Die Kriegerin

Roman
Angebot€23,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Fr, 09.10. – Sa, 10.10.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
Hardcover
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

Lisbeth und die Kriegerin kennen sich seit der Ausbildung bei der Bundeswehr. Sie haben sich für das Militär entschieden, weil sie einen Körper wollen, der nicht verwundbar ist –  als ließe sich der Welt nur mit einem Herzen begegnen, das zur Faust geballt ist. Dabei ist Lisbeth sehr empfindsam: ihre Haut reagiert auf Gefühle und Träume anderer Menschen; schützen kann sie sich nur, indem sie die Distanz wahrt. Als sich ein Feldwebel brutal von Lisbeth nimmt, was er will, schwindet auch diese Sicherheit. 
»Die Kriegerin« ist ein Roman über zwei Frauen, deren oberstes Gebot ist, sich nicht verletzlich zu machen. Helene Bukowski erzählt von den daraus entstehenden Wunden, der Gewalt, ihren Spuren und den Traumata – den erlebten, als auch den vererbten.

»Bukowski verfügt über ein scharfes Sensorium, mit dem sie politisch virulente Themen glasklar erfasst.« Der Tagesspiegel

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 06.09.2022
  • Autor/Autorin: Helene Bukowski
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: Blumenbar
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 205/133/26 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783351051075
Pressestimmen
»Helene Bukowski verwandelt vermeintliche Schwächen in Stärken, gibt ihren Protagonistinnen unvorhergesehene Tiefen, macht sie nahbar trotz ihrer Suche um Distanz. [...] Ein Jahreshighlight.«
@fraedherike, 7. Dezember 2022
»Bukowskis Blick auf Geschlechterrollen, auf die Wucht, mit der die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst, gehört zu den großen Stärken des Romans; eines wahrhaft vielschichtigen Romans[...].«
Nordwest Zeitung online, 27. Oktober 2022
»Helene Bukowski erzählt mit nüchterner Sprache und zugleich großer Zärtlichkeit von der Freundschaft zweier verwundeter Frauen.«
kulturnews, 20. Oktober 2022
»Eine Geschichte über Traumata und Geschlechterrollen, die fesselt und berührt.«
Deutschlandfunk Kultur, 13. Oktober 2022
»Bukowski stellt [...] ihr sprachliches Talent unter Beweis. In reduzierten Sätzen und mit der Konzentration auf äußere Beschreibungen hat sie ihren Stil gefunden.«
Freie Presse, 1. Oktober 2022
»Eine packende, brutale Geschichte, die von Gewalt, Traumata und dem Gefühl bestimmt ist, unverletzlich zu werden.«
Mit Vergnügen, 28. September 2022
»Mit großer erzählerischer Eleganz und treffsicheren Formulierungen schildert Helene Bukowski eine berührende Freundschaftsgeschichte. Der Ton ist kristallklar und gleichzeitig bildstark.«
NDR Kultur, 15. September 2022
»Die weibliche Stimme im Krieg ist ein bisher zu wenig betrachtetes Thema, das Helene Bukowski in ihrem Text stark herausarbeitet.«
SR Kultur, 6. September 2022
Herstellerinformationen
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@aufbau-verlage.de

Weitere Bücher von Helene Bukowski

Wer möchte nicht im Leben bleiben

€24,00

Ein Aufbegehren gegen die Einsamkeit: Helene Bukowski erzählt die Geschichte einer jungen Pianistin, deren Leben zwischen Neubrandenburg, Berlin und Moskau von Musik, familiären Erwartungen, Krankheit und dem Wunsch nach Glück geprägt ist.

1985 nimmt sich eine junge Pianistin in Neubrandenburg das Leben. Jahrzehnte später stößt die Schriftstellerin Helene Bukowski auf ihre Geschichte. Behutsam nähert sie sich Christina, sucht in ihrer Biografie nach Rissen und Erschütterungen, aber auch nach Augenblicken großen Glücks.

Sie lernt einen Vater kennen, der in der Tochter seine eigenen Träume verwirklichen will, eine Mutter, die es liebt, zu fotografieren, und ein Klavier, das unverrückbar in der Wohnung steht.

Zwischen Musik, Erwartungen und Einsamkeit

Bukowski folgt Christina nach Berlin, an die Spezialschule für Musik, mit ihren kalten Übungsräumen und dem täglichen Drill. Später nach Moskau, zum Studium am Konservatorium, durch sturzbachartigen Regen und Nächte voller Schnee. Und sie findet eine Krankheit, für die es erst heute eine Diagnose gibt. 

  • Ein eindringlicher Blick auf musikalische Ausbildung, täglichen Drill und Leistungsdruck
  • Über die Beziehung zwischen einer Tochter und ihren Eltern
  • Eine Geschichte über Krankheit, Erinnerung und die Suche nach Glück
  • Nominiert für den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2026
  • Auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis
  • Für Leser:innen anspruchsvoller deutschsprachiger Gegenwartsliteratur

»Bukowskis Sprache hat eine geradezu magische Schönheit« Deutschlandfunk 

»Wie Helene Bukowski aus dem Nachlass einer jungen Frau ein ganzes Leben rekonstruiert und daraus diesen schmerzlichen und klaren Roman komponiert, ist großartige Literatur.« Marion Brasch

Zum Buch
1 / 2