Teil der Reihe: Leben lernen (Band 363)

Imagination als heilsame Kraft

Ressourcen und Mitgefühl in der Behandlung von Traumafolgen
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Imagination als heilsame Kraft - Leben lernen (Band 363) €32,00 Aktuell Imagination als heilsame Kraft - Leben lernen (Band 288) €30,00
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Inhaltsangabe

Ein Meilenstein in der Traumatherapie

Mit einem neuen Vorwort und einem zusätzlichen Kapitel zu Verbundenheit und Mitgefühl
Wirksame Imaginationen für mehr Stabilität, Orientierung und innere Stärke

Manchmal sind es innere Bilder, die Halt geben, wenn Worte fehlen. Vor 25 Jahren hat Luise Reddemann mit »Imagination als heilsame Kraft« ein Buch vorgelegt, das die Traumatherapie nachhaltig geprägt hat. Dieses Werk hat gezeigt, wie Imagination nicht nur trösten, sondern stabilisieren, schützen und Heilungsprozesse ermöglichen kann. Das Buch machte imaginative Verfahren zu einem festen Bestandteil der Traumatherapie. Es zeigt, wie die Kraft der Vorstellung Patient:innen Sicherheit, Selbstwirksamkeit und innere Orientierung zurückgeben kann – behutsam, respektvoll und auf Augenhöhe. Mit über 125.000 verkauften Exemplaren ist das Buch weit mehr als ein Bestseller: Es ist ein Standardwerk, das Generationen von Therapeut:innen in ihrer täglichen Arbeit bereichert hat.

Die Jubiläumsausgabe enthält ein neues Vorwort sowie ein zusätzliches Kapitel, in dem Luise Reddemann existenziellen Fragen Raum gibt und welches das Werk aus heutiger Perspektive abrundet.

Produktdetails
  • Erscheinungsdatum: 12.09.2026
  • Autor/Autorin: Luise Reddemann
  • Reihe: Leben lernen, Teil 363
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 25., erweiterte Auflage 2026
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenanzahl: 272
  • ISBN: 9783608893427
Pressestimmen
»Die anschauliche und einfühlsam beschriebenen Übungen und Erklärungen machen Mut - Mut, dass es möglich ist, einen besseren Umgang mit den Traumafolgen zu erlernen und mehr Lebensqualität im Heute zu erfahren. Betroffene können ebenso wie Fachpersonal viel daraus mitnehmen.«
Anne Mühlbauer, Traumazone, 26. Oktober 2010
»Tolle Übungen, die gut umzusetzen sind und für Jeden eine Möglichkeit bieten, damit zu arbeiten und dies nicht nur mit traumatisierten Patienten, sondern auch einfach für die eigene Psychohygiene und das eigene Wohlbefinden.« Dipl.-Sozialpäd. Sabine Stahl, www.socialnet.de, 11/2009«
Sabine Stahl, www.socialnet.de, 1. November 2009
»Es ist ein sehr gut verständliches Buch, das insbesondere durch seine Praxisnähe besticht, die gerade in den helfenden Berufen, in denen es darum geht, Mittel und Wege zu finden, Klienten zu stärken und ihnen zu einem inneren Gleichgewicht zu verhelfen, wichtig ist. Dabei vereinigt Reddemann viele unterschiedliche Bereiche (Kunst, Religion und Körperübungen) und lässt sie in ihrem Sinne 'arbeiten' und somit für den Patienten.«
Saskia Niemann, Media-Mania, 1. Februar 2007
»Fazit: sehr empfehlenswert - sowohl für TherapeutInnen, als auch für Menschen, die kompetente und einfühlsame Information von einer erfahrenen Therapeutin zum Thema Traumatherapie suchen.«
Globuli, Heft 11/2006, Globuli, 1. November 2006
»Die Autorin ist Leiterin der Klinik für psychotherapeutische und psychosomatische Medizin in Bielefeld und gilt als eine der herausragenden Persönlichkeiten in Bezug auf die Behandlung schwer traumatisierter Menschen. Sie beschreibt in ihrem Buch die einzelnen Phasen der Traumabehandlung unter Einbeziehung der von ihr entwickelten imaginativen Techniken... Das Buch ist nicht nur geeignet als Anregung für Therapeuten.«
Doris Landeck, Zeitschrift für das Fürsorgewesen, 1. April 2006
»Empfehlenswerter "Doppelpack" Während in dem Buch aufeinander aufbauende Imaginationsübungen beschrieben werden, bietet die Hör-CD einen direkten Einstieg in die Welt der Vorstellungskraft. Sorgsam ausgewählte Imaginationsübungen, umrahmt von Lautenmusik des Mittelalters, werden in guter Tonqualität und ansprechender Aufmachung präsentiert. Für Stabilisierungsgruppen stellt die CD eine wohltuende Ergänzung dar. ...«
Gaby Breitenbach, Deutsches Ärzteblatt für Psychotherapeuten, 1. April 2004
»Die Autorin hat eine Sammlung an Imaginationsübungen für Traumaopfer entwickelt. Diese Übungen kommen auch Menschen mit anderen Störungen der psychischen Balance zugute.«
Dr. med. Mabuse, 1. Januar 2004
»Ziel des Buches ist es, für TherapeutInnen und PatientInnen zu beschreiben, "wie es möglich ist, trotz großem persönlichem Leid einen therapeutischen Weg zu gehen, der von Anfang an die inneren Fähigkeiten zum froh sein und zum glücklich sein ebenso berücksichtigt wie den Schmerz" (S. 14). Ein Buch auf dem neuesten Stand der Traumatherapie und ein Buch mit Herz!«
Martin Lenz, therapie kreativ, 1. Januar 2004
»Eine ermutigende Orientierungshilfe für Betroffene und Interessierte, für alle, die beruflich mit Traumatisierten zu tun haben.«
Dörte von Drigalski, Hamburger Ärzteblatt, 1. Januar 2004
»Unter Mitarbeit von Veronika Engl und Susanne Lücke beschreibt die Autorin in fünf Teilkapiteln imaginative Arbeit bei Personen mit posttraumatischen Belastungsstörungen. Die Therapie, an der überwiegend Frauen teilnehmen, ist dreiphasig konzipiert: Auf eine Stabilisierungsphase folgt eine Phase der Begegnung mit dem Trauma, eine Phase der Integration bildet den Abschluß. Das Thema wird in gut verständlicher Sprache dargelegt.«
Joachim Koch, Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik, 1. Januar 2004
»... Viele dieser Übungen sind so ausführlich beschrieben und nachvollziehbar, so dass es reizt, sie umgehend in der Beratungspraxis einzusetzen. ... Selten bin ich auf ein Buch gestoßen, das gleichermaßen Fachleute als auch Ratsuchende durch eine praxisnahe Sprache anspricht. So wird es für die einen roter Faden in der Arbeit mit Traumatisierten und für die anderen wichtiger Begleiter auf dem Weg der Heilung.«
Rudolf Sanders, beratung aktuell, 1. Januar 2004
»Dieses erfolgreiche Buch der Autorin, die die Traumadiskussion im deutschsprachigen Raum seit zehn Jahren entscheidend mitprägt, versteht sich als ein Bericht aus der Werkstatt. Praxisnahe Beispiele sollen dazu anregen, einen ressourcenorientierten Ansatz in der Arbeit bei Patienten mit Traumafolgen zu erproben. ...«
Peter Geißler, Wiener Landesverband für Psychotherapie, 1. Dezember 2003

