Teil der Reihe: Bibliothek Suhrkamp (Band 1543)

Vollblutpferde

Ein preisgekrönter Klassiker des Longform-Journalismus
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Inhaltsangabe

Gegen Ende seines Lebens wird der altgediente Sportreporter Mike Sullivan von seinem Sohn gefragt, was ihm aus drei Jahrzehnten auf nordamerikanischen Pressetribünen am deutlichsten in Erinnerung geblieben sei. Die Antwort überrascht: »Ich habe 73 Secretariat beim Derby rennen sehen. Das war reine … Schönheit, verstehst du?«
John Jeremiah Sullivan versteht gar nichts. Also verbringt er die nächsten zwei Jahre damit, der väterlichen Begeisterung nachzugehen – für Secretariat, dieses mythische, geniale Rennpferd, und für Pferde überhaupt. Er reist kreuz und quer durchs Land, kriecht durch prähistorische Höhlen, vergräbt sich in der Kulturgeschichte des Equus caballus, verbringt Wochen auf runtergerockten Pferderennbahnen und besucht Gestüte, wo die Jungtiere auf die Saison vorbereitet und für Millionen Dollar versteigert werden. Und bei alledem versucht er, dem inzwischen verstorbenen Vater nachträglich doch noch nahezukommen.

Memoir, Reportage, historische Erkundung: J. J. Sullivan hat ein schillerndes, wunderbar eigensinnig bebildertes Buch geschrieben, über Herkunft, über das Verhältnis zu seinem Vater und über Pferde – in unserer Geschichte, Kultur und kollektiven Fantasie.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.10.2022
  • Autor/Autorin: John Jeremiah Sullivan
  • Übersetzung: Hannes Meyer (aus dem Englischen)
  • Reihe: Bibliothek Suhrkamp, Teil 1543
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Deutsche Erstausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 221/143/24 mm
  • Seitenanzahl: 272
  • ISBN: 9783518225431
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Ein preisgekrönter Klassiker des Longform-Journalismus
  • Online-Veranstaltungen mit dem Autor
Pressestimmen
»John Jeremiah Sullivans Vollblutpferde ist wie Secretariats Wunderlauf pure Poesie.«
Denis Scheck, ARD Druckfrisch, 12. Dezember 2022
»John Jeremiah Sullivan gilt ohne jede Übertreibung als einer der großen Meister des aktuellen New Journalism.«
Christian Metz, Deutschlandfunk, 20. November 2022
»Von beachtlicher literarischer Bedeutung ist indes ein gerade auf Deutsch erschienenes Buch, dessen Autor zu ergründen versucht, was es mit der Begeisterung für edle und schnelle Pferde auf sich hat.«
Harry Nutt, Berliner Zeitung, 14. November 2022
»John Jeremiah Sullivans Schilderungen ... erschöpfen sich nie im Anekdotischen, sondern sind an ihren besten Stellen kluge Gedanken über das Leben. Er beschreibt Kentucky und den Mikrokosmos Pferdesport gewissermaßen als Bühne des Lebens.«
Walter Bau, Digitale Sonntagszeitung der Funke Mediengruppe, 6. November 2022
»Sullivan hat das Transzendente im Pferd gefunden.«
Sports Illustrated
»Jeder Vater würde sich wünschen, dass sein Sohn so ein Buch über ihn schriebe ...«
The New York Times
»Es liest sich, als habe F. Scott Fitzgerald Moby-Dick neu geschrieben.«
The New York Review of Books
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Kann man ganz Amerika in ein Buch packen? Geschichte und Gegenwart? Popkultur und Frömmigkeit? Glänzende Oberfläche und enttäuschte Versprechen? Mit »Pulphead« hat John Jeremiah Sullivan bewiesen, dass das möglich ist. In der Tradition von Meistern wie Tom Wolfe und Hunter S. Thompson verwischt er die Grenze zwischen Literatur und Journalismus, Erzählung und Reportage, Hochliteratur und Unterhaltung, Hemingway und Hollywood. Wie in einem Panoptikum entsteht aus Artikeln über Axl Rose, christliche Rockfestivals, Reality TV, die Tea-Party-Bewegung, vergessene Naturforscher und den heruntergekommenen Süden das Panorama eines Landes, das der Rest der Welt immer weniger versteht. Pulphead löste in den USA wahre Jubelstürme aus, und die Begeisterung hat längst auch die alte Welt respektive die Bundesrepublik erreicht: »Noch jeder ungläubige Thomas, der dem konzertierten Entzücken misstrauen wollte, kehrte mit leuchtenden Augen von der Lektüre zurück.« Der Tagesspiegel »Essays aus und über Amerika von einem, der schreiben kann, dass einem der Mund offen stehen bleibt.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung »Die besten Geschichten über Amerika, die Popkultur und die Gegenwart seit langem.« Süddeutsche Zeitung »... die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben, und das ist Sullivans Stoff.« Tages-Anzeiger »Sehr, sehr gute, wahre, berührende Geschichten darüber, was es heißen kann, heute zu leben« Süddeutsche Zeitung
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