
Teil der Reihe: Bibliothek Suhrkamp (Band 1518)
Pippins Tochters Taschentuch
Inhaltsangabe
Hätten Josef und Frederika Seifert mal besser nicht geheiratet!? Der Ort ist Kitzingen am Main, es sind die späten Zwanziger. Josef ist Kriegsveteran und Lehrer, sehr ins Metaphysische entrückt, Frederika rasend frustrierte Sängerin, rasend frustrierte femme fatale, die, unfähig zu den spirituellen Sublimationen ihres Mannes, bereits wenige Wochen nach der Trauung eine Affäre mit seinem besten Freund beginnt. Ist dieser Seitensprung an allem schuld, was folgen wird?
Das fragt – ein halbes Jahrhundert später – Lucy, die älteste Tochter, in Briefen an ihre Schwester (oder ist es ihre Halbschwester?). Hätte ihre Mutter nur ein Machtwort sprechen müssen, was die Musik Richard Wagners angeht, damit sich alles ganz anders entwickelt? Und hat der Umstand, dass Frederikas Liebhaber Jude war, Josefs Faszination für den Nationalsozialismus weiter entfacht?
Rosmarie Waldrop hat einen agilen, feinsinnigen und derben Roman geschrieben. Über eine marode Familie im anschwellenden Nationalsozialismus. Über Sehnsüchte, Enttäuschungen und Verrat. Über kleine Ursachen und große Wirkungen. Und über die beharrliche Ambivalenz einer nicht wirklich zu bewältigenden Vergangenheit.
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 20.04.2021
- Autor/Autorin: Rosmarie Waldrop
- Übersetzung: Ann Cotten (aus dem Englischen)
- Reihe: Bibliothek Suhrkamp, Teil 1518
- Einband: Hardcover
- Auflage: 1
- Verlag: Suhrkamp
- Sprache: Deutsch
- Größe (L/B/H): 184/120/22 mm
- Seitenanzahl: 275
- ISBN: 9783518225189
- Rosmarie Waldrop, grande dame der US-amerikanischen Lyrik, hier ganz anders zu entdecken, mit ihrem Romandebüt aus dem Jahr 1986
- Hochoriginelle literarische Auseinandersetzung mit dem Thema Nationalsozialismus
- Übersetzt von Ann Cotten
- Mit einem Nachwort von Ben Lerner
Herstellerinformationen
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Tel: +49 30 740 744 0
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