Kelly-Briefe

Die Neuausgabe von Wondratscheks Kelly-Briefen
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Inhaltsangabe

Ist Liebe letztlich ein Ort, unmöglich sich dort zu treffen? Ein Briefwechsel, spontan entstanden, geschrieben von zwei Liebenden.  

»Der beste Prosatext, den ich von Wondratschek kenne.« Patrick Süskind im SPIEGEL  

Nach diversen Ausschweifungen beschließt ein junger Mann eines Tages, sich in New York selbst in eine psychiatrische Klinik einzuweisen. Vom ersten Tag an fühlt er sich dort wohl und in Sicherheit, während seine Geliebte, und das schon allzu lange, in Europa auf seine Rückkehr wartet. Um sie nicht zu verlieren, versucht er sie mit rücksichtslos verrückten Liebesbriefen bei Laune zu halten. Er wird für sie zum Geschichtenerzähler, zum Erfinder ungeahnter, an Wahnsinn grenzender Zärtlichkeiten. Mit jedem seiner Briefe wirbt er um sie mit Worten, dass davon selbst die Liebe verrückt werden muss. Aber sie scheint ihm mehr und mehr zu entgleiten … Sein letzter Brief an die Geliebte, seine »Aprikosenkauende Pharaonin«, sein »Ungeheuer«, ist ein trunkener Schrei.


»Wondratschek schreibt so, wie Glenn Gould spielte.« Stuttgarter Zeitung

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 27.01.2022
  • Autor/Autorin: Wolf Wondratschek
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Ullstein Buchverlage
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 190/115/15 mm
  • Seitenanzahl: 160
  • ISBN: 9783550201967
Darum lohnt sich dieses Buch
  • Wolf Wondratscheks Kultbuch
  • Der schönste Liebesbriefroman der Literatur: widerborstig, trotzig, leidenschaftlich, abhängig, unabhängig, unverschämt, von grandioser Zärtlichkeit
Herstellerinformationen
Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Einige Gedichte

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»Poesie ist fast nichts, aber das total!«

Die letzten Gedichte, die es von Wolf Wondratschek öffentlich zu lesen gab, sind 1996 kurz nach seinem Umzug nach Wien erschienen, es handelt sich um den Zyklus Das Mädchen und der Messerwerfer. Danach schrieb er fast ausschließlich Erzählungen und Romane, alle inzwischen bei Ullstein erschienen. Und nun diese Überraschung: Ein Band mit neuen Gedichten, ein schmaler Band, der – wie unser Autor es sich wünschte – leicht in jede Manteltasche passt. »Bücherregale machen«, ließ er den Verlag wissen, »Gedichte kaputt. Sie brauchen die Wärme eines Körpers.«

Auch wenn es Wondratschek nicht gerne hört: Wir gratulieren ihm zum achtzigsten Geburtstag – und erst recht uns und seinen Lesern.

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