Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit

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Inhaltsangabe

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entfesseln Isaac Newton und Gottfried Wilhelm Leibniz eine heftige Debatte, die bis heute von Mathematikern und Philosophen geführt wird: Was ist das, was wir »Zeit« nennen? Thomas de Padova zeichnet das lebendige Bild einer Epoche, in der die Zeit zum heiß diskutierten Gegenstand der Naturwissenschaften wird und Uhren anfangen, unseren Alltag zu bestimmen. Eine fesselnde Entdeckungsreise in die beschleunigte Welt der Moderne.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 16.02.2015
  • Autor/Autorin: Thomas de Padova
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 6. Auflage
  • Verlag: Piper
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 187/120/21 mm
  • Seitenanzahl: 352
  • ISBN: 9783492306287
Pressestimmen
»Der Publizist Thomas de Padova hat darüber ein kluges und sehr spannendes Buch geschrieben«
Morgenpost am Sonntag, 23. Februar 2014
»Lebendig und packend erzählt.«
MDR - Figaro, 23. Januar 2014
»Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie dieses Sachbuchjuwel. Sie werden nie mehr einfach so auf die Uhr schauen.«
SWR, 7. Januar 2014
»Spannend wie in einem Krimi schildert de Padova die beiden Genies. (...) Um das anschaulich und unterhaltsam geschriebene Sachbuch mit Genuss lesen zu können, braucht man übrigens keine besonderen mathematischen oder physikalischen Kenntnisse. Man muss sich nur Zeit dafür nehmen.«
Stuttgarter Zeitung, 2. Januar 2014
»Das Herausstreichen wissenschaftlicher Entwicklungen vor den Gegebenheiten ihrer Epoche, die Kontextualisierungen von Philosophie und Zeitgeist, von historischer und gegenwärtiger Naturwissenschaft sind die Stärke de Padovas. (...) Das Sachbuch gerät keineswegs zur Plauderei, sondern bleibt kompakt und diszipliniert aufgebaut - gerade so wie ein Uhrwerk.«
(A) Der Standard, 18. Dezember 2013
»So spannend kann Wissenschafts- und Technikgeschichte sein.«
ZEIT Magazin Wissen, 3. Dezember 2013
»Das Buch gehört in die erste Reihe des guten populärwissenschaftlichen Sachbuchs.«
Deutschlandradio Kultur, 23. November 2013
»Überaus kurzweilig zu lesen.«
Neues Deutschland, 23. November 2013
»De Padova verblüfft auch mit kleinen, alltäglichen Dingen. (...) Wissenschaft bemüht De Padova im richtigen Maß für ein populäres Sachbuch.«
Badische Zeitung, 13. November 2013
»Ein wunderbares Buch, das den Leser in eine andere Zeit versetzt und interessante Einblicke in die Anfänge der Wissenschaft liefert.«
Deutschlandfunk, 13. Oktober 2013
»Der Autor zeichnet ein buntes Panorama der Zeitumstände, vor deren Hintergrund die Auseinandersetzung um das Wesen der Zeit und ihre immer feiner messbaren Unterschiede stattfand. De Padova versteht es, abwechslungsreich und spannend zu erzählen. Seit langem hat mich kein Sachbuch so angenehm belehrt und vergnügt.«
Spektrum.de, 2. Oktober 2013
»Thomas de Padova versteht es, abwechlungsreich und spannend zu erzählen. Seit langem hat mich kein Sachbuch so angenehm belehrt und vergnügt.«
Spektrum der Wissenschaft, November 2013
Herstellerinformationen
Piper Verlag GmbH
Georgenstraße 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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Jeden Sommer verbrachte Thomas de Padova in einem Dorf am Meer in Apulien, Geburtsort seines Vaters, Großvaters und Urgroßvaters – drei Männer, die irgendwann aus Italien aufbrachen in die Welt. Seine Großmutter blieb. Jahr für Jahr erwartet sie ihn, still auf einem Stuhl sitzend, im Dunkel ihres Zimmers: eine alte, schwarz gekleidete Frau, die ohne Kühlschrank lebt. Warum hat der Großvater seine Frau immer behandelt, als existierte sie nicht? Was hat die beiden vor mehr als einem halben Jahrhundert aneinandergebunden?

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