Nation of Strangers

Unsere Heimat sind wir | Shortlist für Women's Prize for Non-Fiction 2026
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Inhaltsangabe

Ein Thema, das uns alle angeht, ein Buch, das Hoffnung macht: Ece Temelkuran schreibt so schonungslos wie persönlich über Exil und die Notwendigkeit, eine neue Heimat zu finden. Dabei richtet sie sich an uns alle, die wir uns in einer immer monströseren Welt entfremdet fühlen, und zeigt dabei, wie wir im Miteinander Trost finden und Kraft schöpfen können.

«Ich komme nicht wieder heim.» Mit diesem Satz, in einem kurzen Telefonat an ihre Mutter gerichtet, beginnt für Ece Temelkuran ihre unfreiwillige Existenz als Weltbürgerin. Nach dem Putsch 2016 verlässt die erfolgreiche türkische Journalistin und Schriftstellerin das Land, um ihrer Verhaftung zu entgehen. Sie wird Teil der «Nation von Fremden», Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten oder sich in ihrem Land, auch mitten in Europa, aufgrund der politischen Entwicklungen nicht mehr zu Hause fühlen, die im Exil leben, geflüchtet sind. Gegen das Alleinsein, das Heimweh und das Gefühl der Orientierungslosigkeit sucht sie andere Heimatlose auf. Am Ende steht die Hoffnung, anzukommen, eine neue Heimat zu finden – ob in einem neuen Land, im Dialog mit anderen oder in sich selbst.

«Ece Temelkurans Briefe an uns alle haben eine ungeheure Wucht; ich kenne niemanden, der Politik und Poesie, Menschenliebe und Ratio so überzeugend verschmilzt.» Eva Menasse 

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 27.01.2026
  • Autor/Autorin: Ece Temelkuran
  • Übersetzung: Michaela Grabinger (aus dem Englischen)
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 209/131/20 mm
  • Seitenanzahl: 256
  • ISBN: 9783498007393
Darum lohnt sich dieses Buch

Ein Thema, das uns alle angeht, ein Buch, das Hoffnung macht: Ece Temelkuran schreibt so schonungslos wie persönlich über Exil und die Notwendigkeit, eine neue Heimat zu finden.

Pressestimmen
»Ein Appell für Solidarität und Menschlichkeit.«
Stefan Berkholz, SWR Kultur aktuell, 5. Mai 2026
»Temelkurans Unmittelbarkeit ergreift sofort Herz und Kopf.«
Marica Bodrožic, 4. April 2026
»Temelkuran hat eine Art metaphysischen Vokativ der Ausgesetzten geschrieben, eine Anrufung, die das Leiden durchschreitet, aber auch eine Vision mitgehen lässt, die in der Ausrichtung auf eine supranationale Menschlichkeit besteht.«
Marica Bodrožic, 4. April 2026
»Ece Temelkuran gehört zu den elegantesten politischen Denkerinnen unserer Zeit.«
Birgit Schmitz, Rolling Stone, 27. Februar 2026
»Über die Suche nach Geborgenheit in einer ruhelosen Zeit.«
zdf.de aspekte, 25. Februar 2026
»Wer dieses Buch liest, fühlt sich sogleich weniger allein. Und das ist in einem Moment, in dem wir alle starr vor Sorge einer Zukunft der Abschiede entgegenblicken, doch erstaunlich hilfreich.«
Daniel Kehlmann, Die Zeit, 12. Februar 2026
»Ece Temelkuran erlaubt sich keine Larmoyanz. Ihre Waffe ist die Klarheit, so blitzt in der literarischen Verpackung immer wieder eine stringente politische Analyse auf.«
Sieglinde Geisel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Februar 2026
»Verlorenheit in einem fremden Land bringt Ece Temelkuran tiefenscharf auf den Punkt. Eine mitunter höchst poetische Reflektion über die Abwesenheit von und die unbändige Sehnsucht nach Heimat.«
Dirk Fuhrig, WDR "Westart Lesen", 2. Februar 2026
»Ece Temelkurans Gedanken zu einer Nation der Fremden sind ein Aufruf zum Zusammenhalt, ein zutiefst persönlicher, aber auch politischer Blick auf eine Welt, in der es etwas Gutes ist, sich fremd zu fühlen.«
ARD "Titel, Thesen, Temperamente", 1. Februar 2026
»Ece Temelkuran erzählt nicht nostalgisch über das Weggehen, sondern sehr unmittelbar und persönlich über das Ankommen - nicht an einem bestimmten Ort. Ece Temelkuran sucht nach einem neuen, gemeinsamen Fundament: Heimat für alle.«
RBB Fernsehen, 31. Januar 2026
»Nation of Strangers" ist unbedingt lesenwert. Ece Temelkuran öffnet jedem die Augen, der denkt: Exil, Heimatverlust, politischer Umbruch habe nichts mit einem selbst zu tun. Und zum anderen erzählt dieses persönliche Buch auf poetische, sprachlich feine und klug gebaute Weise vom Verlust und der Suche nach Heimat.«
Nadine Kreuzahler, RBB, radio 3, 28. Januar 2026
»Eine sehr kluge Reflexion über die politischen Zeiten, in denen wir leben, und ein ehrlicher Blick auf die Exilerfahrung.«
Nils Schniederjann, Deutschlandfunk Kultur "Studio 9", 26. Januar 2026
Herstellerinformationen
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