Jetzt noch nicht, aber irgendwann schon

Roman
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Inhaltsangabe

"Martin Simons hat den Bericht eines Jahres geschrieben, das mit einer Blutung im Kopf beginnt und mit einem geheilten Herzen endet. Dazwischen liegt fast ein ganzes Leben." Dirk von Lowtzow. An einem grauen Dezembernachmittag entgleitet Martin Simons mitten auf der Straße die Kontrolle über seinen Körper. Statt Weihnachten mit seiner jungen Familie zu verbringen, findet er sich auf der Intensivstation eines Krankenhauses wieder: Jederzeit kann der Finger aus Blut auf seinem Ausschalter, wie eine Ärztin es formuliert, sein Leben beenden. Während die Ärzte nach Gründen für die Hirnblutung suchen, geraten die inneren Kontinente des Erzählers in Bewegung. Der Beginn einer persönlichen Wandlung. In poetischer Dichte und großer Klarheit erzählt Martin Simons vom menschlichen Ausnahmezustand.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 08.08.2019
  • Autor/Autorin: Martin Simons
  • Einband: Hardcover
  • Auflage: 1. Auflage
  • Verlag: Aufbau
  • Sprache: Deutsch
  • Größe (L/B/H): 220/128/21 mm
  • Seitenanzahl: 186
  • ISBN: 9783351037888
Darum lohnt sich dieses Buch

Für Leser von Thomas Melle, David Wagner und Wolfgang Herrndorf ("Arbeit und Struktur")

Pressestimmen
»Simons Schilderungen sind ehrlich brutal und zugleich schmeichelnd einfühlsam, der Leser erkennt sich oft selbst im Erzähler, mit dessen Gefühlen und Gedanken.«
Jochen Zenthöfer, Luxemburger Wort, 7. März 2020
»Es liest sich anschaulich und anrührend, wenn Simons die ermüdende Krankenhausroutine und nervige Mitpatienten schildert und einen kurzen Moment der emotionalen Nähe zu seiner Mutter, die ihn in der Klinik besucht – eine der stärksten Passagen des Buches.«
Andreas Sommer, Heilbronner Stimme, 4. Januar 2020
»Wie ein Fiebernder, könnte man meinen, doch der dokumentierende Blick ist klar und kühl, und das bei allen seinen Beobachtungen - egal, ob es um die Möglichkeit des eigenen Todes in der nächsten Minute geht oder um den Alltag im Krankenhaus.«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Dezember 2019
»Simons verdichtet, komponiert und reflektiert das Erlebte. Das Buch ist intensiv und schonungslos, es ist ein Roman über Menschlichkeit im Angesicht Todes. Es bleibt das Positive und die Erkenntnis über das, was wichtig ist im Leben.«
ZDF, 13. November 2019
»Man glaubt diesem Erzähler seine Gefasstheit am Rande des Todes, gerade weil er daraus kein Drama macht.«
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 8. Oktober 2019
»Genau wie Martin Simons sein Leben noch einmal überdenkt und überlegt, was im Leben wirklich wichtig ist und zwar nicht irgendwann sondern im "Hier-und-Jetzt", kommt auch der Leser an diesen Punkt.«
Christine Westermann, WDR 2, 22. September 2019
»Simons’ Text teilt mit uns diesen Blickwinkel, der die vermeintlich so wichtigen Dinge des Alltags in weite Ferne rückt. So gesehen gelingt ihm damit ein geradezu subversiver Angriff auf den Verwertungs- und Konsumismus-Mahlstrom, dem das heutige Individuum ausgesetzt ist.«
Marc Ottiker, Der Freitag, 5. September 2019
»Bereits diese ersten Sätze zeugen von einer beeindruckenden schriftstellerischen Courage. Der Autor versucht schonungslos, Antworten zu finden auf die sich plötzlich stellenden, letzten Fragen.«
Peter Henning, SPIEGEL Online, 15. August 2019
»Wie nachdenklich und nahezu staunend er beschreibt, was während der Monate der Genesung in ihm in Bewegung gerät, zieht sofort in den Bann.«
STERN, 15. August 2019
»Beim Lesen hat sich bei mir die Sicht auf mein Leben verändert.«
Christine Westermann, ZDF Literarisches Quartett, 9. August 2019
»Mit diesem Roman ist Martin Simons ein großer Wurf gelungen. Ein sehr tiefes, sehr berührendes Buch. Verfasst in einem ebenso nüchternen wie edlen Stil.«
Stefan Meetschen, Die Tagespost, 8. August 2019
Herstellerinformationen
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@aufbau-verlage.de

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