Teil der Reihe: Neapolitanische Saga (Band 2)

Die Geschichte eines neuen Namens − Jugendjahre

Band 2 der Neapolitanischen Saga (Jugendjahre)
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Inhaltsangabe

Im Frühling 1966 vertraute Lila mir in höchster Aufregung eine Blechschachtel mit acht Schreibheften an. Sie sagte, sie könne sie nicht länger zu Hause behalten, sie fürchte, ihr Mann könnte sie lesen.

Lila und Elena sind jung, und sie sind verzweifelt. Lila hat am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht – er macht Geschäfte mit verhassten Camorristi. Arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen für Lila leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt. Halt finden die beiden Frauen einzig in ihrer Freundschaft, ihre Liebe füreinander wirkt grenzenlos. Wären sie nur beide nicht immer wieder von dem brennenden Verlangen getrieben, die andere auszustechen …

Dieses Buch ist Teil der Neapolitanischen Saga.
Die Neapolitanische Saga von Elena Ferrante erzählt die Geschichte der beiden Protagonistinnen Lila und Lenù von ihrem gemeinsamen Aufwachsen im Neapel der 1950er-Jahre an. Bis die eine spurlos verschwindet und der anderen nichts bleibt, als dagegen anzuschreiben.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.03.2019
  • Autor/Autorin: Elena Ferrante
  • Übersetzung: Karin Krieger (aus dem Italienischen)
  • Reihe: Neapolitanische Saga, Teil 2
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 2
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/125/40 mm
  • Seitenanzahl: 703
  • ISBN: 9783518469521
Darum lohnt sich dieses Buch

85 Wochen in der Spiegel-Bestsellerliste

Pressestimmen
»Wer immer das geschrieben hat … gehört zu den besten Wortkünstlern, Menschengestaltern, Geschichtenerzählern unserer Zeit. … Wieder in der wunderbaren Übersetzung von Karin Krieger.«
Martin Ebel, Süddeutsche Zeitung, 12. September 2017
»… fesselnder als jede noch so gute Fernsehserie und gleichzeitig wunderbar feinfühlig erzählt.«
flow, 16. März 2017
»... und dass man diese herausragenden Romane auch auf Deutsch genießen kann, dafür gebührt der Übersetzerin Karin Krieger besonderes Lob!«
Denis Scheck, Der Tagesspiegel, 29. Januar 2017
»Hinterhofküsse, Briefe, Lügen – all das könnte Genrekitsch sein, gelänge es Ferrante nicht so meisterlich, Nuancen herauszuarbeiten.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine, 18. Januar 2017
»Ferrante schafft es, in der scheinbar plumpen Erzählung die Geschichte einer Stadt unterzubringen und diese mit einer tiefgreifenden Betrachtung der soziologischen und ökonomischen Verhältnisse in Neapel zu verquicken.«
Lena Klimkeit, Neue Presse Hannover, 17. Januar 2017
»Trivial ist hier rein gar nichts. Der schmucklose Realismus, mit dem Ferrante ihre Geschichte erzählt, wendet den Blick von keinem Abgrund ab.«
Christian Bos, Frankfurter Rundschau, 14. Januar 2017
»Dramaturgie, Sprache, Handlung ziehen einen auch in Band 2 in den Bann …«
Roswitha Fitzinger, Oberösterreichische Nachrichten, 14. Januar 2017
»Ein starkes, liebenswertes Breitwand-Gemälde der italienischen Gesellschaft.«
Sabine Dultz, Münchner Merkur, 13. Januar 2017
»Da ist sie wieder, diese schmissige Erzählerstimme, der man auch als abgebrühte Leserin genussvoll verfällt. Geschickt operiert Ferrante mit dem identifikatorischen Potenzial ihrer Figuren und variiert einen gediegenen Realismus, der farbenfroh und derb daher kommt. … Die gesamte Reihe besitzt bemerkenswerte soziologische und zeitdiagnostische Qualitäten.«
Maike Albath, Deutschlandfunk, 8. Januar 2017
»Auch Band zwei von Ferrantes Neapelsaga ist spannender als jede noch so gute Fernsehserie. Mit Vergnügen folgt man ihren Figuren auf der Suche nach wahrer Radikalität und Subjektivität.«
Andreas Fanizadeh, taz. die tageszeitung, 7. Januar 2017
»Beispiellos ist aber auch, wie präzis Ferrante nicht nur die beflügelnden, sondern vor allem die rivalisierenden und oftmals beschämenden Seiten dieser Freundschaft auffächert und darin ein hohes Identifikationspotenzial liefert.«
Anne-Sophie Scholl, Berner Zeitung, 7. Januar 2017
»Einige dieser Szenen rauben einem den Atem.«
Andrea Dernbach, Der Tagesspiegel, 6. Januar 2017
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Allein am Strand zurückgelassen und ganz auf sich gestellt – die Puppe Celina durchlebt eine schreckliche Nacht. Der schäbige Strandwärter versucht, ihr die Worte zu rauben und sie mit seinem großen Rechen aufzukehren wie Müll, das Feuer will sie verbrennen, und das Meer erhört keines ihrer Gebete. Aber Schlimmste ist: Ihre Puppenmutter, das kleine Mädchen Mati, hat sie vergessen, denn Mati hat jetzt ein kleines Kätzchen zur Spielgefährtin. Ein Unglück folgt aufs Nächste, bis die Nacht sich in einen Tag verwandelt, und als die Sonne aufgeht, sieht Celina plötzlich alles ein wenig klarer.

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