Intrigen, Verschwörungen, Morde und ein charmanter junger Held: Geschichte pur und doch beste Unterhaltung.
Pierre-Emmanuel de Siorac, Kammerherr und Dolmetsch des jungen Königs Ludwig XIII., ist nun im besten Mannesalter von zweiunddreißig Jahren. Er hat eine zärtliche Liaison in Paris und eine ebenso zärtliche auf seinem Gut in Orbieu, ist somit ein unabhängiger junger Mann. Doch zum Lieben kommt er derzeit nicht viel. Die drei bewegten Jahre von 1624 bis 1627 fordern sein ganzes diplomatisches Geschick: Der Adel intrigiert, Ludwigs Bruder konspiriert, Kardinal Richelieu, des Königs genialer Minister, erhält Morddrohungen. Und am Horizont vor La Rochelle erscheinen die ersten englischen Schiffe.
"Der Doyen unserer Romanciers ist ein glücklicher Mensch. Sein Rezept? Eine kluge Mischung aus dichterischer Kühnheit und profundem historischem Wissen." Le Figaro
Produktdetails
Erscheinungsdatum: 29.04.2021
Autor/Autorin: Robert Merle
Übersetzung: Christel Gersch (aus dem Französischen)
Reihe: Fortune de France, Teil 10
Einband: Taschenbuch
Auflage: 1. Auflage
Verlag: Aufbau TB
Sprache: Deutsch
Größe (L/B/H): 190/115/30 mm
Seitenanzahl: 463
ISBN: 9783746638898
Herstellerinformationen
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG Prinzenstr. 85 10969 Berlin DE
Fortune de France – König Henri Quatres großes Werk der Toleranz ist in Gefahr. Henri Quatre ist ermordet, sein Mörder Ravaillac hingerichtet. Die Fronten zwischen Katholiken und Protestanten verhärten sich, und Henris kleiner Sohn, gerade neun Jahre alt, wird beargwöhnt, isoliert, bespitzelt von der eigenen Mutter, der machtgierigen Maria von Medici, und ihrem italienischen Günstling Concini. Robert Merle, der den Wortlaut des Edikts von Nantes ebensogut kennt wie den Käsepreis auf dem Pont-Neuf oder die Dessous einer Hofdame, erzählt die dramatische Jugend Ludwigs des Dreizehnten, der sieben Jahre braucht, bis er durch einen Staatsstreich endlich König wird. „Robert Merle ist einer der ganz wenigen französischen Schriftsteller, der sowohl den Erfolg beim Publikum als auch die Achtung der Kritik errungen hat.“ Le Figaro
„Ein Feuerwerk an Geist, Witz und Ironie.“ Passauer Neue Presse. Frankreich, um 1600. Pierre de Siorac, unverbesserlicher Schürzenjäger und Henri Quatres charmanter, kluger Diplomat, muss die Pferde satteln und in geheimer Mission nach Rom und Madrid reisen: Die beiden europäischen Häupter des Katholizismus machen Front gegen die Toleranzpolitik des französischen Königs – Henri Quatre schwebt in Gefahr. „Die feine Ironie, die Sprachmächtigkeit, die farbigen Szenen machen jeden Band der ‚Fortune de France’ zum anregenden Vergnügen.“ Buchmarkt „Unbändige Fabulierlust und gewinnender Charme.“ Lausitzer Rundschau
Die letzte große Schlacht der Hugenotten.
September 1627. Pierre-Emmanuel de Siorac, Zeuge, Mitwirkender, charmanter Verführer, erlebt wieder einmal große Geschichte an der Seite seines Königs Ludwig XIII. La Rochelle wird belagert, die letzte Bastion der Hugenotten, militärisch hochbefestigt von der Landseite, aber weit offen zum Atlantik. Und am Horizont erscheinen die ersten englischen Schiffe.
