Salzburger Bachmann Edition

»über Grenzen sprechend«. Die Briefwechsel
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Inhaltsangabe

Ingeborg Bachmann stand mit zentralen Protagonistinnen der deutschsprachigen Literatur in Kontakt. Ihre Briefwechsel mit Marie Luise Kaschnitz, Hilde Domin und Nelly Sachs, die hier erstmals zugänglich gemacht werden, geben einen eindrucksvollen Einblick in die Lebensbedingungen, das literarische Schaffen, die Poetik und das politische Engagement schreibender Frauen nach 1945. Über Generationen und Grenzen hinweg entstehen zwischen den Briefpartnerinnen unterschiedliche Beziehungen: die in Rom beginnende Freundschaft Bachmanns mit Marie Luise Kaschnitz, die pragmatische Zusammenarbeit mit Hilde Domin und das lyrische Gespräch mit Nelly Sachs. Gemeinsam ist den Briefwechseln vor allem die Frage, wie nach der Shoah weitergelebt und weitergeschrieben werden kann. Der Kommentar erläutert die Briefe vor dem Hintergrund von Zeitgeschichte und Literaturbetrieb und versucht, von heute aus, die Werke dieser Autorinnen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 22.08.2023
  • Autor/Autorin: Ingeborg Bachmann,Hilde Domin,Marie Luise Kaschnitz,Nelly Sachs
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 205/128/33 mm
  • Seitenanzahl: 364
  • ISBN: 9783518426098
Darum lohnt sich dieses Buch
  • In Fortsetzung des Briefwechsels mit Ilse Aichinger: Einblicke in die Lebens- und Produktionsbedingungen schreibender Frauen nach 1945
  • Vier Autorinnen, ein Netz an literarischen Verbindungslinien der 1950er bis 1970er Jahre
  • 70 überlieferte Schriftstücke aus 18 Jahren (1955-1973)
  • 50. Todestag Ingeborg Bachmanns am 17. Oktober 2023
Pressestimmen
»[Bachmanns] Lyrik fußt auf den ideellen und materiellen Trümmern, die der Zweite Weltkrieg hinterließ – und erweist sich heute wieder als geradezu erschütternd aktuell.«
Tobias Schwartz, Der Tagesspiegel, 14. November 2023
»... nicht nur ein Gespräch über Ländergrenzen hinweg ... sondern auch eines über vielfache Grenzüberschreitungen, und darüber, wie [die Dichterinnen] im Literarischen und Betrieblichen jener Nachkriegsjahre als Frauen ihren Platz zu finden versuchen – und zusammenstehen.«
Deutschlandfunk Kultur, 24. August 2023
»Auch hier ist in den Briefen nur etwas zu ahnen von einer schwer in Worte zu fassenden literarischen Gleichgestimmtheit. Dass Bachmann nach fünf Jahren, in denen sie kein Gedicht mehr geschrieben hatte, 1961 für Nelly Sachs das Poem Ihr Worte schrieb, war offenkundig die Sprache, um die es hier ging.«
Helmut Böttiger, Deutschlandfunk, 21. August 2023
»Bewegend ist der gesamte, von Barbara Agnese hervorragend kommentierte Briefband ... Vor allem aber ist die Lektüre der Briefe, besonders der von Kaschnitz und Sachs, ein großer ästhetischer Genuss.«
Jürgen Israel, Zeitzeichen
»Ein spannender literarischer Begegnunggsraum bedeutender deutschsprachiger Schriftstellerinnen, der mit seinem umfangreichen Nachwort und Stellenkommentar zugleich wissenschaftlichen Ansprüchen genügt.«
Reinhard Ehgartner, bn. bibliotheksnachrichten
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

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Ingeborg Bachmann (1926-1973) erzählt diese Liebesgeschichte in ihrem Roman Malina. Die Heldin des Romans liebt so vorbehaltlos, so ausschließlich und bedingungslos, »daß dem auf der anderen Seite nichts entsprechen kann. Für den Geliebten ist sie eine Episode in seinem Leben, für sie ist er der Transformator, der die Welt verändert, die Welt schön macht.« (Bachmann) Für ihn erfindet sie die Legende von der Vorherbestimmtheit ihrer Liebe, Sehnsuchtsbild und Utopie zugleich.
Der Ausgabe beigegeben sind Bilder von Liebenden des österreichischen Maler Arik Brauer (geboren 1929).

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