Opernliebe

Ein Buch für Enthusiasten
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Inhaltsangabe
Was die Liebe ist - wir wissen es und wissen es doch nicht so genau. Wir brauchen die Dichter und die Komponisten, um dies fr uns zu kl�ren, ja vielleicht sogar zu lehren. Ist das, was wir Liebe nennen, ein Produkt der Kunst? Die treffenden Worte, die sch�nen Ges�nge, die ergreifende Musik? Iso Camartin, der zwischen 2004 und 2012 die "Opernwerkstatt" am Z�rcher Opernhaus leitete, erz�hlt und erkl�rt, was die Liebe, zumal was Opernliebe ist. Sie bedeutet auf der einen Seite die Begeisterung für diese spektakul�re Kunstform, der sich Camartin von den Anf�ngen bei Monteverdi bis zur klassischen Moderne in diesem Buch widmet. Komponisten und Librettisten, Arien und Ensembles, Divas und Starinterpreten, werden kenntnisreich beschrieben. Opernliebe meint aber vor allem die Gesamtheit der Erscheinungsformen, in welchen wir Liebe auf der Opernb�hne bis zum heutigen Tag erleben. Dieses Buch ist eine Liebeserkl�rung an die Musik und das Musiktheater, geschrieben von einem Enthusiasten, für solche, die es sind, aber auch für jene, die - mit diesem Buch versehen - es bald werden k�nnten.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 17.11.2014
  • Autor/Autorin: Iso Camartin
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2
  • Verlag: C.H.Beck
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 384
  • ISBN: 9783406659645
Herstellerinformationen
Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE

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»È pericoloso sporgersi! Nicht hinauslehnen!« Was verboten ist, muß schön sein: die Nase im Wind, das Haar zerzaust. Iso Camartin erinnert sich an die Fahrten in der Eisenbahn, an die Warnung der Erwachsenen, daß der Kopf am nächsten Tunnel an die Mauer schlage. Er faßte damals den Entschluß, wenn er groß und erwachsen sei, sich hinauszulehnen. Wo immer möglich, so weit wie nur möglich.
In dieser Sammlung von Geschichten und Essays lehnt sich Iso Camartin weit hinaus, denn nichts ist ihm mehr verhaßt, als sich zurückzulehnen. Hier prallt ein Kopf mit der Realität zusammen. Ein wacher Zeitgenosse, der an der ihn umgebenden Wirklichkeit unweigerlich Anstoß nimmt. Das Spektrum seiner Überlegungen ist weit: über die Dummheit, das Billardspiel, das Duell angesichts schöner Frauen, über Böcke und Sündenböcke, das Lesen und die Frage der Identität. Über Iso Camartins Kunst, Essays zu schreiben, meinte die »Neue Zürcher Zeitung«: »Der spielerische, naiv-souveräne Umgang mit thematischen Assoziationen macht die Attraktivität der – im besten Sinne des Wortes – unterhaltsamen Texte aus: Alles Gravitätische ist ihnen fremd. Ihre Einsichten sind jedoch alles ander als harmlos.«
Iso Camartin, geboren 1944, aufgewachsen in Graubünden, war Professor für Literatur und Kultur an der Universität und der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Er lebt als freier Schriftsteller in Zürich.

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