Zusammen mit seinem Kollegen Cholodnij soll Samson wegen illegaler Fleischverkäufe ermitteln. Doch kaum haben die beiden mit ihrer Arbeit begonnen, wird Samsons Freundin Nadjeschda von streikenden Eisenbahnern gefangen genommen. Sofort macht sich Samson daran, sie zu befreien. Nur, was hat es mit den Eisenbahnern auf sich? Und warum wurde der undurchsichtige Tschekist Abjasow zur Miliz abkommandiert? Fragen, die Samson klären muss, wenn er seinen Fall lösen und Nadjeschda retten will.
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 26.07.2023
Autor/Autorin: Andrej Kurkow
Reihe: Die seltsamen Fälle von Samson und Nadjeschda, Teil 2
Format: E-Book
Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen
Dateigröße: 2 MB
Auflage: 2
Verlag: DIOGENES
Sprache: Deutsch
Umfang: 432 Seiten
ISBN: 9783257613964
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Kompatibilität: Kompatibel mit EPUB-fähigen E-Readern und Apps.
Pressestimmen
»Andrej Kurkow ist ein Schriftsteller mit einem feinen Gespür für die Melancholie des Übergangs.«
Herstellerinformationen
Diogenes Verlag AG Sprecherstrasse 8 8032 Zürich CH
Kiew, 1919: Ein Trupp Rotarmisten ist spurlos verschwunden, mitten in der Stadt, während eines Banjabesuchs. Als Samson im Heizofen des Badehauses Knochenreste findet, kommt er einem finsteren Komplott auf die Spur. Auch im dritten Band um den herzensguten Samson und die kluge Nadjeschda lässt der ukrainische Meister absurder Erzählkunst das Kiew der frühen Zwanzigerjahre lebendig werden. Voller politischer Turbulenzen und schräger Charaktere und spielerischer Parallelen zum Heute.
Aufzeichnungen aus der Ukraine
Andrej Kurkows schonungsloses, zutiefst menschliches Porträt einer vom Krieg neu geformten Nation
Im Februar 2022 begann der russländische Angriffskrieg auf die Ukraine. Seither sind über vier Jahre vergangen. Andrej Kurkows journalistische Texte, Notizen und Tagebucheinträge zeigen die Erlebnisse der Ukrainer*innen im dritten Kriegsjahr – niedergeschrieben in seiner Heimat Kyjiw, auf seinen Reisen durch das ganze Land und Europa. Kurkow beschreibt die Momente des Grauens, der Widerstandskraft, der Absurdität und Armut. Er hält den zum Alltag gewordenen Ausnahmezustand fest: Kinder, die nur mit kugelsicheren Westen zur Schule dürfen; Soldaten, die Haikus schreiben; die siebzehnjährige Kröte eines Generals, die zum ikonischen Symbol des Trotzes wird. Und unter einem Kirschbaum vergraben wird das letzte Tagebuch eines ermordeten Schriftstellers geborgen – ein großes Echo einer zum Schweigen gebrachten Stimme.
Der bekannteste Autor aus der Ukraine berichtet über den anhaltenden Krieg in seinem Land
Von der Heimatfront bis zu den Schützengräben fängt Andrej Kurkow die Rhythmen des Überlebens ein: die stillen Rituale, die unwahrscheinlichen Freuden, die entsetzlichen Kosten. Menschen verlieren Menschen. Jeden einzelnen Tag. So viel wurde ausgelöscht – ganze Häuser, ganze Städte –, doch der Wille der Ukrainer*innen bleibt ungebrochen. Kurkow bringt die menschlichen Schicksale in den Fokus, den Kampf der Ukrainer*innen um Leben und Kultur, er schreibt über historische Kontinuitäten und nicht zuletzt über den Glauben an die Hoffnung und an die Zukunft einer freien Ukraine.