Leoparden im Tempel

Portraits großer Schriftsteller | «Da gehen einem die Augen über.» Florian Illies
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Inhaltsangabe

Jedes große Werk der Literatur birgt Rätsel und Geheimnisse, und nicht selten findet sich der Schlüssel zur Lösung genau an jenem Punkt, an dem sich Leben und Schreiben ihrer Schöpfer berühren. In zwölf meisterhaften Porträts, von Hans Christian Andersen bis hin zu Jorge Luis Borges, spürt Michael Maar diese sensiblen Punkte auf – und stößt dort auf ganz Unerwartetes, manchmal Erheiterndes, aber ebenso auf innere Spannungen und Abgründe. Was bedeutete es für diese Schriftsteller, die allesamt auch Getriebene waren, wenn, wie es bei Kafka so bild- wie rätselhaft heißt, «die Leoparden in den Tempel einbrechen und die Opferkrüge leersaufen»? Wer wissen will, wie eng Thomas Mann mit dem Teufel verbandelt war, warum Marcel Proust kein Neujahrsgeschenk duldete, warum Virginia Woolf unterm Einfluss zweier Monde stand und Nabokovs Lolita Jungentracht trägt, woran Kafkas Käfer krepierte und was Robert Musil mit dem Giftzwerg Canetti verband: Herzlich willkommen. Ein Streifzug durch die Weltliteratur, mit feiner Ironie und reich an überraschenden Einsichten.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.12.2023
  • Autor/Autorin: Michael Maar
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Auflage, Neuausgabe
  • Verlag: Rowohlt
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 144
  • ISBN: 9783498003982
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Michael Maars literarisch-scharfsinnige Schriftstellerporträts, wieder verfügbar in einer neu gestalteten
  • Wolfspelz – «ein ganz großer Wurf» (Die Zeit).
  • Ein Streifzug durch die Weltliteratur, mit feiner Ironie und reich an überraschenden Einsichten.
Pressestimmen
»Eine 12-Ton-Reihe der Unsterblichkeit … ein herrliches Buch!«
Kai Luehrs-Kaiser, RBB Kultur, 27. Februar 2024
»Ein schmales Buch mit wunderbaren Porträts der ganz Großen ... Da gehen einem die Augen über.«
Florian Illies, 24. Januar 2024
»Leoparden im Tempel» ist der Beweis, dass es geht: zu instruieren und zu verblüffen; Erhellendes zu schreiben, ohne das Rätsel der Literatur zu entzaubern.«
Daniel Haas, Neue Zürcher Zeitung, 17. Januar 2024
»Maar konzentriert sich auf das Hintergrundrauschen, vor dem Literatur entsteht ... Lebhaft, bunt zusammengefasst auf schlanken 140 Seiten.«
Michael Wurmitzer, Der Standard, 11. Januar 2024
»Zwölf kleine, kostbare, wirklich wunderschöne Essays ... fein gestrickt, klug kombiniert.«
Kultur Spiegel, 8. Januar 2024
»Michael Maar beschreibt leicht und elegant das seltsame Tier Schriftsteller ... Verschlüsselungen, Rätsel aufzuknacken, das ist seine Absicht, und das liest man voller Staunen. Mit diesem Buch kann, ja, sollte man gut ein neues Lesejahr beginnen!«
Elke Heidenreich, 6. Januar 2024
»In Michael Maars so unglaublich leicht geschriebenen Essays ist das Gesamtgewicht der Weltliteratur aufgehoben.«
HILMAR KLUTE, Süddeutsche Zeitung, 27. Dezember 2023
Herstellerinformationen
Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Tja, dumm gelaufen! Michael Maar hat Tagebücher aus vier Jahrhunderten gelesen und breitet seine Funde aus: Kurios, anrührend, dramatisch, grausig, frivol. Der historische Bogen spannt sich von der Entdeckung Amerikas bis zur Facebook-Pandemie. Warum schreibt man Tagebücher, und warum liest man sie so gern? Maars funkelnder Großessay gibt die Antwort darauf.
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