Der Weltraum interessiert mich nicht
€24,00
Lakonisch und berührend: das Lebensporträt eines Mannes, der alles richtig machen will
Wien, 1961. Es ist das Jahr von Juri Gagarins erster bemannter Raumfahrt, als Odo Depauli zur Welt kommt. Er wächst auf zwischen Gangtoilette, Gulaschgeruch und den Erwartungen seines Vaters, eines strebsamen Bankangestellten. Besitz ist das höchste Gut, Ordnung ein Lebensprinzip, Gefühl ein Risiko. Nach dem frühen Tod der Mutter lernt Depauli schnell sich anzupassen – sei es in der Schule oder im neuen Familiengefüge, in dem Großcousine Hermi eine immer größere Rolle spielt. Doch je perfekter ihm das gelingt, desto deutlicher treten die Risse hervor: in der Beziehung zum unberechenbaren Vater, zur dominanten Hermi und überhaupt zu den Frauen, die Depauli begehrt und fürchtet zugleich. Virtuos verdichtet erzählt Daniel Wisser von der tragischen Komik eines vorbildlichen Lebens. Er spannt den Bogen von der vermeintlich fernen Nachkriegszeit, in der Sicherheit vor Freiheit geht und Glück an Anpassung gebunden ist, bis in die Gegenwart. Dabei zeichnet er das Porträt eines Mannes, der alles richtig machen will – und dem erst, als es fast zu spät ist, aufgeht, wie falsch das sein kann.
Zum Buch
Wien, 1961. Es ist das Jahr von Juri Gagarins erster bemannter Raumfahrt, als Odo Depauli zur Welt kommt. Er wächst auf zwischen Gangtoilette, Gulaschgeruch und den Erwartungen seines Vaters, eines strebsamen Bankangestellten. Besitz ist das höchste Gut, Ordnung ein Lebensprinzip, Gefühl ein Risiko. Nach dem frühen Tod der Mutter lernt Depauli schnell sich anzupassen – sei es in der Schule oder im neuen Familiengefüge, in dem Großcousine Hermi eine immer größere Rolle spielt. Doch je perfekter ihm das gelingt, desto deutlicher treten die Risse hervor: in der Beziehung zum unberechenbaren Vater, zur dominanten Hermi und überhaupt zu den Frauen, die Depauli begehrt und fürchtet zugleich. Virtuos verdichtet erzählt Daniel Wisser von der tragischen Komik eines vorbildlichen Lebens. Er spannt den Bogen von der vermeintlich fernen Nachkriegszeit, in der Sicherheit vor Freiheit geht und Glück an Anpassung gebunden ist, bis in die Gegenwart. Dabei zeichnet er das Porträt eines Mannes, der alles richtig machen will – und dem erst, als es fast zu spät ist, aufgeht, wie falsch das sein kann.











