Natur, Kultur und Ungleichheit

Eine historische und vergleichende Betrachtung
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Inhaltsangabe

Soziale Ungleichheit zeigt sich je nach Gesellschaft und Epoche sehr unterschiedlich. Um sie zu verstehen, spielen Geschichte und Kultur eine zentrale Rolle: Ungleichheit ist stark mit verschiedenen sozioökonomischen, politischen, zivilisatorischen und religiösen Entwicklungen verbunden. Es ist also Kultur im weitesten Sinne, die es ermöglicht, die Vielfalt, das Ausmaß und die Struktur der sozialen Ungleichheit, die wir täglich beobachten, zu erklären. Thomas Piketty legt hier kurz und knapp eine lebendige Synthese seiner Arbeit vor. Er greift dabei so unterschiedliche Themen wie Bildung, Erbschaft, Steuern oder die Klimakrise auf und liefert spannende Denkanstöße für eine hochaktuelle Debatte: Gibt es natürliche Ungleichheit?

»Die Vorstellung einer langfristigen Determiniertheit, der zufolge natürliche oder gar kulturelle Faktoren bestimmte Gesellschaften wie die schwedische immer schon egalitär seien, während andere, zum Beispiel Indien, auf ewig inegalitär seien, ist falsch. Soziale und politische Gebilde können sich ändern, manchmal viel schneller, als es sich zeitgenössische Beobachter vorstellen, insbesondere die Gewinner des Systems, die herrschenden Gruppen. Sie naturalisieren die Ungleichheit und stellen sie als dauerhaft dar, während sie zugleich vor jeglicher Veränderung warnen, die diese kostbare Harmonie gefährden könnte. Die Wirklichkeit ist aber stets im Fluss und wird ständig neu geschaffen: Sie entsteht durch Machtverhältnisse, institutionelle Kompromisse und nicht gänzlich vollzogene Kursänderungen.«  Thomas Piketty

»Spannend ist sein virtuoser Umgang mit historischen Daten noch immer.« Stern

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 28.09.2023
  • Autor/Autorin: Thomas Piketty
  • Übersetzung: André Hansen (aus dem Französischen)
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Piper
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 187/121/9 mm
  • Seitenanzahl: 80
  • ISBN: 9783492320214
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Eine zugängliche, fesselnde Synthese von Pikettys Arbeit
  • Von Bildung, Geschlechtergerechtigkeit und Klimakrise
  • Packende Analyse sozialer Ungleichheit
Pressestimmen
»Einige der zentralen Gedanken des Pariser Ökonomen finden sich hier in kompakter Form zusammengefasst. Wirtschaftliches Geschehen, so lautet das Resümee Pikettys, ist keine Naturgewalt: Es wird von Menschen gemacht – und kann von Menschen gestaltet werden.«
Ö1 „Kontext“, 20. Oktober 2023
»Piketty verbindet die knallharten Fakten mit einem hoffnungsvollen Gedanken: Er weist nach, dass Ungleichheitsregime nicht naturgegeben, sondern veränderbar sind.«
Buchkultur, 13. Oktober 2023
»Spannend ist sein virtuoser Umgang mit historischen Daten noch immer.«
Stern, 5. Oktober 2023
Herstellerinformationen
Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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