Lyneham

Gewinner SERAPH 2026 Bestes Buch
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Inhaltsangabe

»Ein Meilenstein hiesiger Science-Fiction« Dietmar Dath, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Deutscher Science-Fiction-Preis 2026

Gewinner SERAPH 2026 Bestes Buch

Kurt Laßwitz Preis 2026

Phantastikpreis der Stadt Wetzlar 2025

Henry Meadows wird zwölf, als die Erde stirbt. Mit seinem Vater und seinen Geschwistern reist er nach Perm, einem urzeitlichen Mond in einem fernen Sonnensystem. Henrys Mutter ist mit einem anderen Raumschiff geflogen. Sie wird von der Familie sehnsüchtig erwartet. Doch plötzlich mehren sich die Zeichen: Sie ist schon hier gewesen, vor langer Zeit. Und sie hat eine Warnung hinterlassen.

Mit Hightech trotzt die erste und einzige Kolonie der Menschheit der Natur des Mondes Perm, die faszinierend und bedrohlich zugleich ist. Hier gibt es Berge, die in den Weltraum ragen, zwei Arten von Nächten und eine gefährliche, unsichtbare Tierwelt. Als Henry ankommt, ist die neue Heimat noch nicht "fertig": Die Atmosphäre ist giftig und enthält zu wenig Sauerstoff, ohne Schutz ist ein Aufenthalt im Freien tödlich. Irgendetwas hat das Terraforming Perms verhindert. Henrys Mutter Mildred kennt den Grund. Die Wissenschaftlerin hat sich entschieden, nicht mit ihren Kindern zu fliegen, sondern einen neuen Antrieb abzuwarten, mit dem sie ihre Familie um Jahrtausende überholt. Sie will für die bestmögliche aller Welten sorgen. Dazu legt sie sich mit dem mächtigen Leiter des Unternehmens an, der ein anderes Ziel verfolgt. Ein Kampf entbrennt, der über das Leben von Henry und seiner Familie entscheiden wird – viele tausend Jahre später.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 15.03.2025
  • Autor/Autorin: Nils Westerboer
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 5. Druckaufl., 2026
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 496
  • ISBN: 9783608987232
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Deutscher Science-Fiction-Preisträger 2023
  • Verfilmung von Athos 2643 in Vorbereitung
  • Für Leserinnen und Leser von Cixin Liu und Frank Herbert
Pressestimmen
»Nicht nur inhaltlich, auch sprachlich überzeugt Westerboer auf ganzer Linie: In sehr präziser Sprache formuliert Westerboer hochkomplexe technische Vorgänge und erklärt nebenbei die Gesetze der Physik, ohne dabei jemals den Spannungsbogen der Geschichte aus den Augen zu verlieren.« Birgit Schwenger, Insider-Magazin, 14. Februar 2026«
Birgit Schwenger, Insider, 14. Februar 2026
»›Lyneham‹ ist ein herausragendes, forderndes Meisterwerk, das mit wissenschaftlicher Präzision, emotionaler Tiefe und philosophischer Wucht die dunklen Seiten menschlicher Natur schonungslos beleuchtet.«
Ben Männel, 17. Juni 2025
»›Lyneham‹ [spannt] einen ganz weiten erzählerischen Bogen quer durchs Weltall und durch die Jahrtausende und behandelt große Fragen des Menschseins auf einer sehr persönlichen Ebene.« Jury Phantastikpreis Wetzlar, Börsenblatt, Juni 2025«
Phantastikpreis Wetzlar, 17. Juni 2025
»Science Fiction ist nie groß darin gewesen, zukünftige Entwicklungen vorauszusagen und die Folgen neuer Technik abzuschätzen. Gute Science Fiction ist durchaus ein Seismograph für die Erschütterungen der Gegenwart. ›Lyneham‹ eine große Metapher dafür, wie es sich lebt als Mensch auf der Flucht, in der Fremde.« Hartmut Kasper, Deutschlandfunk, 11. Juni 2025«
Hartmut Kasper, Deutschlandfunk, 11. Juni 2025
»Gigantisch. Spektakulär. Fantastisch.«
Peter Pollak, Kultbote, 27. Mai 2025
»Ein Roman, der die zentralen Fragen unserer Zeit adressiert. Das ist ein hochpolitischer Roman, der aber nicht die Wirklichkeit ausblendet, der die von Technik durchdrungenen gesellschaftlichen Bedingungen, die politischen Bedingungen mitdenkt und der in dieser Welt tatsächlich die entscheidenden Fragen stellt.«
Denis Scheck, WDR3 Mosaik, WDR 3 Mosaik, 26. Mai 2025
»Endlich mal wieder ein rundum gelungener Science-Fiction-Roman mit grandiosem Worldsetting. […] Der geneigte Rezensent fühlt sich durchaus an SF-Klassiker erinnert. Westerboers Buch könnte gut einer werden.« Stefan Rammer, Passauer Neue Presse, 26. Mai 2025«
Stefan Rammer, Passauer Neue Presse, 26. Mai 2025
»Westerboer lässt den Status als Geheimtipp damit hinter sich. Er muss fortan zur ersten Reihe nicht nur der deutschen Science-Fiction-Autoren gerechnet werden.« Richard Kämmerlings, Die Welt, 15. April 2025«
Richard Kämmerlings, Die Welt, 15. April 2025
»Endlich Science-Fiction aus Deutschland, die das ganze Weltall lesen sollte« Richard Kämmerlings, Die Welt, 15. April 2025«
Richard Kämmerlings, Die Welt, 15. April 2025
»Ein Meilenstein hiesiger Science-Fiction« Dietmar Dath, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. März 2025«
Dietmar Dath, FAZ, 22. März 2025
»›Lyneham‹ ist weit mehr als nur ein Science-Fiction-Roman über die Kolonisierung eines fremden Himmelskörpers. Es ist eine tiefgehende Reflexion über die Natur der Zeit, die Bedeutung von Familie und den moralischen Preis wissenschaftlicher Fortschritte. Mit einer fesselnden Handlung, einer atmosphärisch dichten Welt und komplexen Charakteren schafft Nils Westerboer eine Geschichte, die lange nachhallt.«
Tina Würz, Magie der Bücher, 22. März 2025
»Abermals also leistet Nils Westerboer mit ›Lyneham‹ einen unverwechselbaren Beitrag zur gegenwärtigen, von Leuten wie Aiki Mira, Theresa Hannig und ihm getragenen Hochblüte deutschsprachiger Science-Fiction.« Dietmar Dath, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. März 2025«
Dietmar Dath, FAZ, 22. März 2025
Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

