Wer möchte nicht im Leben bleiben

Roman
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Inhaltsangabe

»Ein berückender und beglückender Roman« Deutschlandfunk Kultur

Du sitzt im Übungszimmer, stürzt dich in die Revolutionsetüde, hämmerst mit aller Gewalt auf den Flügel ein, zerlegst den Raum und explodierst wie Leuchtfeuer am Himmel. Später stehst du auf dem Gang, bist brav, still, lächelst. Deine Wut findet nur
in den Noten Platz. Deine Wut ist ein dressierter Bär. Ich strecke die Hand aus.

Christina besucht die Spezialschule für Musik in Berlin, ihr wird eine große Zukunft als Pianistin in der DDR vorausgesagt. Sie studiert am Tschaikowski- Konservatorium in Moskau. Doch kurz nach ihrer Rückkehr nimmt sie sich das Leben. Zärtlich und
eindringlich erzählt Bukowski von der Zerrissenheit einer jungen Künstlerin.


  • Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse
  • Nominiert für den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2026
  • Auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis


»Ein trauriges, ein diszipliniertes, ein sehr gekonntes Buch.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Wäre die Literatur ein Haus, Helene Bukowksi hätte mit ihrem Roman die Fassade eingerissen.« Die Zeit

»Wie Helene Bukowski aus dem Nachlass einer jungen Frau ein ganzes Leben rekonstruiert und daraus diesen schmerzlichen und klaren Roman komponiert, ist großartige Literatur.« Marion Brasch

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 27.05.2027
  • Autor/Autorin: Helene Bukowski
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 185/120/27 mm
  • Seitenanzahl: 384
  • ISBN: 9783548075815
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026
  • Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026
Pressestimmen
»Der Roman besticht durch die Art, wie sich die Autorin und ihr Objekt immer wieder über die angemessene Art der Annäherung an einen Menschen unterhalten. Bukowski will ihre Protagonistin nicht nochmals in ein System pressen.«
Peer Teuwsen, NZZ am Sonntag, 28. Juni 2026
»Eine zarte berührende Geschichte.«
Tine Ellinghaus, emotion, 1. Mai 2026
»Ein Roman, der mich bewegt hat, wie kaum einer in diesem Jahr.«
Ulrich Hufen, WDR Westart, 25. April 2026
»›Wer möchte nicht im Leben bleiben‹ ist furchtlos, schwermütig-schön und klingt noch lange nach…«
Juliane Bergemann, SR HF, 18. März 2026
»Am Beispiel des tragischen Vorwendeschicksals ihrer Heldin nähert sich Helene Bukowski auf behutsamste Weise der Frage nach der eigenen Identität als Kind der Nachwendegeneration mit familiärem Hintergrund in der DDR und zeigt eindrücklich, welch enormes literarisches Potential in dieser Auseinandersetzung steckt.«
Timo Posselt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15. März 2026
»Obwohl oder gerade weil die Autorin Christinas Leben angemessen fiktionalisiert, bleibt es einem nach der Lektüre noch lange im Gedächtnis. Und auch das titelgebende Lied vergisst man so schnell nicht mehr.«
Bettina Baltschev, MDR Artour, 15. März 2026
»Das System spukt die junge Frau als Splitter aus … Mit 24 Jahren nimmt sich die junge Frau in ihrer elterlichen Wohnung im Scheibenhochhaus in Neubrandenburg das Leben. Vierzig Jahre später wird es mit großer Zartheit noch einmal erzählt, wird Helene Bukowski zur Freundin an Christinas Seite. Der Roman, ein Fund.«
Stefanie Wirsching, Augsburger Allgemeine, 14. März 2026
»Mit dem erzählenden Ich und dem imaginären Du erreicht Helene Bukowski durchgängig eine große Nähe zum lesenden Gegenüber. Gleichzeitig behält ihr Roman eine Offenheit durch viele Fragen, die er anreißt und die über die Handlungszeit hinausreichen. Dieses Buch wird niemanden kalt lassen.«
Cornelia Geissler, Berliner Zeitung, 14. März 2026
»Eine Wahrheit kann es ohnehin nicht geben. Aber diese Entscheidung für eine radikale Empathie, mit der Helene Bukowski so vielschichtig und literarisch fantasievoll von Lebenshunger und Dunkelheit schreibt. Entstanden ist ein Buch, das sich auch dem Tod verstehend nähert und doch viel mehr eines über das Leben ist.«
Carola Ebeling, taz, 14. März 2026
»Ein trauriges, ein diszipliniertes, ein sehr gekonntes Buch.«
Jan Brachmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. März 2026
»Helene Bukowski hat sich minuziös hineingehört, -gedacht und -gelesen in ein Leben, in eine junge Künstlerinnenkarriere, in ein Kapitel der DDR-Geschichte – und uns, bei aller Tragik des Stoffs, mit einem berückenden und beglückenden Roman beschenkt.«
Wiebke Porombka, Deutschlandfunk Kultur, 8. März 2026
»Helene Bukowski hat sich minutiös hineingehört, -gedacht und -gelesen in ein Leben, in eine junge Künstlerinnenkarriere und in ein Kapitel der DDR-Geschichte und beschenkt uns bei aller Tragik des Stoffes mit einem berückenden und beglückenden Roman.«
Wiebke Porombka, Deutschlandfunk Büchermarkt, 8. März 2026
Herstellerinformationen
Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Eines Tages steht das Kind plötzlich da, die Haare feuerrot leuchtend inmitten des Kiefernwaldes, und gehört niemandem.

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»Helene Bukowski hat ein modernes Märchen geschrieben. Warmherzig, doch nicht sentimental. Vertraut und doch geheimnisvoll. Für ein paar Tage lebte ich dort, in diesem alten Haus am Waldrand, mit Skalde, Edith und Meisis und als es vorbei war, musste man mich mit Gewalt vom Türrahmen lösen. Selten sind mir Figuren so ans Herz gewachsen.« Philipp Winkler

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