Serpentinen

Roman
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Inhaltsangabe

»Was für ein starkes, beunruhigendes Buch.« ZEIT Online

Ein Vater unterwegs mit seinem Sohn. Ihre Reise führt zurück in das Hügelland, aus dem der Vater stammt, zu den Schauplätzen seiner Kindheit. Da ist das Geburtshaus, dort die elterliche Hochzeitskirche, hier der Friedhof, auf dem der Freund Frieder begraben liegt. Ständiger Reisebegleiter ist das Schicksal der männlichen Vorfahren, die sich allesamt das Leben nahmen: »Urgroßvater, Großvater, Vater. Ertränkt, erschossen, erhängt.« Der Vater muss erkennen, dass sein Wegzug, seine Bildung und sein Aufstieg keine Erlösung gebracht haben. Vielleicht helfen die Rückkehr und das Erinnern. Doch warum bringt er seinen Jungen in Gefahr? Warum hat er keine Antwort auf dessen bange Frage: »Um was geht es?« Er weiß nur: Wer zurückfährt, muss alle Kurven noch einmal nehmen. Wenn er der dunklen Tradition ein Ende setzen will. »Ein Roman, der so radikal wirkt, so eindrücklich nachhallt und sicher zu einem der besten dieses Frühjahrs, wenn nicht gar Jahres zählen dürfte.« Der Tagesspiegel

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.03.2021
  • Autor/Autorin: Bov Bjerg
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 187/120/23 mm
  • Seitenanzahl: 272
  • ISBN: 9783548064758
Darum lohnt sich dieses Buch

Shortlist des Deutschen Buchpreises 2020

Pressestimmen
»Ein analytisch angewandter Existenzialismus als philosophische Richtschnur, dem man dringend ein Revival wünscht.«
Matthias Ehlert, Die Zeit, 13. Februar 2020
»'Serpentinen' ist ein starkes Buch, da steckt viel drin, es ist düster und abgründig, aber auch immer wieder durchzogen von feinem Witz.«
Nadine Kreuzahler, RBB24 Inforadio Quergelesen, 9. Februar 2020
»Was für ein starkes, beunruhigendes Buch.«
Carsten Otte, zeit.de, 4. Februar 2020
»Ein heftiger Stoff... Und erzählt in jenem Präzisionston, kein Wort zu viel, der schon 'Auerhaus' so stark gemacht hat.Und der in 'Serpentinen' nur noch schärfer und härter geworden ist.«
Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 2. Februar 2020
»So schlicht und klar Bjergs Roman auf den ersten Blick oder das erste Hören hin scheint, so hochreflexiv ist er doch.«
Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. Februar 2020
»Für das zirkuläre, repetitive Denken des Ich-Erzählers hat Bov Bjerg ein komplementäres Erzählverfahren gefunden. Der Rhythmus des Romans ist atemlos.«
Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung, 1. Februar 2020
»Es liest sich authentisch. Mitreißend.«
Jürgen Kanold, Südwest Presse, 31. Januar 2020
»Bov Bjerg ist ein Meister darin, mit wenigen Worten und mit vielen Auslassungen Spannung zu erzeugen.«
Claudia Ingenhoven, Frankfurter Rundschau, 29. Januar 2020
»Bov Bjerg hat sich, ausgehend vom düsteren Kern seines Erfolgsromans, schriftstellerisch weiterentwickelt und einen nicht nur erschütternden, sondern auch stilistisch überzeugenden Roman geschrieben.«
Carsten Otte, SWR2 Lesenswert, 26. Januar 2020
»Ein Roman, der so radikal wirkt, so eindrücklich nachhallt und sicher zu einem der besten dieses Frühjahrs, wenn nicht gar Jahres zählen dürfte.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 26. Januar 2020
»Das zerreißt den Erzähler beinahe – und macht die Dynamik des Erzählten aus –, diese Mischung aus Angst und Liebe, Todessehnsucht und Vaterglück.«
Volker Weidermann, Der Spiegel, 25. Januar 2020
Herstellerinformationen
Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Der Vorweiner

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