Teil der Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft (Band 836)

Werkausgabe. 11 Bände in Kassette

Band 6: Wie will ein Kunstwerk gesehen sein? »The Demands of Art«
Angebot€12,00
inkl. MwSt, Versandkostenfrei nur bis 31.07.
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung in der Regel in 1-3 Werktagen.

Nur noch 1 Stück auf Lager!
Taschenbuch
Inhaltsangabe
Aus dem Vorwort von 1930 Kunstwerk und Naturvorlage. Cézanne: Mont Sainte-Victoire Die Arbeit der künstlerischen Phantasie. Dégas: Beim Verlassen des Bades Die Entwicklung des Künstlers. Giotto: Beweinung Christi / Giotto: Feststellung der Wundmale Literarische Vorlage und Kunstwerk. Rembrandt: Joseph deutet den Traum Pharaos Zwiespalt zwischen Inhalt und Form. Picasso: Guernica Anhang: Grundbegriffe der Kunstbetrachtung / Anmerkungen / Verzeichnis der Abbildungen / Editorischer Bericht Anschauung und Schaffensprozeß. Kunstgeschichtliche Bemerkungen zu Max Raphaels Bildstudien. Von Bernd Growe Register
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 26.10.1989
  • Autor/Autorin: Max Raphael
  • Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Teil 836
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 177/108/20 mm
  • Seitenanzahl: 401
  • ISBN: 9783518284360
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Max Raphael

Das göttliche Auge im Menschen

€19,80

Diese Texte sind wissenschaftliche Hymnen an die romanische Kunst und an die Architektur im allgemeinen. Raphaels Ziel war - trotz aller bescheidenen Selbsteinschränkung, daß er nur ein Fragment liefern könne - hoch gesteckt, ging es doch um die Grundlegung einer Ästhetik. Eine 1935 unternommene Reise über Chartres in die Saintonge und weiter in den Süden Frankreichs über Toulouse bis in die Pyrenäen war für seine angestrebte Ästhetik die Grundlage: »Ich wollte mir ein Urteil bilden, ob es möglich ist, an diesem Teil der Geschichte (Entstehung, Veränderung, Verfall des romanischen und gotischen Stils) ein Kapitel Kunstgeschichte zu schreiben, die meinen übrigen Anschauungen entspricht. Als ich anfing zu studieren, war ich entsetzt, wie wenig die Kunstgeschichte eine Wissenschaft ist.« Die »Struktur«, auf die Raphael die romanischen Kirchen - im Durchgang durch die Einzelanalyse und den historisch-religiös-philosophischen Kontext - konzentriert, ist die »Wiedereroberung des Steines« und die Formung einer (geschlossenen) »kubischen Masse«. Auch wenn der Baukörper ein gleichsam entlehntes, »vom göttlichen Dasein abhängiges Dasein« hat, unterstreicht er dennoch die körperlichen Grundeigenschaften der Massigkeit, Schwere und Undurchdringlichkeit. »Die ganze Geschichte der romanischen Kunst ist die Geschichte des Versuches, zugleich mit dieser Abhängigkeit von einem höheren, vollkommenen, unendlichen, transzendenten Sein das Wachsen der relativen Selbständigkeit dieses entliehenen, endlichen, irdischen, unvollkommenen Daseins auszudrücken.«

Zum Buch
1 / 3