
Teil der Reihe: Suhrkamp BasisBibliothek (Band 81)
Irrungen, Wirrungen
Inhaltsangabe
Produktdetails
- Erscheinungsdatum: 04.10.2006
- Autor/Autorin: Theodor Fontane
- Reihe: Suhrkamp BasisBibliothek, Teil 81
- Einband: Taschenbuch
- Auflage: 6. Originalausgabe
- Verlag: Suhrkamp
- Sprache: Deutsch
- Größe (L/B/H): 178/149/16 mm
- Seitenanzahl: 257
- ISBN: 9783518188811
Herstellerinformationen
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
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Tel: +49 30 740 744 0

Weitere Bücher von Theodor Fontane
Kleines Brevier für Reisende und Sommerfrischler
Ich bin nicht für halbe Portionen
Über ein gutes Frühstück in angenehmer Gesellschaft ging ihm nichts, Hausmannskost wußte er ebenso zu schätzen wie märkische Spezialitäten oder exotische Delikatessen. Auf seine geliebte Schinkenesserei konnte er ganz verzichten, wenn die reine Luft auf Norderney oder im Thüringer Wald die Fütterung seiner Nerven übernahm. Bier galt dem gelernten Apotheker als Stärkungsmittel, Rotwein als reine Medizin. Und der Schlummerpunsch gab ihm und seiner Frau Emilie oft eine angenehme Bettschwere. „Wenn die Diät-Hysterie grassiert, wird man einen Autor gerne lesen, der noch von Herzen sagen konnte: 'Ich bin nicht für halbe Portionen.'“ Tagesanzeiger
Meine Kinderjahre
Wanderungen durch die Kindheit. Fontane war 72 Jahre alt, als er 1892 lebensbedrohlich erkrankte und sich monatelang nicht erholen konnte. In dieser Lage ermunterte ihn sein Hausarzt zur Niederschrift seiner Lebenserinnerungen: »Fangen Sie gleich morgen mit der Kinderzeit an!« Der Rückblick auf fünf glückliche Jahre in dem Ostseestädtchen Swinemünde gerät dem Dichter zum buntbewegten Bild einer Kindheit mit ihren unvergeßlichen Erlebnissen und einer Fülle liebenswerter und skurriler Gestalten. „An einem der letzten Märztage des Jahres 1819 hielt eine Halbchaise vor der Löwen-Apotheke in Neuruppin, und ein junges Paar, von dessen gemeinschaftlichem Vermögen die Apotheke kurz vorher gekauft worden war, entstieg dem Wagen und wurde von dem Hauspersonal empfangen.“
Wie man in Berlin so lebt
Fontanes begehrtes Berlin-Bummel-Buch. Gotthard Erler, exzellenter Kenner des Fontaneschen Werks, hat die schönsten und verblüffendsten Äußerungen zu einem vergnüglichen Stadtreise-Buch zusammengestellt. Jeder Alteingesessene wird an ihm seine helle Freude haben, und den Neu-Berlinern hilft es, hinter die Reize wie Tücken der Metropole zu kommen. Ob man Berlin liebt oder haßt, den charmant-witzigen Äußerungen Fontanes über die Haupt- und werdende Weltstadt kann man sich einfach nicht entziehen. "Je berlinischer man ist, je mehr schimpft man oder spöttelt man auf Berlin." Doch wußte er um den Vorzug der großen Stadt und hätte an keinem anderen Ort der Welt leben und schreiben können. Seinem Freund und Kollegen Paul Heyse bekannte er: "Es ist mir Bedürfnis geworden, ein solches Schwungrad in nächster Nähe sausen zu hören, auf die Gefahr hin, daß es gelegentlich zu dem bekannten Mühlrad wird." "Voller Feuer und Herzblut eines wachen Zeitzeugen, der mehr als sechzig Jahre in der "Beamtendrillmaschine" Berlin lebte." Der Tagesspiegel. "'Schnoperte etwas Lindenluft' und sammelte Eindrücke." Neues Deutschland
Ein Sommer in London
Fontanes Blick auf die Weltstadt an der Themse
In seinem ersten Prosaband kombiniert Fontane geschickt seine eigenen Erfahrungen aus dem Sommer 1852 mit ausgewählten Texten zu einem Kaleidoskop der britischen Metropole. Er beschreibt das Gewimmel auf dem Fluss und den Straßen, kühne Brücken und monotone Wohnviertel, die noch unfertigen »Parlamentshäuser«, den Tower, Westminster Abbey und die idyllische Umgebung Londons. Witzig, kritisch und pointiert kommentiert der junge Dichter Kunstausstellungen, Kaffeehäuser und Kneipen, »Musikmacher«, Straßenmaler und Wahlkämpfer, patriotische Veteranen und »Matrosendirnen«, deutsche Flüchtlinge und »verengländerte Deutsche«. Diese Ausgabe gewährt tiefe Einblicke in die Werkstatt eines talentierten Journalisten in preußischen Diensten, eines ehrgeizigen deutschen Dichters, der sich wie kein anderer seiner Generation der anglophonen Welt öffnete.
