Schopenhauers ganz persönlicher Lebensweisheit: der Kunst, sich selbst zu erkennen, das Zusammenleben mit anderen Menschen zu meistern und sich in der Welt zurechtzufinden.
Diese elementarphilosophische Abhandlung, von Schopenhauer im Alter von 26 Jahren verfaßt, bildet eigenen Aussagen zufolge den Unterbau seines ganzen philosophischen Systems. Dieses Jugend- und Schlüsselwerk hat der sechzigjährige Schopenhauer noch einmal überarbeitet, um es mit weiterführenden, erhellenden und berichtigenden Anmerkungen zu versehen.
Tatsächlich ist ›Parerga und Paralipomena‹ ein Gesamtkunstwerk, zusammengeschmolzen aus Gedankensplittern, Lyrik, Essayismus und entzieht sich vollständig jeglichen vereinfachenden Kategorisierungen — wie aus einem Guß und doch Wirbelwind.