Und alle so still

Roman | Auf der Shortlist für den BücherFrauen-Literaturpreis 2025
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Inhaltsangabe

Elin ist Anfang zwanzig und lebt mit ihrer Mutter in einem Wellnesshotel. Während des Lockdowns ist sie Influencerin geworden. Seither sieht sie sich mit misogynem Hass im Netz konfrontiert. 
Nuri stammt aus prekären Verhältnissen, einen Schulabschluss hat er nicht. Nun versucht er, sich als Fahrradkurier, Bettenschubser und Essenslieferant über Wasser zu halten. Der Spätkapitalismus hat ihn fest im Griff.
Ruth ist Ende fünfzig, nach dem Tod ihres behinderten Sohnes hat sie wieder angefangen, als Pflegekraft im Krankenhaus zu arbeiten. Jeden Tag geht sie über ihre Grenzen, ihr Pflichtgefühl scheint unerschöpflich.
An einem Sonntag geraten alle drei in eine unvorhergesehene Situation: Vor dem Krankenhaus, in dem Ruth und Nuri arbeiten, liegen Frauen. Reglos, in stillem Protest.

Es ist der Beginn einer Revolte, in der Frauen nicht mehr das tun, was sie immer getan haben. Plötzlich steht alles infrage, worauf unser System fußt. Ergreifen Elin, Nuri und Ruth die Chance auf Veränderung?

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 16.04.2024
  • Autor/Autorin: Mareike Fallwickl
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 9. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/131/29 mm
  • Seitenanzahl: 368
  • ISBN: 9783498002985
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Was wäre, wenn alle Frauen sich verweigern und in einen Care-Streik treten würden?
  • Ein großer feministischer Gesellschaftsroman über Widerspruchsgeist und Solidarität. Das Narrativ, dass Frauen einander die ärgsten Feindinnen seien, ist auserzählt. Zeit für neue Geschichten!
  • Seit ihrem Bestseller Die Wut, die bleibt ist Mareike Fallwickl hochpräsent: auf literarischen Bühnen, im Feuilleton und auf Social Media.
Pressestimmen
»Mareike Fallwickl gelingt es anschaulich und einfühlsam, die Notlagen ihrer Protagonisten zu beschreiben und auf haarsträubende gesellschaftliche Missstände in Bildung und Pflege hinzuweisen.«
WDR 3 "Kultur am Mittag", 14. Mai 2024
»Die österreichische Autorin Mareike Fallwickl legt mit „Und alle so still“ ein aufwühlendes Buch vor, ein radikales, eines, in dem der Ekel eine große Rolle spielt. – Und, noch dazu, ein feministisches Pamphlet«
Astrid Mayerle, BR Bayern 2, 13. Mai 2024
»Ein hoffnungsvolles Plädoyer, in dem die Menschlichkeit das höchste Ziel darstellt.«
Claudia Cosmo, NDR Kultur, 8. Mai 2024
»Mareike Fallwickl hat einen Roman über die Kraft der Solidarität und des Gemeinsinns geschrieben. Eine Gesellschaftsutopie die die Augen öffnet, anrührt und Hoffnung macht.«
Mareike Ilsemann, WDR 5 "Bücher", 4. Mai 2024
»Ein aufwühlendes Buch.«
Katja Schönherr, SRF "Literaturclub", 3. Mai 2024
»Fallwickl zeigt Geschick darin, zwischenmenschliche Beziehungen emotional packend zu beschreiben... Durch das im Buch geschilderte drastische Szenario wird klar, wie wichtig Care-Arbeit ist und dass wir noch viel an unseren Gesellschaftsstrukturen arbeiten müssen.«
ROSALYN KLEUTGENS, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. April 2024
»Zart und furios«
Silvi Feist, Emotion, 15. April 2024
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Die Wut, die bleibt

€14,00

Helene, Mutter von drei Kindern, steht beim Abendessen auf, geht zum Balkon und stürzt sich ohne ein Wort in den Tod. Die Familie ist im Schockzustand. Plötzlich fehlt ihnen alles, was sie bisher zusammengehalten hat: Liebe, Fürsorge, Sicherheit.
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Ein Buch über die Last, die auf den Frauen abgeladen wird, und das Aufbegehren: radikal, wachrüttelnd, ermächtigend. 

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