CineBuch-Redaktion

Unsere Einschätzung

Fünfundzwanzig Auflagen markieren die Entwicklung eines traumatherapeutischen Grundlagenwerks: Luise Reddemann stellt innere Bilder als Mittel für Stabilität, Schutz und Selbstwirksamkeit vor. Die erweiterte Paperbackausgabe ergänzt ein neues Vorwort und ein Kapitel zu Verbundenheit und Mitgefühl. Damit ordnet sie die ressourcenorientierte Arbeit neu ein, ohne Imagination als schnelle Lösung für komplexe Traumafolgen auszugeben.

Diese 272-seitige Jubiläumsausgabe ist die passende Paperbackfassung für Fachpersonen und informierte Leser, die ausdrücklich den erweiterten Stand mit Rückblick und Zusatzkapitel suchen. Im Zentrum stehen therapeutische Haltung, Ressourcen und verantwortete Stabilisierung. Eigene Übungen können anregend sein, ersetzen bei Traumafolgen jedoch keine individuelle Einschätzung; besonders in instabilen Phasen ist eine fachliche Begleitung wichtiger als selbstständiges Durcharbeiten.

ReiheLeben lernen · Band 363

Ausgaben im Vergleich

Verfügbare Ausgaben, Preise und Lieferzeiten
AusgabePreisLieferung
Paperback (diese Ausgabe)€32,00Vorbestellung · ab 12.09.2026
Paperback€30,00Ausverkauft
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Herstellerinformationen
J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de
Tel: +49 711 6672-0

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Schlussstücke

€22,00

»Schwere« Themen wie Vergänglichkeit und Tod erscheinen in diesem ganz persönlich gehaltenen Essay mitunter leicht. Überlegungen der erfahrenen und renommierten Psychotherapeutin Luise Reddemann, Texte aus Philosophie und Literatur, Gedanken von Sterbenden und musikalische Reflexionen regen zum Weiterdenken und Nachhören an.

Wie geht Abschiednehmen? Wie können wir uns mit der Tatsache unserer Vergänglichkeit anfreunden? Wie gelingt ein guter Tod? Luise Reddemann versammelt Texte, Ideen, Anregungen aus Philosophie, Spiritualität und Literatur und stimmt sie ab mit persönlichen Erfahrungen sowie Erkenntnissen aus Psychologie und Psychotherapie. Menschen, die am Ende ihres Lebens angekommen sind, kommen ebenfalls zu Wort. Einen besonderen Akzent setzen die musikalischen Reflexionen, die sich als basso continuo durch das ganze Buch ziehen. Musik als die Kunstform, die am stärksten mit dem Vergehen der Zeit konfrontiert, erweitert den Blickwinkel, setzt Kontrapunkte und tröstet. Sie hilft nicht zuletzt dabei, in Einklang zu kommen, mit dem, was ist.

Die Abschiedsvorlesung von Luise Reddemann bei den »Lindauer Psychotherapiewochen 2017«

Dieses Buch wendet sich an:
- PsychotherapeutInnen
- ÄrztInnen
- Reddemann-LeserInnen
- Helfende in allen beratenden Berufen, die mit Tod und Sterbenden zu tun haben

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