Weißen Feminismus canceln

Warum unser Feminismus feministischer werden muss
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Inhaltsangabe

Der Feminismus in Deutschland muss sich ändern, fordert die Journalistin und Autorin Sibel Schick: Wir brauchen Gerechtigkeit statt Ausgrenzung!

Sich selbst als Feminist*in zu bezeichnen, hat Konjunktur, aber das heißt noch lange nicht, dass der Mainstream-Feminismus diesen Namen verdient hätte. Von ihm profitieren in Deutschland nämlich nur wenige: privilegierte, heterosexuelle und cisgeschlechtliche weiße Mittelschichtsangehörige. Und die Ausbeutung aller anderen wird in die Unsichtbarkeit gedrängt.

Wenn wir in einer freien Gesellschaft leben möchten, die echte Gleichberechtigung für alle Menschen fordert, muss sich vieles ändern: in unserem Zusammenleben, der Politik, online, im Job und überhaupt in unserem Demokratieverständnis. Schritt für Schritt analysiert Sibel Schick die Ausschlussmechanismen des weißen Feminismus anhand aktueller gesellschaftlicher Debatten und bricht dabei mit Traditionen und Erwartungen. Ein hochrelevantes Plädoyer für eine gerechtere Welt.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 26.08.2026
  • Autor/Autorin: Sibel Schick
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/126/17 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783596714667
Pressestimmen
»Schick nimmt (...) die wichtigsten feministischen Debatten in Deutschland auseinander, sucht Quellen zusammen und korrigiert falsche Aussagen, kurz: Sie räumt auf.«
Hannah Plüss, WOZ – Die Wochenzeitung, 11. Januar 2024
»Sie gibt sich wie immer direkt und angriffslustig, nimmt kein Blatt vor den Mund.«
Nora Eckert, queer.de, 16. Dezember 2023
»Mit sehr genauem, analytischen Blick«
Ann-Kathrin Canjé, MDR Kultur, 12. Dezember 2023
»Wer sich tiefer mit dem Thema intersektionaler Feminismus auseinandersetzen möchte, den könnte das aktuelle Buch der Autorin Sibel Schick interessieren.«
Fiona Rohde, gofeminin, 5. Dezember 2023
»Das empfehlenswerte Buch liefert Ideen, wie ein intersektionaler Feminismus der Zukunft gestaltet sein kann, der eine tatsächliche Veränderung und Verbesserung für alle anstrebt.«
Naomi Lobnig, an.schläge - Das feministische Magazin, 6. Oktober 2023

CineBuch-Redaktion

Unsere Einschätzung

Sibel Schick prüft, wem der deutsche Mainstream-Feminismus tatsächlich Schutz, Sichtbarkeit und Teilhabe verschafft – und wessen Arbeit oder Ausgrenzung dabei unsichtbar bleibt. An Debatten aus Politik, Beruf, digitalem Alltag und Demokratie zeigt sie Ausschlussmechanismen innerhalb einer Bewegung, die Gleichberechtigung beansprucht. Der Ton fordert unbequeme Selbstprüfung, intersektionale Gerechtigkeit und tragfähigere Solidarität.

Diese aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe enthält ein Nachwort der Autorin und hilft vor allem Menschen, die feministische Positionen über bloße Zustimmung hinaus auf blinde Flecken prüfen möchten. Schicks direkte Argumentation kann herausfordern; gerade darin liegt ihr Nutzen für Diskussionen in Bildungsarbeit, Aktivismus und Alltag. Das handliche Printformat macht Markierungen und Rücksprünge unkompliziert – ein Arbeitsbuch für Widerspruch, nicht für folgenlose Zustimmung.

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S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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