Weißen Feminismus canceln

Warum unser Feminismus feministischer werden muss
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Inhaltsangabe

Der Feminismus in Deutschland muss sich ändern, fordert die Journalistin und Autorin Sibel Schick: Wir brauchen Gerechtigkeit statt Ausgrenzung!

Sich selbst als Feminist*in zu bezeichnen, hat Konjunktur, aber das heißt noch lange nicht, dass der Mainstream-Feminismus diesen Namen verdient hätte. Von ihm profitieren in Deutschland nämlich nur wenige: privilegierte, heterosexuelle und cisgeschlechtliche weiße Mittelschichtsangehörige. Und die Ausbeutung aller anderen wird in die Unsichtbarkeit gedrängt.

Wenn wir in einer freien Gesellschaft leben möchten, die echte Gleichberechtigung für alle Menschen fordert, muss sich vieles ändern: in unserem Zusammenleben, der Politik, online, im Job und überhaupt in unserem Demokratieverständnis. Schritt für Schritt analysiert Sibel Schick die Ausschlussmechanismen des weißen Feminismus anhand aktueller gesellschaftlicher Debatten und bricht dabei mit Traditionen und Erwartungen. Ein hochrelevantes Plädoyer für eine gerechtere Welt.

Aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe mit einem Nachwort der Autorin

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 26.08.2026
  • Autor/Autorin: Sibel Schick
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783596714667
Herstellerinformationen
S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

CineBuch-Redaktion

Unsere Einschätzung

Sibel Schick prüft, wem der deutsche Mainstream-Feminismus tatsächlich Schutz, Sichtbarkeit und Teilhabe verschafft – und wessen Arbeit oder Ausgrenzung dabei unsichtbar bleibt. An Debatten aus Politik, Beruf, digitalem Alltag und Demokratie zeigt sie Ausschlussmechanismen innerhalb einer Bewegung, die Gleichberechtigung beansprucht. Der Ton fordert unbequeme Selbstprüfung, intersektionale Gerechtigkeit und tragfähigere Solidarität.

Diese aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe enthält ein Nachwort der Autorin und hilft vor allem Menschen, die feministische Positionen über bloße Zustimmung hinaus auf blinde Flecken prüfen möchten. Schicks direkte Argumentation kann herausfordern; gerade darin liegt ihr Nutzen für Diskussionen in Bildungsarbeit, Aktivismus und Alltag. Das handliche Printformat macht Markierungen und Rücksprünge unkompliziert – ein Arbeitsbuch für Widerspruch, nicht für folgenlose Zustimmung.

Ausgaben im Vergleich

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256 Seiten · FISCHER Taschenbuch · Erscheint am 26.08.2026

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Dass Schwangerschaftsabbrüche Leben retten können, hat Sibel Schick am eigenen Leib erfahren. Und auch, gegen welche Widerstände sie ankämpfen musste, bevor der rettende Eingriff durchgeführt wurde. Körperliche Selbstbestimmung ist aber keine Privatsache: Ob und unter welchen Bedingungen wir Kinder bekommen wollen, ist hochpolitisch. Reproduktive Freiheit wird heute unter Strafe gestellt, Staaten bestimmen über den Zugang zu medizinischer Versorgung – auch in Deutschland. Berührend und kämpferisch zeigt Schick, dass echte Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Befreiung liegt.

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