Teil der Reihe: Unionsverlag Taschenbücher

Käse

Roman
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Taschenbuch
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Inhaltsangabe

Frans Laarmans ist bescheidener Büroangestellter auf einer Antwerpener Schiffswerft. Als er eines Tages zum Vertreter einer holländischen Käsehandelsgesellschaft ernannt wird, ist er überwältigt von seinem sozialen Aufstieg. Er lässt sich bei der Werft krankschreiben, richtet zu Hause ein Büro ein und bestellt zehntausend Edamer, vollfett.

Doch das Leben als Geschäftsmann ist nicht so einfach, wie er es sich vorgestellt hat. Erst als die zwanzig Tonnen schwere Lieferung Käse im Lagerhaus liegt, Kiste über Kiste, dämmert es ihm. Und als sein Vorgesetzter, der brüske Herr Hornstra, seinen Besuch ankündigt, um die ersten Rechnungen zu begleichen, gerät Frans Laarmans in Panik.

Eine hinreißende Satire über Geschäft, Gier und – Käse.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 20.03.2025
  • Autor/Autorin: Willem Elsschot
  • Übersetzung: Agnes Kalmann-Matter, Gerd Busse (aus dem Niederländischen)
  • Reihe: Unionsverlag Taschenbücher
  • Einband: Taschenbuch
  • Auflage: 1
  • Verlag: Unionsverlag
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 144
  • ISBN: 9783293710320
Pressestimmen
»Eine Milieu- und Charakterstudie, die gerade heute – in der Zeit der Ich-AG – wieder ungemein aktuell ist. Dazu noch witzig und flott zu lesen.«
Barbara Steinbauer, Radio Aktiv
»Willem Elsschots amüsante Erzählung strotzt vor Sarkasmus, der Autor hat die seltene Gabe, die Leser zum Lachen zu bringen und zugleich Scham und Mitleid in ihnen zu wecken.«
Pustertaler Zeitung
»Willem Elsschot erweist sich nicht nur als subversiver Sprachkritiker, hier trifft er mitten in den Kern der kapitalistischen Ökonomie: der Tauschwert ist alles, der Gebrauchswert nichts, anders ausgedrückt: nicht auf den Inhalt kommt es an, sondern auf die Verpackung.«
Dr. Rosemarie Altenhofer, Hessischer Rundfunk
»Willem Elsschots kleiner Roman liest sich zeitweise wie das vergebliche Ringen einer in die Zeit zurückversetzten Loriot-Figur. ›Wo eine einzige Figur ausreicht, ist eine Menge überflüssig‹, sagt Elsschot in der Einleitung zur Originalausgabe. Wofür andere 300 Seiten und mehr gebraucht hätten, erzählt er so kompakt wie ein Schweizermesser.«
Xaver
»Die dilettantischen Versuche eines Büroschreibers, im Käsehandel Fuß zu fassen, sind ungemein erheiternd, doch immer wieder bleibt einem das Lachen im Hals stecken, wenn die Tragik des Scheiterns hervortritt und sich der Traum des kleinen Mannes, am großen Geschäft teilzuhaben, langsam in Luft auflöst.«
Ida Dehmer, Bücherschau
»Elsschots Satire auf Geltungssucht und Größenwahn ist zeitlos schön und eine wunderbare Entdeckung.«
Der Tagesspiegel
»Ein amüsantes Lesevergnügen, ein perfektes Lesefutter für kurzweilige Herbst- oder Winterabende.«
Junge Welt
»Die Geschichte eines kleinen Mannes mit großen Plänen. Ein Meisterstück in präziser, ungekünstelter Sprache, zeitlos aktuell.«
Edith Fritsch, Schaffhauser Nachrichten
»Ein weich schmelzender Roman voller skurrilem Humor und Ironie – mit einer harten Rinde: dem Hintergrund von Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und gesellschaftlichem Druck.«
Silvia Vogt, RP Online
»Eine große Tragikomödie, deren Aussage zu jeder Zeit Gültigkeit besitzt, und die somit nichts an Aktualität eingebüßt hat. Leser/innen, die feinen Humor und den gekonnten Umgang mit Sprache zu schätzen wissen, wird dieses Buch begeistern.«
Michaela Grames, Österreichisches Bibliothekswerk
Herstellerinformationen
Verlag C.H.Beck oHG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE

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Tel: +49 89 38189-0

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Maria in der Hafenkneipe

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Ein regennasser, kalter Wintertag – und Feierabend für Frans Laarmans. Er hat die besten Vorsätze und will schnurstracks nach Hause. Da kommen ihm drei afghanische Matrosen in die Quere. Sie halten ihm den Boden einer Zigarettenschachtel unter die Nase, worauf in Krakelschrift der Name »Maria« und eine Adresse stehen. Eine Dame von zweifelhaftem Ruf? Laarmans lässt alle Vorsätze fahren und geht mit den drei Fremdlingen auf die Suche. Als gegen Mitternacht ihre abenteuerliche Reise durch die Gassen Antwerpens endet, sind sie nicht nur Freunde geworden, sondern haben zu ihrer eigenen Überraschung auch allerlei Glaubensrätsel und Kulturdifferenzen gelöst, für die andere mehr als ein Leben brauchen.

Elsschot, der mit Käse auch auf den deutschen Bestsellerlisten stand, zeigt sich hier von seiner besten heiter-nachdenklichen Seite. Maria in der Hafenkneipe gilt als sein Vermächtnis und wurde 1948 mit dem belgischen Staatspreis ausgezeichnet.

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