Stürzende Imperien

Rom, Amerika und die Zukunft des Westens
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Inhaltsangabe

Was wir vom Untergang Roms für die Zukunft des Westens lernen können 

Der Westen befindet sich in einer Krise: Unsere Demokratie ist angeschlagen, die Deindustrialisierung bedroht den Wohlstand und Flüchtende machen sich auf in westliche Länder und stehen vor den Toren. In diesem außergewöhnlichen historischen Vergleich erkunden die Autoren die unheimlichen Parallelen – und produktiven Unterschiede – zwischen dem Untergang Roms und dem Fall des Westens, um aus der antiken Geschichte neue Lehren zu ziehen. Die Ära der westlichen globalen Dominanz hat ihr Ende erreicht – doch was kommt als Nächstes? 

In den letzten drei Jahrhunderten stieg der Westen auf, um den Planeten zu dominieren. Doch plötzlich, um die Jahrtausendwende, kehrte sich die Geschichte um. Angesichts wirtschaftlicher Stagnation und innerer politischer Spaltung befindet sich der Westen in einem rapiden Niedergang. Es ist nicht das erste Mal, dass die globale Ordnung einen solch dramatischen Aufstieg und Fall erlebt. Das Römische Reich folgte einer ähnlichen Entwicklung von überwältigender Macht bis zum Zerfall – eine Tatsache, die mehr ist als ein seltsamer historischer Zufall. In diesem fesselnden Buch nutzen der Historiker Peter Heather und der politische Ökonom John Rapley diese römische Vergangenheit, um über den zeitgenössischen Westen, seinen Zustand der Krise und mögliche Wege heraus neu nachzudenken.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 14.03.2026
  • Autor/Autorin: Peter Heather,John Rapley
  • Übersetzung: Thomas Andresen (aus dem Englischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage 2026
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 288
  • ISBN: 9783608989229
Darum lohnt sich dieses Buch

Für Leserinnen und Leser von Yuval Noah Harari und Herfried Münkler

Pressestimmen
»Peter Heather und John Rapley haben ein paar kluge neue Ideen, weshalb das Römische Imperium scheiterte.« Herfried Münkler, Die Zeit, 13. Oktober 2024«
Herfried Münkler, Die Zeit, 13. Oktober 2024
»Historische Analyse, scharfe Gegenwartsdiagnose und (gemäßigter) Zukunftsoptimismus: selten sind sie so trefflich vereint wie in diesem Buch.« Uwe Walter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08. Oktober 2024«
Uwe Walter, FAZ, 8. Oktober 2024
»Peter Heather und John Rapley schreiben mitten ins Herz der Gegenwart, und es liest sich wie ein Leitartikel im Guardian.« Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 02. September 2024«
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 2. September 2024
»Ihr Buch [ist] unbedingt lesenswert. Viele Parallelen, die sie entwerfen, sind unmittelbar einleuchtend. Interessant ist ihre Studie nicht zuletzt wegen der komprimierten, lebendigen Schilderung der Spätphase des Römischen Reichs.« Jens Balzer, Deutschlandfunk Kultur, 26. August 2024«
Jens Balzer, Deutschlandfunk Kultur, 26. August 2024
»Ein äußerst erkenntnisreiches Buch!«
Pforzheimer Zeitung, 06. August 2024, Pforzheimer Zeitung, 3. August 2024
Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

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Christentum

€42,00

Die Geschichte einer Religion zwischen Glauben und Machtpolitik

Mit großer Erzählkunst schildert Peter Heather den langen Prozess der Entstehung des Christentums und zeigt, wie es sich über ein Jahrtausend hinweg verwandelte und zu einem machtvollen Element europäischer Politik und Kultur wurde. Sein großes episches Panorama reicht von den frühen Christenverfolgungen bis zur Etablierung des Christentums als dominierende Religion und autoritäre Institution. Eine moderne Darstellung des historischen Christentums unter dem Aspekt der Machtpolitik für unsere Zeit.

Im 4. Jahrhundert brach ein neuer Glaube aus Palästina hervor. Er überwältigte das Heidentum und bekehrte Kaiser Konstantin. Fast 1000 Jahre später wurde ganz Europa von christlichen Herrschern regiert und die Religion, tief in Kultur und Gesellschaft verwurzelt, kontrollierte die Bevölkerung. Doch wie Peter Heather zeigt, war der Aufstieg des Christentums zur europaweiten Dominanz keineswegs unvermeidlich. Eindrucksvoll schildert er, wie es zum prägenden Merkmal der europäischen Landschaft wurde. Vom Zusammenbruch des Römischen Reiches, der die Religion an den Rand des Aussterbens brachte, bis zur erstaunlichen Papstrevolution im Mittelalter, aus der die Kirche als Haupt einer riesigen internationalen Organisation hervorging, verfolgt Heather die Fähigkeit des Christentums zur Selbstneuerfindung und die erstaunliche Bereitschaft, gezielte Gewalt einzusetzen. Dies ist die außergewöhnliche Geschichte einer Religion zwischen Glauben und Machtpolitik.

»Eine brillante Entzauberung … hervorragend erzählt … Heather bietet unglaublich reiche Schilderungen und verliert dabei nie das große Ganze aus den Augen. Ein fesselndes wie tiefgründiges Buch.« Costica Bradatan, Literary Review

»Eine faszinierende Geschichte über eine Religion in einer überraschend prekären Lage.«  Dan Jones, Sunday Times

»Hervorragend erzählt ... fesselnd und tiefgründig.« Literary Review 

»Ein Pageturner.« The Spectator

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