Tremor

Roman | »Ein meisterhafter Roman von einem der größten Schriftsteller Amerikas.« Telegraph
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Inhaltsangabe

Eine Anleitung zur Aufmerksamkeit: Teju Coles neuer Roman

Tunde lehrt an einer amerikanischen Universität Fotografie, aufgewachsen ist er in Lagos. Mit wachen Sinnen bewegt er sich über den Campus und durch Institutionen, denen er nie ganz selbstverständlich zugehören wird. In Bildern, in Filmen, in Landschaften, in der Musik findet er Schönheit, aber auch die Ablagerungen von Unrecht und westlicher Überheblichkeit. Was heißt es, richtig zu leben in einer Welt der Gewalt und der Oberflächlichkeit? Wie lässt sich der Brutalität der Geschichte bleibende Bedeutung abringen? Was schulden wir denen, die uns nahe sind, und was schulden wir Fremden? Tunde sucht nach Halt und nach Sinn: in seiner Kunst, in seinen Erinnerungen, als Freund und als Liebender. 

Tremor ist ein zorniges, zärtliches, tröstendes Buch. Ein Roman, dessen Schönheit gerade durch seine beunruhigende Brüchigkeit hervortritt, und der uns – wie ein Bild, das seinen Betrachter mit Fragen konfrontiert – mit geschärfter Aufmerksamkeit entlässt: für das Leiden ebenso wie für die Schönheit, die dennoch immer entsteht, und die alles ist, was wir haben.  

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 29.02.2024
  • Autor/Autorin: Teju Cole
  • Übersetzung: Anna Jäger (aus dem Englischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Claassen
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 288
  • ISBN: 9783546100656
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Teju Coles langersehnter, erster Roman nach seinem Welterfolg Open City
  • Universelle Werte, neu formuliert: Tremor zu lesen, heißt, andere Perspektiven auf die Welt zu gewinnen
Pressestimmen
»Ein großes intellektuelles Vergnügen.«
Peter Henning, Deutschlandfunk Büchermarkt, 19. April 2024
»Tremor ist ein Campusroman der aufrichtigen Herzen, der in seiner ungeschützten Emotionalität an eine untergegangene westliche Kultur erinnert: die der Hippies.«
Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. März 2024
»Teju Cole ist ein Augenmensch. Sein Roman ist eine Schule der Wahrnehmung, er vermittelt eine Sehschärfe.«
Carsten Hueck, Deutschlandfunk, 11. März 2024
»Teju Cole erkundet die Grenzen der Wahrnehmung. Seine Vermessung der Welt im Zeitalter transnationaler Identitäten zeugt von einer einzigartigen Rastlosigkeit.«
Thomas David, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 3. März 2024
»Im Buch selbst taucht das Wort Tremor nirgends auf. Und doch vibriert der ganze Roman von einem untergründigen Erbeben, das nicht nur den nervösen Tunde vor seiner eigenen Verwundbarkeit erzittern lässt.«
Sigrid Löffler, Süddeutsche Zeitung, 29. Februar 2024
»Ein elegantes und aufwühlendes Prosastillleben über den Zusammenhang von Kunst, Diebstahl und Gewalt, Privatheit und Gemeinschaft und die Art, wie wir die Zeit messen.«
The New Yorker
»Eine provokative und tiefsinnige Meditation über Kunst und Leben in einer Welt des Terrors.«
Publishers Weekly
»Ein meisterhafter Roman von einem der größten Schriftsteller Amerikas. (...) Cole zeigt uns eine neue Ethik des Sehens, des Lesens und des Denkens.«
Telegraph
»Wie in einer Symphonie tauchen die Themen, die Cole zu Beginn des Buchs setzt, später wieder auf, und scheinbar nebensächliche Details erweisen sich als Schlüssel.«
The Sunday Times
»Ein außergewöhnliches Vergnügen, ein Geschenk.«
Open Letter Reviews
»Wer daran zweifelt, dass die Literaturgattung Roman überleben wird und eine immer komplizierte Welt widerspiegeln kann, tut gut daran, `Tremor´ zu lesen. Cole beweist, wie beweglich und zugleich pointiert ein Roman sein kann.«
The Washington Post
»Dieses Buch ist eine Verlockung, eine formale und ethische Falle: Cole verführt seine Leser:innen mit meisterhaften Anekdoten, bevor er in die großen, manchmal beunruhigenden Themen eintaucht.«
The New York Times Book Review
Herstellerinformationen
Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Ein junger Mann kehrt nach einigen Jahren in Amerika heim nach Lagos in Nigeria, an den Ort seiner Kindheit, den er vor vielen Jahren verlassen hat. Er kommt bei Verwandten unter, trifft alte Freunde, lässt sich durch die Straßen treiben. Lagos ist anstrengend und korrupt, Verheißung und Zumutung in einem, voller Geschichten von spiritueller Größe und Verkommenheit. Jede Nacht ist ein vergeblicher Versuch, Ruhe zu finden. Und jeder Tag ein Spiegel, in dem er sich selbst immer klarer sieht. Soll er bleiben oder fliehen? In Teju Coles leuchtenden Sätzen, in denen eine große, gebrochene Liebe zum Ausdruck kommt, entsteht das poetische Porträt eines bedrückten Landes und der größten Metropole in Afrika. 

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