Teil der Reihe: edition suhrkamp (Band 2869)

Was das Valley herrschen nennt

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Inhaltsangabe

Die von Elon Musk ins Leben gerufene Abteilung für Regierungseffizienz, DOGE, war nur die Spitze des Eisbergs. In den letzten Jahren hat das Silicon Valley die Macht in den USA übernommen. Meta, Palantir & Co. bestimmen jetzt, wer reguliert, ja, wer regiert. Günstlinge der Tech-Milliardäre durchsetzen den Verwaltungsapparat. Energiepolitik wird fast nur noch für die Kryptobranche und KI-Startups gemacht. Und die anti-woke Agenda der Titanen münzt Trump eins zu eins in Dekrete um.

In Investorenmeetings und in Hörsälen, in Science-Fiction-Büchern, Fortpflanzungskliniken und in Sadomaso-Kellern spürt Adrian Daub dem nach, was für diese Konzerne, was für ihre Lenker, Dominanz bedeutet. Sie haben die Herrschaft an sich gerissen. Aber verstehen sie überhaupt, was herrschen ist?

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 24.03.2026
  • Autor/Autorin: Adrian Daub
  • Reihe: edition suhrkamp, Teil 2869
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Originalausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 176/108/14 mm
  • Seitenanzahl: 213
  • ISBN: 9783518128695
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Eine neue Geschichte des Silicon Valley
  • Stilistisch brillant und analytisch messerscharf
  • Gefragter Ansprechpartner für Zeitungen und andere Medien
Pressestimmen
»Auf der Suche nach Herrschaftskonzepten und ihrer Genese erzählt Daub im neuen Buch kurze Geschichten: Es geht um die Historie des Silicon Valley, den Erfolg und Niedergang von Start-ups, die Lebenswelt der Techgrößen und ihre mehr oder weniger wahnwitzigen Ideen und Projekte. … Man liest die Vignetten gern. … Daub versammelt eine Menge interessanter Geschichten und Gedanken.«
Hannah Schmidt-Ott, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Mai 2026
»Adrian Daub [liefert] ein nüchternes, aber zugleich anregendes Plädoyer dafür, dass technologische Dominanz immer auch mit gesellschaftlicher Verantwortung verknüpft sein muss.«
brandaktuell.at, 18. März 2026
»[Daubs] plausible Beschreibung jener fiesen Mischung aus Präpotenz und Unreife, die man im Gehabe der Techbosse beobachten kann, erklärt sehr gut, warum es ausgerechnet solchen Witzfiguren gelang, zu lächerlichem Reichtum und politischer Macht zu kommen.«
Harald Staun, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15. März 2026
»[Das] Silicon Valley, ganz nackt.«
Barbara Tóth, Falter
»Daub [verbindet] kulturwissenschaftliche Tiefenschärfe mit guter Lesbarkeit. Er nimmt die oft bizarr wirkenden Weltbilder ernst, ohne ihnen auf den Leim zu gehen.«
Südwestpresse, Ulm
»Adrian Daubs Buch ist eine gut recherchierte und tief begründete Anregung für die große politische KI-Debatte, die vor uns liegt.«
Udo Knapp, taz FUTURZWEI
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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»Aus Erfahrung gut« – das war ab 1958 der Reklamespruch des Elektrogeräteherstellers AEG. Unternehmen wie Google oder Uber würden mit einem solchen Slogan nie werben, geht es ihnen doch gerade darum, mit der Erfahrung zu brechen und bestehende Geschäftsmodelle aufzumischen: »Disruption«. Wie »Content« oder »Kommunikation« gehört das Konzept zu jenen Motiven, die in Aktionärsprospekten, aber auch in Porträts über Elon Musk, Mark Zuckerberg & Co. häufig bemüht werden. Adrian Daub lehrt in Stanford, kennt die Tech-Branche also aus nächster Nähe. In seinem Essay verfolgt er die Lieblingsideen des Silicon Valley zu Autorinnen wie Ayn Rand, Marshall McLuhan und Joseph Schumpeter zurück und zeigt, dass dabei stets auch die Gegenkultur der sechziger Jahre mitschwingt.

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