Teil der Reihe: edition suhrkamp (Band 272)

Psychologie und Geisteskrankheit

Angebot€12,00
inkl. MwSt, Versandkostenfrei nur bis 31.07.
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung in der Regel in 1-3 Werktagen.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
Taschenbuch
Inhaltsangabe

Psychologie und Geisteskrankheit ist sowohl im Hinblick auf Foucaults eigene Forschungen als auch im Rahmen der strukturalen Theorie eine programmatische Schrift, eine Art Modell: der Autor expliziert Wissenschaft in Kategorien menschlicher Existenz, psychische Krankheit und psychologische Analyse als Moment der Geschichte des Individuums und der Gesellschaft. Ausgehend von klinischen Befunden und dem Zusammenhang zwischen psychischen und organischen Prozessen, definiert er die »psychologische Dimension« des Bewußtseins und die »allgemeinen Strukturen« der Geisteskrankheiten, in denen sich bestimmte Merkmale der Geschichte des Menschen und seiner Freiheit reproduzieren.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 02.08.1968
  • Autor/Autorin: Michel Foucault
  • Reihe: edition suhrkamp, Teil 272
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 18. Deutsche Erstausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 177/108/9 mm
  • Seitenanzahl: 132
  • ISBN: 9783518102725
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Michel Foucault

Die Hermaphroditen

€26,00

Als Michel Foucault sein bahnbrechendes Unternehmen einer Geschichte der Sexualität zum ersten Mal vorstellte, kündigte er an, dass ein Band den Hermaphroditen gewidmet sein sollte. Mit der Neuausrichtung seiner Forschung auf die Antike gab er das Vorhaben jedoch auf. In seinem Nachlass findet sich allerdings ein faszinierendes Manuskript, das den Auftakt zu dieser Geschichte der Sexualität hätte bilden können – ein Text, der bis heute im Zeichen der politischen Kämpfe um Gender und Trans nichts von seiner Sprengkraft verloren hat.

Anhand von Gerichtsprozessen, die zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert stattfanden, beleuchtet Foucault den Übergang von einem Rechtssystem, das ein Geschlecht aufgrund einer Entscheidung zuwies, zu einem System, das davon ausging, dass jedes Individuum ein einziges wahres Geschlecht hat, welches von der Medizin bestimmt wird. Foucault arbeitet historisch auf diese Weise die entscheidende theoretische Unterscheidung zwischen anatomischem Geschlecht und Sexualität heraus. Das Vorwort von Arianna Sforzini stellt dieses einzigartige Manuskript in den Werkkontext, während das Nachwort von Éric Fassin seine Aktualität hervorhebt und die von Foucault nachgezeichneten Beziehungen zwischen Sexualität, Geschlecht und Gender analysiert.

Zum Buch
1 / 10