„Robert Merles Rezept? Eine kluge Mischung aus dichterischer Kühnheit und profundem historischem Wissen.“ Le Figaro
Von der Banalität des Bösen Inspiriert vom Tagebuch des Lagerkommandanten Rudolf Höß schrieb Merle diesen ersten Holocaust-Roman aus Tätersicht, der ihn weltberühmt machte. Die einzigartige Psychostudie eines Massenmörders aus Gründlichkeit und Gehorsam erschüttert selbst ein halbes Jahrhundert nach ihrem Erscheinen noch in ihrer schonungslosen, banalen Logik. „Wann endlich wird man den Mut haben, diesen Roman als unverzichtbare Ergänzung zu Hannah Arendts ›Bericht von der Banalität de Bösen‹ zu sehen?“ Le Monde "Dieser Roman ist genau das, was an Littell gerühmt wird: groß und kalt." Die Welt „Ein grausiges Buch, das man gelesen haben muss." Stuttgarter Zeitung
Ein Klassiker der negativen Utopie
Dem amerikanischen Wissenschaftler Dr. Sevilla gelingt es, Delphinen das Sprechen beizubringen. Doch sein Forschungsprojekt mündet rasch in einem internationalen militärischen Komplott, das sein eigenes Leben und den Frieden in der Welt bedroht.
Mit leichter Hand, entlarvendem Witz und hintergründiger Ironie präsentiert Merle einen Thriller um Intelligenz und ihren Missbrauch, um Menschlichkeit und Menschenwahn.
»Ein vernunftbegabtes Tier entstand aus der Sorge um die Zukunft unseres Planeten. Actionreich, philisophisch abgeschmeckt und äußerst spannend.« (Freie Presse)
Der König ist tot, es lebe der König!
König Ludwig führt die letzten Kriege gegen Spanien, lässt den letzten Verschwörer enthaupten, und auch ein Thronfolger wird ihm endlich geboren.
In ebenso geistreichen wie galanten Dialogen, in den Amouren einflussreicher Hofdamen, in der ernsten Politik wie im Geschwätz liebreicher Kammerzofen lässt der Autor die dramatische Epoche der französischen Religionskriege ein letztes Mal lebendig werden – zum wahrhaft krönenden Abschluss seines dreizehnbändigen Romanzyklus.
„Dramatische Spannung, viel Gefühl und unbändige Lebenslust – alle Zutaten, die es braucht, um den Leser wunschlos glücklich zu machen.“ Le Figaro
König Ludwigs Macht scheint gefestigt, aber ein letztes Mal muss er sich behaupten gegen die Mordpläne seiner Mutter Maria von Medici wie auch gegen die Komplotte der eigenen Gemahlin. Für Robert Merle, den Dumas des 20. Jahrhunderts, die Gelegenheit zu einem brillanten Parcours durch ein Jahrzehnt französischer Geschichte – galant und mit sehr viel Witz erzählt.
»Sein Name ist ein Firmenzeichen für spannende, geistvolle Unterhaltung, herübergereicht mit französischem Esprit.« Lausitzer Rundschau
Das längste Leben läßt sich in Sekunden ausdrücken
Eine in Paris gestartete Chartermaschine mit fünfzehn Passagieren an Bord ist unterwegs zu einem verheißungsvollen Ziel namens Madrapour, wo man erotische Abenteuer, Geschäfte, Vergnügen sucht. Luftpiraten bemächtigen sich der Maschine und berauben die Passagiere ihrer Pässe, ihres Geldes, lassen sie aber weiterfliegen. Panik setzt ein, als merkwürdige Ereignisse an Bord darauf hindeuten, daß das Flugzeug ferngesteuert wird ...
Robert Merle erzählt mit diesem utopischen Roman, der zu einem Klassiker wurde, eine packende Geschichte, die ein Gleichnis des Lebens ist.