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Athos. Das gefährlichste Geheimnis der Zukunft.

Auf Athos, einem kleinen Neptunmond, stirbt ein Mönch. Rüd Kartheiser, Inquisitor und Spezialist für lebenserhaltende künstliche Intelligenzen, ermittelt. An seiner Seite: Seine Assistentin Zack. Schön, intelligent und bedingungslos gehorsam. Ein Hologramm. Für Rüd die perfekte Frau. Doch das Kloster des Athos verbirgt ein altes, dunkles Geheimnis. Rüd erkennt: Um zu überleben, muss er Zack freischalten.

Das Jahr 2643: Der Neptunmond Athos ist zum Schauplatz eines unerklärlichen Verbrechens geworden. Die lebenserhaltende KI des Klosters steht im Verdacht, gemordet zu haben. Inquisitor Rüd Kartheiser, ein Spezialist im Verhören künstlicher Intelligenzen, wird mit dem Fall beauftragt. Zusammen mit seiner attraktiven holografischen Assistentin Zack, die ihm durch eine Reihe von Sicherheitsbeschränkungen absolut ergeben ist, erreicht er den kleinen, zerklüfteten Mond. Doch die Ermittlungen der beiden treffen auf Widerstand. Während Zacks anziehende Erscheinung bei den Mönchen Anstoß erregt, entpuppt sich die KI des Klosters als gerissene Taktikerin, die ihr Handeln geschickt verschleiert. Als sich unter den Mönchen ein zweiter Todesfall ereignet, begreift Rüd, dass er mehr als je zuvor auf Zacks Hilfe angewiesen ist. Um ihr Potential auszuschöpfen, trifft er – hinsichtlich ihrer Sicherheitsbeschränkungen – eine folgenschwere Entscheidung.

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