»Die überschwängliche Fülle, die unerschöpfliche Masse – das ist die eigentliche Wesenheit, der Charakter Londons.« Theodor Fontane
Auf der Suche
Fontanes »Short Stories« als Gegengift für den gestressten Menschen von heute
»Der moderne Mensch, angestrengter wie er wird, bedarf auch größerer Erholung. Findet er sie?« Mit dieser verblüffenden Frage schlägt Fontane 1873 neue erzählerische Wege ein. Entstanden sind kluge, vergnügliche Geschichten, die er selbst als »Short Stories« bezeichnete. Die schönsten sind hier versammelt und laden dazu ein, aus dem alltäglichen Wahnsinn herauszutreten und sich auf die Suche nach dem Glück zu machen.
Die brillanten Beobachtungen eines wachen Zeitzeugen, der sein bis heute gültiges Plädoyer zum Besten gibt.
»Man soll den Augenblick ergreifen. Ist es der rechte, so bedeutet es das Glück.« Theodor Fontane
Kriegsgefangen
Fontanes persönlichstes Buch, die Schilderung seiner Gefangenschaft im Deutsch-Französischen Krieg.
Verhaftet als vermeintlicher preußischer Spion. Im September 1870 reist Theodor Fontane nach Frankreich, um für sein Buch über den Deutsch-Französischen Krieg zu recherchieren. Am 5. Oktober wird er »zu Füßen der Jungfrau«, das heißt am Jeanne-d'Arc-Denkmal in Domrémy, verhaftet. Die Situation ist gefährlich: Dem Schriftsteller droht standrechtliche Erschießung. Schließlich wird er zwei Monate inhaftiert, zuletzt auf der Atlantikinsel Oléron. Hier entsteht, unter dem Eindruck des unmittelbar Erlebten, eines seiner schönsten und persönlichsten Prosawerke. Seine Überzeugung, dass hinterm Berge auch Leute wohnen, kann er selbst in dieser extremen Lage demonstrieren.
»Theodor Fontane ist der wichtigste deutsche Romancier zwischen Goethe und Thomas Mann.« MARCEL REICH-RANICKI
Mit einem Nachwort von Christine Hehle.
Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles
Eine außergewöhnliche Künstlerehe – mit bislang unveröffentlichten Briefen. Die Briefe, die Theodor Fontane und seine Frau Emilie wechselten, gewähren intime Einblicke in die Höhen und Tiefen einer Dichterexistenz und zeichnen das lebendige Bild einer starken Frau, die aus dem Schatten ihres Mannes tritt. Der Fontane-Experte Gotthard Erler hat die überraschendsten, schmerzlichsten wie schönsten Briefe des Ehepaars zusammengestellt und konnte dabei sogar auf bislang unveröffentlichte Originale zurückgreifen: In zehn Kapiteln umspannt diese Korrespondenz ein halbes Jahrhundert, von den Botschaften der Frischvermählten bis zu Fontanes letztem Brief, geschrieben an seinem Todestag. Lange Phasen der Trennung, bedingt durch dienstliche und schriftstellerische Verpflichtungen, aber auch durch die schwierige wirtschaftliche Lage der Familie, werden durch Briefe überbrückt. Wie das Gespräch in Zeiten der Nähe, so gehört der ununterbrochene, zuweilen überbordende briefliche Austausch zum Wesen dieser Künstlerehe. Ein wunderbarer Lesestoff und eine anschauliche Kultur- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts.




















