Und alle so still

Roman | Auf der Shortlist für den BücherFrauen-Literaturpreis 2025
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Inhaltsangabe

Ein großer feministischer Gesellschaftsroman über Widerspruchsgeist und Solidarität, wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

An einem Sonntag im Juni gerät die Welt aus dem Takt: Frauen liegen auf der Straße. Reglos, in stillem Protest. Hier kreuzen sich die Wege von Elin, Nuri und Ruth. Elin, Anfang zwanzig, eine erfolgreiche Influencerin, der etwas zugestoßen ist, von dem sie nicht weiß, ob es Gewalt war. Nuri, neunzehn Jahre, der die Schule abgebrochen hat und versucht, sich als Fahrradkurier, Bettenschubser und Barkeeper über Wasser zu halten. Ruth, Mitte fünfzig, die als Pflegefachkraft im Krankenhaus arbeitet und deren Pflichtgefühl unerschöpflich scheint.

Es ist der Beginn einer Revolte, bei der Frauen nicht mehr das tun, was sie immer getan haben. Plötzlich steht alles infrage, worauf unser System fußt. Ergreifen Elin, Nuri und Ruth die Chance auf Veränderung?

Was wäre, wenn alle Frauen sich verweigern und in einen Care-Streik treten würden? Das Narrativ, dass Frauen einander die ärgsten Feindinnen seien, ist auserzählt. Zeit für neue Geschichten!

«Ein hoffnungsvolles Plädoyer, in dem die Menschlichkeit das höchste Ziel darstellt.» NDR Kultur

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 11.11.2025
  • Autor/Autorin: Mareike Fallwickl
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/124/24 mm
  • Seitenanzahl: 368
  • ISBN: 9783499009235
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste: 50.000 verkaufte Hardcover und 80.000 verkaufte Taschenbücher von «Die Wut, die bleibt».
  • Ein großer feministischer Gesellschaftsroman über Widerspruchsgeist und Solidarität.
  • Was wäre, wenn alle Frauen sich verweigern und in einen Care-Streik treten würden? Das Narrativ, dass Frauen einander die ärgsten Feindinnen seien, ist auserzählt. Zeit für neue Geschichten!
Pressestimmen
»Mareike Fallwickl gelingt es anschaulich und einfühlsam, die Notlagen ihrer Protagonisten zu beschreiben und auf haarsträubende gesellschaftliche Missstände in Bildung und Pflege hinzuweisen.«
WDR 3 "Kultur am Mittag", 14. Mai 2024
»Die österreichische Autorin Mareike Fallwickl legt mit „Und alle so still“ ein aufwühlendes Buch vor, ein radikales, eines, in dem der Ekel eine große Rolle spielt. – Und, noch dazu, ein feministisches Pamphlet«
Astrid Mayerle, BR Bayern 2, 13. Mai 2024
»Ein hoffnungsvolles Plädoyer, in dem die Menschlichkeit das höchste Ziel darstellt.«
Claudia Cosmo, NDR Kultur, 8. Mai 2024
»Mareike Fallwickl hat einen Roman über die Kraft der Solidarität und des Gemeinsinns geschrieben. Eine Gesellschaftsutopie die die Augen öffnet, anrührt und Hoffnung macht.«
Mareike Ilsemann, WDR 5 "Bücher", 4. Mai 2024
»Ein aufwühlendes Buch.«
Katja Schönherr, SRF "Literaturclub", 3. Mai 2024
»Fallwickl zeigt Geschick darin, zwischenmenschliche Beziehungen emotional packend zu beschreiben... Durch das im Buch geschilderte drastische Szenario wird klar, wie wichtig Care-Arbeit ist und dass wir noch viel an unseren Gesellschaftsstrukturen arbeiten müssen.«
ROSALYN KLEUTGENS, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. April 2024
»Zart und furios«
Silvi Feist, Emotion, 15. April 2024
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Mareike Fallwickl skizziert diesem feministischen Roman auf drastische Weise, was geschieht, wenn eine erschöpfte Mutter aufgibt, beschreibt die Lücken, die sie hinterlässt und die weibliche Wut, die bleibt. Sie seziert Tabuthemen, veraltete Rollenbilder und legt den Finger in die klaffenden Wunden unserer Gesellschaft.

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Helenes beste Freundin Sarah, die Helene ihrer Familie wegen zugleich beneidet und bemitleidet hat, wird in den Strudel der Trauer und des Chaos gezogen. Lola, die älteste Tochter von Helene, sucht nach einer Möglichkeit, mit ihren Emotionen fertigzuwerden, und konzentriert sich auf das Gefühl, das am stärksten ist: Wut.

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