Kosakenberg

Roman
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Inhaltsangabe

Was ist Heimat und wie lässt man die Provinz hinter sich, davon erzählt Sabine Rennefanz voller Ironie und Melancholie

Kathleen hat es geschafft. Sie ist erfolgreich, redegewandt, attraktiv. Seit Jahren lebt sie als Grafikerin in London. Woher sie kommt, hat sie hinter sich gelassen. Zumindest glaubt sie das. Doch die Besuche bei ihrer Mutter im brandenburgischen Kosakenberg konfrontieren sie mit einer Welt, der sie in den neunziger Jahren zu entkommen versuchte und die nun eine ungeahnte Kraft entfaltet. Mit starken Bildern führt Sabine Rennefanz in ein Dorf im Osten des Landes, in dem fast nur Männer geblieben sind und die wenigen Frauen, die nicht das Weite gesucht haben, mit Eiern handeln, von der Liebe träumen und über die reden, die weggegangen sind. 

»Sabine Rennefanz erzählt davon, wie es ist, wenn man auf der Reise zwischen alter und neuer Heimat sich selbst nicht nur findet, sondern sich auch verlorengeht. Ein sehr berührendes, kluges und nachdenklich machendes Buch.« 
Jenny Erpenbeck

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 14.03.2024
  • Autor/Autorin: Sabine Rennefanz
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 2. Auflage
  • Verlag: Aufbau
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 215/125/23 mm
  • Seitenanzahl: 222
  • ISBN: 9783351039691
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Eine unverzichtbare Stimme in der deutschsprachigen Literatur
  • Für Leser:innen von Juli Zehs »Unterleuten« und »Mittagsstunde« von Dörte Hansen
  • Autorin zu Gast auf der Leipziger Buchmesse 2024
Pressestimmen
»Wie sich Herkunft verändert, wenn man eine Weggezogene ist, und wie man sich dabei selbst fremd wird, das schildert Rennefanz eindrucksvoll.«
Marlene Hobrack, der Freitag, 6. August 2026
»Sabine Rennefanz gelingt es in ihrem Roman eindrücklich und in klarer Sprache, die Probleme der ostdeutschen Provinz in der Nachwendezeit zu veranschaulichen«
Elbe-Jeetzel-Zeitung, 23. April 2026
»Mit eindrücklichen Bildern und voller Melancholie schreibt Sabine Rennefanz von einem inneren Konflikt, den wohl viele Menschen kennen...«
SR Kultur, 5. Juni 2024
»Rennefanz erzählt von den Verlusten so persönlich, dass Klischee erspart bleiben.«
Leipziger Volkszeitung, 24. April 2024
»Auch in diesem Buch besticht die Autorin mit ihrem selbstkritischen Blick.«
EMMA, 27. Februar 2024
Herstellerinformationen
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@aufbau-verlage.de

Weitere Bücher von Sabine Rennefanz

Eisenkinder

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»Ein Unbehagen, eine tiefe Verunsicherung, eine stille, unterschwellige Wut«, das sei das gemeinsame Erbe der letzten Kinder der DDR, so Sabine Rennefanz. Als die Mauer fiel, war sie 15 Jahre alt und gehörte damit zur gleichen Generation wie die Mörder des NSU. 2011, unter dem Eindruck der Bekennervideos von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe und angestoßen von den Vorurteilen in der Ost-West-Debatte, begibt Rennefanz sich auf eine nachdenkliche Suche nach Spuren, Mustern und Zusammenhängen, nach Heimat und nach der Identität ihrer Generation – den Eisenkindern.
Ein Buch, das die entscheidenden Fragen stellt und sich heute wieder so aktuell liest wie zum erstmaligen Erscheinen.

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