Pflaumenregen

Roman | Ein historisches Panorama Taiwans und eine packende Familiengeschichte
Angebot€15,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Fr, 09.10. – Sa, 10.10.

Paperback
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

Pflaumenregen entfaltet ein historisches Panorama, in dessen Zentrum eine familiäre Tragödie steht. Stephan Thomes berührender Roman ist eine Liebeserklärung an seine Wahlheimat Taiwan und den zähen Überlebenswillen ihrer Bewohner.

Taiwan in den 1940er Jahren, am Ende der japanischen Kolonialzeit. Während der Pazifische Krieg unaufhaltsam näher rückt, wächst die achtjährige Umeko behütet in einer Kleinstadt im Norden der Insel auf. Sie ist stolz auf ihr gutes Japanisch und himmelt ihren älteren Bruder an, den Star des örtlichen Baseballteams. Als die Armee jedoch am Ortsrand ein Lager für ausländische Kriegsgefangene einrichtet, gerät ihr Leben in einen Strudel aus Schuld und Verbrechen, der die Familie siebzig Jahre später immer noch gefangen hält.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 23.11.2022
  • Autor/Autorin: Stephan Thome
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 4
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 200/122/30 mm
  • Seitenanzahl: 525
  • ISBN: 9783518472835
Pressestimmen
»Während jetzt das chinesische Militär immer wieder in den Luftraum Taiwans eindringt, um zu provozieren und den hegemonialen Anspruch auf die Insel zu bekräftigen, liest man in Pflaumenregen eine Art Vorgeschichte, die aktueller nicht sein könnte.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 4. Januar 2022
»Stephan Thome erzählt in seinem großartigen Roman Pflaumenregen die Geschichte Taiwans.«
Cornelius Dieckmann, Der Tagesspiegel, 21. November 2021
»... ein packendes Familienepos über vier Generationen vor der wechselvollen Geschichte Taiwans. ... Sehr fesselnd und zugleich lehrreich ...«
Barbara Geschwinde, WDR, 13. November 2021
»Man möchte fast an die taiwanischen Geister glauben, so leicht webt Stephan Thome diese Geschichten ineinander ...«
Insa Wilke, Süddeutsche Zeitung, 10. November 2021
»Pflaumenregen ist ein Familienroman ... [, aber] auch ein politischer Roman. [Stephan Thome] hat eine Geschichtsstunde in die Form eines Romans gekleidet.«
Angelika Thomé, radio 100,7 Luxemburg, 28. Oktober 2021
»Vor dem Hintergrund des aktuellen Streitfalls um Taiwan zwischen China und den USA demonstriert Thomes Roman zudem einmal mehr eindrucksvoll, wie vorausschauend, ja visionär eine Literatur sein kann, die im Blick in die Annalen beiläufig unseren Blick für die Gegenwart zu schärfen vermag.«
Peter Henning, SR Literatur im Gespräch, 27. Oktober 2021
»Man kann sich keinen politisch aktuelleren Roman vorstellen als Pflaumenregen.«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Oktober 2021
»[Stephan Thome] malt ein Historiengemälde, das hierzulande kaum vertraute Fakten vermittelt ... Pflaumenregen ist ein exemplarischer Zeitroman.«
Martin Oehlen, Kölner Stadt-Anzeiger, Magazin, 1. Oktober 2021
»[Der Zweite Weltkrieg] einmal nicht aus europäischer Perspektive [betrachtet]. Stephan Thome ... hat nun sein Buch [Pflaumenregen] Taiwan gewidmet, das eine bewegte Geschichte hat und dessen Gegenwart nicht unkompliziert ist.«
Joachim Scholl, Deutschlandfunk Kultur - LESART, 22. September 2021
»Stephan Thome lesen macht Spaß und es macht schlau.«
Katharina Borchardt, SWR, 22. September 2021
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Stephan Thome

Besser als nie

€28,00
Zweimal musste er pandemiebedingt verschoben werden, jetzt soll im oberhessischen Bergenstadt wieder Grenzgang gefeiert werden – doch plötzlich wird das traditionelle Heimatfest zum Streitfall. Linda Preiss, Schulpsychologin am Städtischen Gymnasium, ist empört: Man will sie als Reiterin nicht dabei haben, weil sie eine Frau ist! War es also ein Fehler, nach so vielen Jahren in die alte Heimat zurückzukehren? Jürgen Bamberger gerät als Bürgermeister gleich doppelt in Erklärungsnot: Der Hessische Rundfunk hat Fragen zu dem sogenannten »Mohren«, und seine Tochter macht ihre ablehnende Haltung zum Fest öffentlich. Je hitziger die Diskussionen geführt werden, desto fremder wird Jürgen der Ort, an dem er sein gesamtes Leben verbracht hat. Siebzehn Jahre sind vergangen, seit in der Literatur schon einmal Grenzgang gefeiert wurde, in Stephan Thomes gleichnamigem Romandebüt. Inzwischen allerdings hat sich das gesellschaftliche Klima grundlegend verändert. Und so stoßen die Protagonisten, während sie ihr privates Glück verfolgen, auf die großen Streitfragen unserer Zeit. Als das Fest schließlich beginnt, hat auch ihr Leben eine ganz neue Richtung eingeschlagen.
Zum Buch
1 / 7