Ein großer König und sein charmanter Geheimagent: Henri Quatre und Pierre de Siorac vor den Toren von Paris Frankreich im Jahr 1588. Die Bartholomäusnacht liegt sechzehn Jahre zurück, aber noch immer ist Bürgerkrieg zwischen Hugenotten und Katholiken. Zwar liegt der Herzog von Guise, das Haupt der Katholischen Liga, nun erdolcht im Schloss von Blois. Doch schon im Jahr darauf wird auch der toleranzbereite König Heinrich III. von einem fanatischen Dominikanermönch ermordet. Ein Menschenleben gilt nicht viel in diesen Zeiten. Sein Nachfolger auf dem Thron ist der ganz und gar unhöfische, aber militärisch erfahrene, nach Knoblauch stinkende und die Mädchen des Landes vögelnde Henri aus Navarra. Doch Henri ist Hugenotte und damit König ohne Krone - denn seine Hauptstadt Paris hält die Liga besetzt. In diesem dramatischen Kontext agiert der liebenswerte, charmante Pierre de Siorac, Arzt von Beruf, Geheimagent aus Begabung. Aber allein mit der Verführung hoher Damen ist es diesmal nicht getan. Er braucht auch all seinen politischen Verstand, seinen Witz und höchstes diplomatisches Geschick, um bei den gefährlichen Missionen, mit denen Henri ihn beauftragt, am Leben zu bleiben - bis dieser nach vierjähriger Belagerung von Paris endlich in seine Stadt einziehen kann. Brillant wie kein zweiter Autor historischer Romane versteht es Robert Merle, profundes Wissen über die Zeit mit einer dichterischen Kühnheit und Eleganz zu verbinden, die in höchstem Maße unterhält.
Pierre de Siorac, frischgebackener Mediziner und Hugenott, hat durch Freundeshilfe das Massaker der Bartholomäusnacht überlebt und kehrt zwei Jahre später nach Paris zurück. König Heinrich III. hat ihn zum Leibarzt ernannt, aber bald wird er vor allem dessen Geheimagent in heiklen politischen Missionen. Denn Frankreich ist noch immer ein tief zerrissenes Land, die Katholische Liga in Gestalt des mächtigen Herzogs von Guise macht Front gegen den König, der im Staatsinteresse zwischen Katholiken und Protestanten zu vermitteln sucht. Spanien steht hinter den einen, England hinter den anderen. Das mörderische Duell zwischen Heinrich und Guise bestimmt über ein Jahrzehnt die französische Politik.
Verkleidet als Tuchhändler, Putzmachermeister, königlicher Leibgardist, reist Pierre durchs Land, besteht Abenteuer, Duelle und Attentate, trifft Spione und Gegenspione. Er reist zu Heinrich von Navarra in den hugenottischen Süden. Er reist zu Königin Elisabeth nach London. Sein Husarenstück aber: Während eines nicht ganz freiwilligen Beischlafs mit der erzkatholischen Herzogin von Montpensier stiehlt er dieser einen Brief Guises an den König von Spanien und hat damit den entscheidenden Beweis für Guises Landesverrat in Händen.
Robert Merles Romanfolge "Fortune de France" ist das farbenprächtige Gemälde einer der dramatischsten Zeiten in der französischen Geschichte: des Bürgerkriegs zwischen Katholiken und Hugenotten. In seinem Zentrum steht der Chevalier Pierre de Siorac, nunmehr Arzt und Geheimagent König Heinrichs III. Das Massaker der Bartholomäusnacht, dem er gerade noch entronnen ist, liegt zwei Jahre zurück. Aber noch immer schwelt die Glut und wird aufs neue geschürt durch die "Liga" des Herzogs von Guise, der den König über Jahre hinweg zu einem mörderischen Machtkampf fordert. Pierres Charme, sein perfekter Degen und sein gutes Englisch auf internationalem Parkett machen ihn in dieser gefährlichen Auseinandersetzung zum Helden par excellence.
"Robert Merle ist einer der ganz wenigen französischen Schriftsteller, der sowohl den Erfolg beim Publikum als auch die Achtung der Kritik errungen hat." Le Figaro