Teil der Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft (Band 1046)

Moral als Preis der Moderne

Ein Versuch über Wissenschaft, Technik und Umwelt
Angebot€14,00
Sofort lieferbar
Versandbereit. Lieferung: Sa, 10.10. – Mo, 12.10.

Nur noch 3 Stück verfügbar!
Taschenbuch
✓Versandkostenfrei · 14 Tage Widerrufsrecht
✓Sicher bezahlen – auch auf Rechnung mit Klarna
PayPal Klarna Visa Mastercard Maestro Apple Pay Google Pay
Inhaltsangabe

"Die Hypothese dieser Studie: Die Wissenschaften sind weder wesentlich unmoralischer noch im Gegenteil moralisch neutral geworden: charakteristisch sind Veränderungen ihrer Handlungsstruktur, derentwegen - also aufgrund endogener Faktoren - sie als moral-offener, sogar als moral-anfälliger sich darbieten. In erster Linie zugenommen haben nicht die Verfehlungen, sondern die Möglichkeiten, sich zu verfehlen; signifikant gewachsen ist statt der Gewissenlosigkeit weit mehr die moralische Fehlbarkeit."

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 23.06.1993
  • Autor/Autorin: Otfried Höffe
  • Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Teil 1046
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 4. Erstausgabe
  • Verlag: Suhrkamp
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 177/108/17 mm
  • Seitenanzahl: 312
  • ISBN: 9783518286463
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de
Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Otfried Höffe

Die hohe Kunst der Gelassenheit

€22,00
Otfried Höffe über Gelassenheit und innere Freiheit

Die Moralistik ist eine enorm spannende und noch immer unterschätzte Tradition der europäischen Geistesgeschichte. Sie hat das Nachdenken über die Kunst des guten Lebens neu erfunden, ihm eine unverwechselbare Sprache gegeben - und war über Jahrhunderte hinweg der vielleicht beste philosophische Lebensbegleiter, den man sich vorstellen kann. Otfried Höffe führt uns mit Bravour durch das Denken der großen europäischen Moralisten: von Seneca und Epikur über Montaigne, Pascal und Gracián bis zu Lichtenberg, Goethe, Schopenhauer und Nietzsche.

Höffe zeigt, warum Moralisten gerade nicht moralisieren: Statt mit erhobenem Zeigefinger aufzutreten, entlarven sie mit Scharfsinn, Witz und treffsicherem Spott unsere moralischen Selbsttäuschungen. Im Zentrum ihrer Denkweise steht ein realistisches Bild des Menschen und eine Lebensklugheit, die weniger auf die «richtige» Überzeugung als auf die richtige Haltung setzt: Gelassenheit gegenüber dem, was sich nicht ändern lässt, und innere Freiheit mitten im Leben. Die Moralisten verbinden das scharfe Denken der Philosophie mit literarischer Eleganz und bringen so Gedanken hervor, die zugleich pointiert, alltagsnah und überraschend zeitlos sind.
Zum Buch
1 / 10