Werke

Werke 3: Die Stücke 1
Angebot€44,00
Ausverkauft
Nicht lieferbar
Aktuell nicht verfügbar.

Benachrichtigung aktivieren

Wir informieren Sie per E-Mail, sobald dieses Produkt wieder verfügbar ist.

Inhaltsangabe

Die in diesem Band abgedruckten Stücke/Szenen Heiner Müllers sind zwischen dem Ende der 40er und den späten 60er Jahren entstanden. Sie belegen, in welch anhaltender Intensität sich Müller von Beginn an immer auch mit den besonderen Möglichkeiten szenisch-dramatischen Schreibens auseinandergesetzt hat. Es mußte fast ein Jahrzehnt vergehen, ehe Müller in der DDR 1957 mit Der Lohndrücker erstmals ein Stück veröffentlichen konnte. Erste Erfolge auf der Bühne, Beachtung durch die Kritik, die Verleihung des Heinrich-Mann-Preises folgten. Aber bald kam es zu Konflikten, Aufführungsverboten und zum Ausschluß aus dem Schriftstellerverband der DDR. Mehr als zehn Jahre wurden anschließend die Stücke Heiner Müllers auf keiner Bühne der DDR gespielt. Als er östlich der Elbe verboten wurde, erwachte im Westen das Interesse an einem Dichter, dessen neuere Texte eine poetische Dimension eröffneten, die nicht nur für die DDR, sondern auch für die Bundesrepublik herausragend wurden und ihm wiederum nur wenige Jahre später die Anerkennung als »sprachmächtigster deutscher Dramatiker« einbrachten. Der hier vorgelegte erste Band seiner Stücke dokumentiert diesen Zeitraum.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 25.05.2000
  • Autor/Autorin: Heiner Müller
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 205/130/34 mm
  • Seitenanzahl: 557
  • ISBN: 9783518408858
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Heiner Müller

Der amerikanische Leviathan

€18,00

Ein Lexikon als Lesebuch
Über 160 Einträge
Von Amerikanisierung, Ami und Coyote über Charles Manson und Marilyn Monroe bis Zombie und Zweiter Weltkrieg

Zeitlebens war »Amerika« für Heiner Müller eine Traum- und Projektionsmaschine. Unvergessen bleibt der erste Mickey-Mouse-Film des Kindes in Eppendorf, prägend die Faulkner-Lektüre des Jugendlichen. Die frühe Faszination paart sich mit der ablehnenden Skepsis gegenüber der aggressiven Politik des Systemgegners im Kalten Krieg. Als Müller 1975 und in späteren Jahren die USA und Mexiko bereist, verbringt er Tage und Wochen im Kino, trifft den Regisseur Robert Wilson und gewinnt den Weiten des Landes mit dem Begriff der Landschaft die entscheidende Kategorie für die Erneuerung der eigenen Theaterarbeit ab. Zugleich blieb »Amerika« für Müller die Chiffre des schlechten Ganzen im mittlerweile globalen Kapitalismus – und der verpassten Möglichkeit von Geschichte. Alphabetisch geordnet, versammelt das Buch die wichtigsten Passagen aus dem Werk Müllers zum Komplex Amerika.
Zum Buch
1 / 4