Teil der Reihe: detebe

Meistererzählungen

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Taschenbuch
Inhaltsangabe
Meisterlich gewitzt jongliert Puschkin in seinen Erzählungen Schablonen und Versatzstücke der Literatur und meint das Schreiben trotzdem ernst, demonstriert seine Könnerschaft in einer neuen, frischeren Form von Texten.
Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 13.11.1990
  • Autor/Autorin: Alexander Puschkin
  • Reihe: detebe
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 7
  • Verlag: Diogenes
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 180/113/20 mm
  • Seitenanzahl: 368
  • ISBN: 9783257215267
Herstellerinformationen
Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH

Email: info@diogenes.ch

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Erzählungen

€16,00

Sämtliche Erzählungen des großen russischen Dichters

Puschkin war nicht nur der romantische Lyriker, der Autor von ›Eugen Onegin‹ oder ›Boris Godunow‹, sondern ein Prosakünstler von höchstem Rang. Davon zeugt diese Ausgabe sämtlicher Erzählungen – der Zyklus ›Die Geschichten des verstorbenen Iwan Petrowitsch Belkin‹ mit den berühmten Novellen ›Der Schuß‹, ›Der Schneesturm‹, ›Der Postmeister‹; die von E.T.A. Hoffmann beeinflusste phantastische Erzählung ›Pique-Dame‹ um einen halb wahnsinnigen mörderischen Spieler; schließlich ›Kirdshali‹ und die historische Novelle ›Die Hauptmannstochter‹.

Trotz vieler romantischer Motive überrascht die realistische, mitunter lakonische Sprache Puschkins, die entscheidend auf die russische Literatursprache einwirkte: Unter seinem Einfluss standen Turgenjew und Tolstoi, seine Menschentypen finden sich bei Gogol und Dostojewski wieder. Puschkin leitete in Russland die Wende von der Romantik zum Realismus ein. Erst ab 1830 wandte sich der Dichter der Prosa zu, und vieles ist durch seinen frühen Tod Fragment geblieben. Diese Ausgabe enthält alle Erzählungen, die Puschkin selbst vollendet hat, dazu die umfangreicheren, in sich abgeschlossenen Fragmente.

 

»Wie, wenn die alte Gräfin mir ihr Geheimnis enthüllen oder die drei Gewinnkarten nennen würde? Ich müßte ihr Wohlwollen erringen, vielleicht noch ihr Liebhaber werden! Aber das alles braucht Zeit, und sie ist siebenundachtzig…« Aus ›Pique-Dame‹

 

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