
Teil der Reihe: Unionsverlag Taschenbücher
Miramar
Benachrichtigung aktivieren
Wir informieren Sie per E-Mail, sobald dieses Produkt wieder verfügbar ist.
Inhaltsangabe
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 24.09.2012
- Autor/Autorin: Nagib Machfus
- Übersetzung: Wiebke Walther (aus dem Arabischen)
- Reihe: Unionsverlag Taschenbücher
- Einband: Taschenbuch
- Auflage: 2
- Verlag: Unionsverlag
- Sprache: Deutsch
- Seitenanzahl: 240
- ISBN: 9783293205918
»So düster, so verzweifelt, aber auch so ätzend kritisch haben wir den Nobelpreisträger Nagib Machfus noch nicht erlebt. ’Miramar’ liest sich wie die scharfsinnige, unerbittliche und illusionslose Abrechnung mit einer ganzen Epoche ägyptischer und nahöstlicher Geschichte.«
»Ein feinsinniger Roman, arabische Erzählkunst par exellence.«
»Spannend und farbig erzählt Nagib Machfus die Geschichte der Menschen in der Pension Miramar, in klarer, lebendiger und einprägsamer Sprache.«
»Kapitel für Kapitel lösen die Erzähler einander ab. Machfus charakterisiert seine Personen mit viel Humor, und was seine Kunstmittel betrifft, so steht er – sein vielberedter Traditionalismus hin, seine Vorbilder in der Weltliteratur her – auf der Höhe seiner Zeit.«
»Die Männer versuchen, sich mit den neuen Verhältnissen irgendwie zu arrangieren, jeder auf seine Weise: der eine skeptisch, der andere zynisch, der dritte voller Ehrgeiz. Allen gemeinsam ist, dass sie die schöne Magd Zuchra umwerben, die vor der Zwangsheirat mit einem alten Mann aus ihrem Heimatdorf geflohen ist. Ein ›unmöglicher‹ Bruch mit der Tradition, und doch scheint Zuchra die Einzige zu sein, die so etwas wie eine Zukunft hat.«
»Die sensibel geschilderten Protagonisten des Romans vermitteln mehr Erkenntnisse über den Zustand Ägyptens als Hunderte von Artikeln und Fernseh-Dokumentationen es je vermochten.«
»Erzählkunst , wie sie heute nur noch selten anzutreffen ist.«
»Vor einem spezifisch ägyptisch-historischen Hintergrund breitet er eine Tragikomödie allgemeinmenschlicher Eitelkeiten, Irrtümer und verlorener Illusion aus. Darin liegt die Größe dieses Romans.«
»’Miramar’ macht deutlich,, mit welch feinem Gespür es Machfus versteht, gesellschaftliche Entwicklungen wahrzunehmen und literarisch umzusetzen.«
Herstellerinformationen
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
Email: produktsicherheit@beck.de
Tel: +49 89 38189-0

Weitere Bücher von Nagib Machfus
Die himmlische Begegnung
Neben seinen großen Romanen hat Nagib Machfus zahlreiche Erzählungen geschaffen, in denen sich seine Kunst in höchster Konzentration entfaltet. Liebevoll und heiter rückt er Schwächen und Marotten, Sehnsüchten und Ängsten vor allem des breiten Volkes zu Leibe und zeigt, dass unter Gottes weitem Mantel auch Platz für viele dunkle Leidenschaften ist.
Dieser Band versammelt Kurzgeschichten und Novellen aus allen Schaffensphasen.
Zwischen den Palästen
Die Kinder unseres Viertels
Den geheimnisvollen Gabalawi, den Stammesvater des Viertels, hat seit undenklichen Zeiten niemand mehr gesehen. Doch seine Propheten Adam, Moses, Jesus und Mohammed tauchen einer nach dem anderen auf und versuchen, der Gewalt in den Gassen ein Ende zu setzen. In den Liedern und den Geschichten, die zur Opiumpfeife in den Kaffeehäusern erzählt werden, überleben ihre Taten.
Bis heute konnte dieser Roman in Ägypten nicht erscheinen. Seinetwegen wurde gegen Nagib Machfus von Fundamentalisten ein Todesurteil ausgesprochen und ein lebensgefährliches Attentat ausgeübt.Palast der Sehnsucht
Der Dieb und die Hunde
Karnak-Café
Entstanden kurz nach dem Sechstagekrieg 1967, ist Karnak-Café ein wichtiges Zeitdokument, das bis heute von beklemmender Aktualität bleibt.
Der letzte Tag des Präsidenten
In den Cafés brodelt es. Das Regime unter Sadat hat die Geschäftemacher, Karrieristen und Großgrundbesitzer an die Macht gebracht. Seit der großen »Wende« verdienen nicht einmal jene genug, die sich an zwei Jobs abrackern. Randa und Alwan sind schon seit Jahren verlobt und werden nie genug sparen können, um sich die Hochzeit zu leisten. Zermürbt und verzweifelt trennen sie sich und suchen das Glück auf eigene Faust. Doch dann, an der großen Siegesparade zum Jahrestag des Oktoberkriegs, wird der Präsident ermordet. Dieses Ereignis findet seinen tragischen Widerhall im Leben der Liebenden.
Mit höchster Konzentration und Dichte zeichnet Nagib Machfus das Lebensgefühl der Ära Sadat.



















