Omertà

Ein Meisterwerk der ungarischen Gegenwartsliteratur
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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

Eine ländliche Gegend unweit der Stadt Klausenburg. Ende der 40er Jahre wird die bäuerliche Wirtschaft nach sowjetischem Vorbild kollektiviert und der einst wilde Garten des sanften, belesenen Gärtners Vilmos zu einem Versuchsgelände für neue Obstsorten und international wettbewerbsfähige Rosenzüchtungen. Vier Menschen erzählen von der tiefgreifenden Veränderung: Vilmos, sein Dienstmädchen Kali, die vor ihrem prügelnden Ehemann geflohen ist, Annuschka, eine Halbwaise, die in Vilmos verliebt ist, und deren Schwester Eleonóra, die ins Kloster geht und Opfer politischer Säuberungen wird.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 07.01.2027
  • Autor/Autorin: Andrea Tompa
  • Übersetzung: Terézia Mora (aus dem Ungarischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 954
  • ISBN: 9783518473276
Darum lohnt sich dieses Buch

Internationaler Literaturpreis (HKW) 2022 (Shortlist)

Pressestimmen
»Andrea Tompa beleuchtet in einem fulminanten Epos die Anfänge der Parteidiktatur in Siebenbürgen. ... Zu entdecken ist eine großartige Autorin, der Terézia Mora eine eindringliche deutsche Stimme verliehen hat.«
Ilma Rakusa, Neue Zürcher Zeitung, 24. Januar 2023
»Eine staunenswerte Entdeckung.«
Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 22. Juni 2022
»... wer sich einlässt, folgt einer faszinierenden Geschichte darüber, wie politische Ereignisse die innere Unabhängigkeit von Menschen zerstören können.«
Mirko Schwanitz, Bayern 2, 15. Mai 2022
»Die Vielfältigkeit von Perspektiven, individuellen Charakteren und erzählerischen Stimmen zeichnen die Meisterschaft des tragikomischen Romans aus, der trotz seiner Länge äußerst kurzweilig zu lesen ist.«
Thorsten Bürgermann, Kreuzer Online, 3. April 2022
»Große europäische Literatur, großartig übersetzt von Terézia Mora.«
FOCUS, 29. März 2022
»... Andrea Tompa [hat] mit ihrem 1000-seitigen historischen Roman Omertà grandiose Literatur erschaffen ...«
Katharina Teutsch, DIE ZEIT, 17. März 2022
»Drei Frauen und ein Mann, deren Lebenswege eng miteinander verwoben sind, in deren Ich-Erzählungen jedoch denkbar unterschiedliche Seelenhaushalte aufscheinen, zwischen Archaik, folkloristischem Soziolekt und individuell-weltanschaulicher Besonderheit. Terézia Mora hat dies in ein Deutsch gebracht, das sämtlichen sprachlichen Eigenheiten so minutiös wie originell Rechnung trägt.«
Marianna Lieder, DIE WELT, 13. März 2022
»Omertà ist ein faszinierender Roman, der in seiner Vierstimmigkeit die ganze Komplexität des bedrohten Menschen in seinem Selbsterhaltungstrieb und Begehren zeigt.«
Alexandru Bulucz, der Freitag, 10. März 2022
»Diesem Roman steht es fern zu urteilen. Er will nicht von etwas handeln, er will auf komplexe Weise existieren.«
József Keresztesi, Műut, 8. Dezember 2021
»Omertà ist nicht wegen seiner Themen oder seiner Form, nicht einmal wegen seiner Sprache ein außergewöhnliches Werk der zeitgenössischen ungarischen Literatur, sondern weil die Autorin den Menschen als ein vielschichtiges, wunderbares Wesen beschreibt.«
József Takáts, Jelenkor, 8. Dezember 2021
»... ein großartiges Stück Literatur.«
Lieselotte Jürgensen, ekz.bibliotheksservice
Herstellerinformationen
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