Sweet Occupation

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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

»Sieh deinen Feind an, und er hört auf, dein Feind zu sein.«

Fünf Männer, die im Gefängnis saßen und, nachdem sie wieder frei kamen, eine Friedenskämpfer-Bewegung gründeten: Die ehemaligen palästinensischen Terroristen Muhammad, Suleiman und Jamil aus den besetzten Gebieten sowie die israelischen Refuseniks Chen und Amil, die den Dienst an der Waffe verweigert haben. Lizzie Doron traf diese Männer. Ein Jahr lang hörte sie ihren Kindheitserinnerungen zu. Sie lernte ihre Träume und Ängste kennen, sie erfuhr von dem Moment, als sie anderen das Leben nahmen. Entstanden ist ein ergreifendes Dokument über einst Radikale, die dem sinnlosen Hass eine Perspektive entgegensetzen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 22.03.2019
  • Autor/Autorin: Lizzie Doron
  • Übersetzung: Mirjam Pressler (aus dem Hebräischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 191/122/17 mm
  • Seitenanzahl: 208
  • ISBN: 9783423146913
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung 2018
  • Ein ergreifendes Plädoyer für eine Politik der Umkehr im Nahen Osten
  • Beide Seiten des Nahost-Konfikts, basierend auf realen Interviews
Pressestimmen
»Der emotional berührende Roman ist nicht nur spannend, sondern zeigt auch die heutigen Probleme einer Friedenslösung.«
Peter Bräunlein, evangelische.de, 21. April 2023
»Lizzie Dorons Buch ›Sweet Occupations‹ gibt einen fesselnden Einblick in die Lage zwischen Israel und Palästina.«
Carolin Federl, Passauer Neue Presse, 24. Januar 2019
»Lizzie Dorons Buch ›Sweet Occupation‹ gibt einen fesselnden Einblick in die Lage zwischen Israel und Palästina.«
Passauer Neue Presse, 18. Januar 2019
»Plädoyer für einen veränderten Blick.«
Boris Kruse, Märkische Oderzeitung, 27. Dezember 2017
»Dabei ist ›Sweet Occupation‹ nicht nur ein Buch über das Zuhören und die Kraft des persönlichen Gesprächs, sondern auch die Geschichte einer wundersamen Veränderung.«
Elisabeth Nehring, WDR 5, 22. Dezember 2017
»Lizzie Dorons Buch ›Sweet Occupation‹ läse man am liebsten in einem Zug. So spannend ist, was die Ich-Erzählerin zu sagen hat, was ihre Gesprächspartner zu erzählen haben.«
Elvira Gordon-Pusch, Süddeutsche Zeitung, 9. November 2017
»Ein wichtiges und ehrliches Buch, das die Kraft hat, Vorurteile und Kriegsgelüste abzubauen.«
Silvia Matras, silviamatras-reisen.at, 21. September 2017
»Eine aufwühlende Lektüre.«
Birgit Hock, Die Rheinpfalz, 2. September 2017
»Der emotional berührende Roman ist nicht nur spannend, sondern zeigt auch die heutigen Probleme einer Friedenslösung. Breit empfohlen.«
Peter Bräunlein, Der Evangelische Buchberater, 1. September 2017
»Es ist dieses Erzählen aus den verschiedenen Perspektiven, das das Buch so ergreifend und aufwühlend macht.«
Terry Albrecht, WDR 5, 1. Juli 2017
»Lizzie Doron gelingt ein Bild von Israel/Palästina jenseits aller Klischees.«
Neue Presse, 22. Juni 2017
»›Sweet Occupation‹ ist ein Buch, das weit erkenntnisreicher ist als jede sachliche Analyse des Nahostkonflikts, weil es sich ganz auf die Menschen konzentriert, die darunter zu leiden haben.«
Irmgard Hölscher, kommbuch.com, 21. Juni 2017
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Wir spielen Alltag

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»Vielleicht sind wir schon morgen nicht mehr da.«

Für dieses Land hat sie ihr Leben lang gekämpft – für eine Heimat ohne Verfolgung, für Frieden mit den palästinensischen Nachbarn, für Freiheit und Demokratie. Dann kam der 7. Oktober und erschütterte alles, was vorher war. Während Sirenen heulen und die Gedanken bei den verschleppten Geiseln sind, führt die Regierung einen Krieg, der noch mehr Menschen tötet und keine zurückbringt. An welche Zukunft kann man da noch glauben? In einer Zeit fehlender Antworten schreibt Lizzie Doron von ihrem Alltag, den es nicht gibt und der doch weitergeht: Begegnungen mit Hinterbliebenen, absurd-komische Szenen mit den Enkeln im Luftschutzraum, politische Diskussionen beim Friseur, schal werdende Gedenkveranstaltungen, Schweigen am Telefon mit dem palästinensischen Freund. Das bewegende Zeugnis einer traumatisierten Gesellschaft.

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