Reise im Mondlicht

Roman
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Taschenbuch
Inhaltsangabe

Der erfolgreiche Roman des wiederentdeckten großen ungarischen Schriftstellers

Mit feiner Ironie erzählt Antal Szerb in diesem wahrhaft europäischen Roman die Geschichte einer jungen Ehe. Er beleuchtet den Weg des frischvermählten Paars Erzsi und Mihály wie der helle Mond eine venezianische Gasse. Bereits auf der Hochzeitsreise in Italien wird Mihály durch die unerwartete Begegnung mit einem alten Freund von melancholischen Erinnerungen an seine rebellische Jugend überwältigt, und erste Phantasien über das Ende ihrer Beziehung beschleichen ihn. Als er seine Frau auf der Weiterreise an einem kleinen Bahnhof aus Versehen »verliert«, begreift Mihály dies als ein Zeichen, und eine ganz andere Reise beginnt, eine Schattenreise zum Selbst. 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 01.12.2007
  • Autor/Autorin: Antal Szerb
  • Übersetzung: Christina Viragh
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 9. Auflage
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 191/120/15 mm
  • Seitenanzahl: 272
  • ISBN: 9783423136204
Pressestimmen
»Ein Reiseroman vom Feinsten.«
Linn Ritsch, Anzeiger des Hauptverbandes des österreichischen Buchhandels, 1. April 2022
»Ein kleines Meisterwerk voll lebenskluger Ironie und erotischer Finessen.«
Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung, 5. Dezember 2014
Herstellerinformationen
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

Weitere Bücher von Antal Szerb

In der Bibliothek

€14,00

Sämtliche Erzählungen von Antal Szerb mit einem Nachwort von György Poszler

Mit betont leiser Ironie und hintersinnigem Humor kreist Szerb um historische Figuren und persönliche Geschichte, um den siegreichen Alltag und das verbannte Wunder.

»Ich bin eher Leser als Schriftsteller«, heißt es in einem von Szerbs Essays, »Ich bin eher Schriftsteller als Literaturwissenschaftler«, in einem späteren Tagebucheintrag. – Das Entweder-Oder ist zu einfach. Szerb näherte die Wissenschaft der Kunst an, und umgekehrt, und beides bis zu Äußersten, betont sein Herausgeber György Poszler. Das Verhältnis von Alltag und Wunder, die wechselseitige Durchdringung von beiden, interessiert Szerb dabei am meisten: Seine Erzählungen, die hier erstmals auf Deutsch vorgelegt werden, spiegeln diese Faszination.

Im ersten Teil des Bandes, der Szerbs Aufbruch als Schriftsteller markiert, dominiert die Liebe zur Geschichte – wir begegnen Mirandola, dem Gral und König Artus, der Tochter Kaiser Konstantins. Szerb verarbeitet seine enorme Belesenheit auf unterhaltsamste Weise, bevor er uns in den Erzählungen des zweiten Teils unterschiedliche Einblicke gewährt in die Sphäre seines persönlichen Lebens. Jener Figur aus der ›Pendragon-Legende‹, János Báthky, seiner Liebe zu Bibliotheken und allem Englischen begegnen wir hier wieder, ebenso wie den Problemen mit der Liebe - »Frauen gefallen mir nur unter besonderen Konstellationen und auch dann nicht besonders.« 

Inhalt:

Teil I
- Cynthia
- In St Cloud, auf einer Gartenparty
- Fin de siècle
- Madelon, der Hund
- Nell Gynns Kuß
- In der Bibliothek
- Die Liebe in der Phiole
- Der Mann, der nicht zu retten war
Teil II
- Die Geschichte von Graf Pico und Monna Lianora
- Der auserwählte Ritter
- Ajándoks Brautstand
- Der weiße Magier
- Der Tyrann
- Das herannahende Ungeheuer

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